Testsystem
Gleich vorne weg sei nochmal gesagt, dass die Zusammenstellung bewusst so gewählt wurde. Sicherlich stellt das System mit dem SLI-Verbund aus zwei MSI GTX 970 keine Zusammenstellung dar, die auf die breite Masse heruntergebrochen werden, ist dafür aber um so förderlicher für die Leistungsvergleiche der Gehäuse untereinander. Denn es gilt: Wer es schafft ein High-System kühl zu halten, ist erst recht für alles was danach kommt geeignet. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass so manches Gehäuse nicht im Stande war, das bisherige Testsystem adäquat zu in Schach zu halten. Unser Anspruch gilt an dieser Stelle weiterhin: mehr ist besser und wer es schafft sich zu beweisen, hat unseren Test bestanden und wird auch entsprechend ausgezeichnet, oder eben nicht. Es mag abgedroschen klingen, aber wir testen auch nach Kühlleistung. Zu guter Letzt gilt unser Dank noch den Partnern MSI, be quiet! und Caseking, welche bei Aufstellung des Setups unterstützend mitgewirkt haben.
Intel Z97 ATX-Gehäuse Setup |
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| Prozessor: |
Intel Core i7-4770K - Turbo off |
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| Mainboard: | MSI Z97 Gaming 6 |
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| Storage: | OCZ Vector 180 - 240GB | |
| Kühlung: | be quiet Dark Rock Pro 3 |
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| RAM: |
2x2GB Exceleram DDR3 (ERB300A) |
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| Netzteil: | be quiet! Dark Power Pro 11 - 850W |
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| Grafikkarte: |
2x MSI GTX 970 4G (SLI) |
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| Betriebssystem: | Windows 8 x64 |
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| Grafiktreiber: | 359.06 WHQL |
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Zur kurzen Erinnerung, das bisherigen Setup, welches nur geschlagene vier Jahre zum Einsatz kam, hat den verdienten Ruhestand erfahren. Der vollständigkeit halber wollen wir es noch einmal auflisten. Zum Ansehen bitte auf den Slider klicken, der dann nach unten aufploppt.
Um unser Testsystem auf Temperatur zu bringen, kommen die Programme AIDA 64, Furmark und Prime95 zum Einsatz. Prime95 läuft im Maximum Heat- und der Furmark 1.9.5 im Xtreme Burning-Modus gleichzeitig 30 Minuten lang. Anschließend werden die Werte mittels AIDA 64 notiert. Aus den in den Testläufen ermittelten Daten errechnen wir dann die Temperatur der CPU in Abhängigkeit zur Umgebungstemperatur. Um realistische Werte "wie man es gewohnt ist" zu bekommen, haben wir in unseren Tabellen jeweils 22 Grad Celsius Umgebungstemperatur hinzugerechnet. Somit sind unsere Angaben in den Tabellen Grad Celsius Angaben. Temperaturen i5-2500K CPU {fusionchart id="36" Temperaturen i5-2500K CPU}
Temperaturen AMD HD 4870 GPU 1 {fusionchart id="37" Temperaturen AMD HD 4870 GPU 1}
{Temperaturen AMD HD 4870 GPU 2 {fusionchart id="38" Temperaturen AMD HD 4870 GPU 2}
Temperaturen Mainboard Biostar {fusionchart id="39" Temperaturen Mainboard Biostar }
Temperaturen Seagate Festplatte {fusionchart id="40" Temperaturen Seagate Festplatte}
Sockel 1155 Gehäuse-Testsystem
CPU Lautstärkemessung:
Intel Core i5-2500K (Retail)
@ 5-Volt
CPU Temperaturmessung:
Intel Core i5-2500K (Retail) @ 7-Volt
Mainboard:
Biostar TZ68K+
Kühlung:
Corsair A70
HDD:
Seagate Barracuda 7200 U/min
SSD:
OCZ Octane 128GB
RAM:
2 x 4GB Corsair XMS DDR3-1333MHz
Netzteil:
Enermax Modu87 900W
GPU Lautstärkemessung:
2x AMD HD4870 1GB @ 50% im CC
GPU Temperaturmessung:
2x AMD HD4870 1GB @ 80% im CC
Betriebssystem:
Windows 7 x64
Grafiktreiber:
CCC 12.4
Temperaturmessung:
Mainboard
Das MSI Z97A Gaming 6 bietet einen sehr unaufgeregten Unterbau für die Testplattform. Nichtsdestotrotz steckt dieses Intel Z97 bzw. Sockel-1150-Mainboard voller technischer Feinheiten. Neben dem sehr hochwertigen und vom Hersteller getauften Audio-Boost-2-Bereich, finden sich noch ein Killer-LAN-NIC (E2200) sowie USB-3.1. In der Summe bietet das Mainboard den optimalen Unterbau für die nachfolgenden Bauteile, die darauf unterkommen oder angeschlossen werden sollen.
