Testsystem und Komponenten im Überblick
Wer solch eine NAS mit voller Leistung nutzen möchte, muss natürlich auch über die nötige Netzwerk-Infrastruktur verfügen. Denn nur eine NAS mit zweimal 2,5 GBit Schnittstellen, bringt einem leider gar nichts, wenn das heimische Netzwerk den Flaschenhals darstellt.
Netzwerkumgebung
Wir haben uns für die ASUS XG C100C Netzwerkkarte entschieden, da sie einerseits zu den aktuell bezahlbarsten Lösungen gehört und eben eine 10-Gbit-Schnittstelle mitbringt und damit keinen Flaschenhals darstellt. Aber viel wichtiger ist der Switch zwischen den Geräten und hier kam für den Test ein Netgear MS510TX zum Einsatz. Denn wir benötigten drei Schnittstellen mit mindestens einer 2,5GBit-Anbindung, womit unser bisheriger SX10 aus dem Hause Netgear und seinen "nur" zwei 10 Gbit-Anschlüssen rausfiel.


Netzwerkkarte Asus XG-C100C und Switch Netgear MS510TX
Dass ist leider der Kompromiss den man eingehen muss, da die Asus NAS ihre volle Leistung erst mit der sogenannten Link-Aggregation entfachen kann, da sie zwei 2,5Gbit-Ports zusammenschaltet und so eine ähnliche Bandbreite wie ein 5 Gbit-Port erreichen soll. Warum Asus das nicht über eine Schnittstelle löst, liegt wahrscheinlich an den Preisen für die Netzwerkcontroller, sind die 2,5 Gbit-Controller doch schon häufiger anzutreffen.

Link-Aggregation mittels CAT7 Kabeln
Somit sollte man sich vorher gut überlegen, ob man die höhere Datenübertragung der NAS auch wirklich benötigt, denn das "einfache" Netzwerksetup aus Netzwerkkarte und Switch kostet dann auch nochmal um die 350,- Euro extra und stellt eine Minimum-Ausbaustufe dar.
Um Bedingungen zu schaffen, die möglichst einer realen Arbeitsumgebung entsprechen, wird zum Testen der Datentransferrate der HW-Journal Redaktions-PC verwendet. Die komplette Testmethodik zum Erfassen und der Transferleistung eines NAS-Systems, haben wir in einem separaten Vorstellungsbeitrag (NAS-Testsystem) dokumentiert.
Redaktions-PC bzw. NAS-Setup | ||
| Prozessor: | Intel Core i7-4770K | |
| Mainboard: | MSI Z97S SLI Krait | |
| Kühlung: | EKL Alpenföhn Matterhorn - weiß | |
| SSD: | SanDisk Extreme Pro - 240GB | |
| RAM: | Corsair Vengeance Pro 2x8GB | |
| Netzteil: | beQuiet Pure Power L8-CM 430W | |
| Grafikkarte: | MSI GTX 970 4GD5T | |
| Betriebssystem: | Microsoft Windows 7 Home Premium x64 | |
NAS-Referenzfestplatten
Damit unser Testsystem Möglichst akkurate Resultate bezüglich der tatsächlichen Transferraten eruieren kann, wurden die für NAS Systeme optimierten Festplatten von Western Digital ausgewählt. Für alle Tests werden Western Digital 6.0TB WD RED NAS Hard Drives verwendet. Diese werden für jedes neue NAS-System Formatiert und zurückgesetzt.
SanDisk Extreme Pro - 240GB
Als primäres Bindeglied zwischen den NAS-Testgeräten und dem Netzwerk fungiert die SanDisk Extreme Pro (zum Testbericht), die zugleich auch im o.g. System durchhgängig zum Einsatz kommt. Somit bestehen auf der Endverbraucherseite theoretisch keine Limitierungen um maximale Geschwindigkeiten beim Datentransfer zu erzielen. Ein Geschwindigkeitsmessung mit der Parkdale-Testsoftware ergab die Testergebnisse von 482.4 MB/s (Schreiben) und 518.6 MB/s (Lesen). Diese Werte spiegeln explicit die Leistung des verbauten Laufwerks wieder.