Prozessor
Mit dem Intel Core i7-4770K kommt das ehemalige Haswell-Topmodell zum Einsatz. Dieser Prozessor funktioniert bekannter Maßen nur mit dem Sockel 1150 und taktet mit 4x 3,4 GHz respektive 3,8 GHz im Turbo Modus. Die vom Hersteller angegeben TDP von 84W ist inzwischen kein großer Indikator mehr für die wirkliche Abwärme, die ein Prozessor erzeugt. Fakt ist jedoch, dass die Haswell-Generation im Allgemeinen viel Hitze erzeugt und fast jeden Kühler ins Schwitzen bringen können. Aus diesem Grund lassen wir die CPU mit deaktiviertem Turbo-Modus laufen, so dass der Takt die 3,4 GHz nicht überschreitet. Weitere (Stromspar)-Modi wurden nicht deaktiviert.
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Grafikkarten
Die Kühlleistung eines Gehäuses lässt sich sehr oft an Hand von Grafikkarten und deren Temperaturen ableiten. Aus diesem Grund kommen für die Bildausgabe zwei nicht nur optisch ansprechende, sondern auch leistungstechnisch sehr potente Karten zum Einsatz. Die beiden MSI GTX 970 Gaming 4G gelten schon seit längerem als Evergreens in MSI`s Produktportfolio. Im SLI-Verbund sind beide Pixelbeschleuniger in der Lage, nahezu jedes aktuelle Spiel mehr als flüssig darzustellen, zugleich aber auch mehr als genügend Abwärme zu erzeugen. Im Grunde genommen eine maximale Herausforderung für jeden unserer Testprobanden.
Um einen guten Kompromis aus Leistung und Kühlung zu gewähleisten, laufen die beiden 95mm Lüfter der TwinFrozr V Kühler mit 60% Leistung. Dieser Wert ist fix im MSI Afterburner hinterlegt und wird in den Tests auch nicht variieren oder automatisch geregelt. So stellen wir eine gleichbleibende Kühlleistung der Grafikkarten sicher, die dann in vergleichbare Messwerte mündet.
Arbeitsspeicher
Beim Arbeitsspeicher greifen wir ebenfalls auf Bewährtes, aber längst nicht mehr erhältliches Material zurück. Mit 4GB Kit aus dem Hause Exceleram, mit der genauen Bezeichnung ERB300A und spezifizierten Timings von 6-8-6-24, haben wir ebenfalls eine sehr gute Taktungsgrundlage. Betrieben werden die Module mit 1,65V und bei 2000MHz.
Netzteil
Der Stromversorger bedarf im Grunde genommen keiner weiteren Erklärungen. Das be quiet! Dark Power Pro 11 in der 850W Ausführung ist potent genug um das System adäquat zu befeuern. Die bei der Serie inzwischen durchgängig eingeführte 80PLUS Platinium Zertifizierung sorgen für maximale Effizienz. Der sehr leisen SilentWings 3 Lüfter trägt zusätzlich noch dazu bei, dass die Netzteil-Komponente in unserer Testumgebung keine entscheidende Position einnimmt. Das sehr gute Kabelmanagement erleichtert darüber hinaus künftig auch den Einbau ins Gehäuse sowie die Verlegung der entsprechenden Anschlussstränge.
CPU-Kühler
Der Kühler für das System muss auch nicht mehr weiter vorgestellt werden. Der be quiet Dark Rock Pro 3 ist seit einigen Jahren ein fester Bestandteil aller Kühluercharts und hat in unzähligen Artikeln überzeugen können. Nicht zuletzt auch wegen des guten Designs und der hervorragenden Kühlleistung, haben wir uns für dieses Modell entschieden. Optisch spielt der Kühlkörper eh in einer eigenen Liga.
SSD / HDDs
Für das Windows Betriebssystem und alle weiteren Programme, die für für unsere Tests von Nöten sind, kommt als Systemlaufwerk eine OCZ Vector 180 - 24GB zum Einsatz, die im Praxistest mehr als nur überzeugen konnte. Für jegwede Zusatzeinbauten werden zwei gewöhnliche Western Digital HDD (WD3200AAJS) im 3,5 Zoll Format mit 320 Gigabyte Speicherplatz verwendet. Diese dienen zur Veranschaulichung der HDD-Montage und zum Test, ob auch die etwaige Entkopplung des Gehäuses ihrer angedachten Funktion gerecht wird.
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Radiatoren
Gehäuse Hersteller bewerben gerne Montagemöglichkeiten für Wasserkühlungskomponenten, im speziellen sind das Radiatoren. Doch erst im Praxistest, also wenn man die Wärmetauscher einbaut, fallen Probleme auf. Daher haben wir diverse Modelle in verschiedenen Größen, darunter unter anderem ein Alphacool NexXxoS ST30 Full Copper und ein Phobya G-Changer 240 V.2, mit in das Einbau-Reportoire aufgenommen.
Für ausgefallene bzw. designierte Wasserkühlungs-Gehäuse steht auch noch ein Black ICE Magiccool SR-1 - 420mm Radiator zur Verfügung. In der Vergangenheit lies sich dieser lediglich beim Thermaltake Suppressor F51 unterbringen. Wir sind gespannt, welches Gehäuse dies als nächstes schafft.










