Unter dem Brand XPG (Xtreme Performance Gear) vertreibt ADATA sogenannte Gaming Hardware. Vor allem sind damit Speicherlösungen in Form von RAM und SSDs gemeint bzw. vorzufinden. Hier findet sich auch der vorgestellte Proband wieder. Die XPG SX8200 Pro 512 GB ist ein Nachfolger der SX8200 mit deutlich gesteigerter Leistung. Technisch ist sie der Gammix S11 Pro sehr ähnlich, welche jedoch einen festen Kühlkörper besitzt. Durch einen optional anbringbaren "Kühl-Sticker" soll aber auch die SX8200 Pro ihre volle Leistung abrufen können.
Der heiß umfochtene Wettbewerb um die Leistungskrone im SSD Segment hat mit der XPG SX8200 Pro einen weiteren Mitbewerber erhalten. Natürlich nutzt diese das PCI-Express-Interface mit vier Lanes, was theoretisch in bis zu 4000 MB/s münden könnte. Dies erreicht man in der Praxis zwar nicht, aber auch die SX8200 Pro will sich hier so stark wie möglich annähern. Dazu wird das NVMe-Protokol in der Verision 1.3 verwendet, logischerweise.
Wie Anfangs erwähnt, kommt die SX8200 Pro im Gegensatz zur sonst gleichen Gammix S11 Pro ohne fest verbauten Kühler daher. Dafür findet man in der Verpackung eine Art Sticker-Kühler wieder, welcher im Grunde ähnlich wie der der Corsair Force Series MP300 480 GB funktionieren soll. Der Vorteil gegenüber dem Alu-Kühler der Gammix S11 Pro ist, dass man die SX8200 Pro auch mit diesem Kühler in Notebooks verbauen kann oder ohne auch unter den Kühlern des Mainboards oder solchen Lösungen wie der MSI M.2 XPander-AERO (siehe MSI MEG X399 CREATION).
Technische Daten & Lieferumfang
Beim Format setzt man bei der XPG SX8200 Pro auf das gängie M.2 2280 (22x80mm). Statt den Silicon Motion SM2262 Controller mit acht Kanälen wie bei der SX8200 einzusetzen, greift man hier zum Silicon Motion SM2262EN mit acht Kanälen. Da weiterhin mit ADATA gelabelter 3D NAND TLC verbaut wird, wird das Leistungsplus über den kräftigeren Controller erreicht. Vor allem zeigt sich dieses Plus bei Schreibvorgängen, welche beim zufälligen Zugriff beinahe auf dem Niveau der Lesevorgänge liegen sollen. Sequentiell legt man immerhin um ein Maß zu, welche SATA SSDs nicht einmal maximal erreichen.
| ADATA XPG SX SSDs (mit ~500 GB) | |||||
| Serie | SX6000 | SX6000 Pro | SX8000 | SX8200 | SX8200 Pro |
| Kapazität | 512 GB | 512 GB | 512 GB | 480 GB | 512 GB |
| Schnittstelle | PCIe X2 3.0 | PCIe X4 3.0 | |||
| Leistungsangaben | |||||
| Leseleistung (MB/s) | 1000 | 2100 | 1900 | 3050 | 3350 |
| Schreibleistung (MB/s) | 800 | 1400 | 1100 | 1700 | 2350 |
| IOPS 4K lesen | 100k | 250k | 140k | 310k | 390k |
| IOPS 4K schreiben | 110k | 240k | 150k | 280k | 380k |
| Total Bytes Written (TWB) | 300 | 300 | 320 | 320 | 320 |
| Spezifikationen | |||||
| NAND-Flash | 3D NAND TLC | 3D NAND MLC | 3D NAND TLC | ||
| Controller | Realtek RTS5760, 4 Kanäle | Realtek RTS5763DL, 8 Kanäle | Silicon Motion SM2260, 8 Kanäle | Silicon Motion SM2262, 8 Kanäle | Silicon Motion SM2262EN, 8 Kanäle |
| Garantiezeit | 5 Jahre | ||||
| Straßenpreis (Stand 27.01.2019) | ~90€ | ~85€ | ~150€ | ~112€ | ~105€ |
Detailansicht / PCB der SSD
Im Gegensatz zur kürzlich getesteten Corsair Force Series MP300 und WD Black NVMe SSD, ist die ADATA XPG SX8200 Pro beidseitig bestückt. Um die Kapazität von 512GB zu erreichen, verbaut der Hersteller auf beiden Seiten je zwei NANDs. Die Vorderseite wird zudem vom großen Silicon Motion SM2262EN eingenommen.
Das ist auch der Grund, weshalb der Sticker mit Seriennummer und Spezifikationen sozusagen auf der Rückseite angebracht ist. Der beiliegende Kühler soll nämlich nicht die mit ADATA 121343328914A03 gelabelten 3D NANDs (teilweise ist die Rede davon, dass es sich um umgelabelten Micron 3D NAND TLC handelt) auf Temperatur halten, sondern eben den genannten Controller. Da dieser der SX8200 Pro im Vergleich zur SX8200 eine deutlich höhere Leistung beim Schreiben verleiht, ist der Sticker auf jeden fall eine gute Idee. Neben den NANDs und Controller ist beidseitig auch der DRAM-Cache aufgebracht. Obwohl der Controller auch mit DDR4 RAM gepaart werden könnte, handelt es sich beim Nanya NT5CC128M16JR-EK um DDR3L RAM mit 256MB, 1866MHz und CL13 Timings. Es sind insgesamt also 512MB Cache vorhanden.
Auch wenn wir bereits angesporchen haben, dass der Kühl-Sticker eigentlich für den Controller zuständig ist, wird dieser auch mit den NANDs sowie Cache verklebt. Vermutlich wird dies so umgesetzt, damit ein höherer Halt garantiert wird. Beim dem Kühler handelt es sich um einen sehr dünne Platte, welche die Abwärme einfach auf eine größere Fläche führt. Das gewählte Design ist zwar nicht unbedingt unauffällig, aber sollte den wenigsten ein Dorn im Auge sein.
Sollte man die SX8200 Pro ohne Kühler seinsetzen wollen und bietet auch das Board keinen Kühler, so würden wir auf jeden Fall, wie immer bei NVMe Laufwerken, einen Luftstrom über das Laufwerk wehen lassen. Den Unterschied haben wir bei zwei Dauerschreibtests dokumentiert. Statt bis zu ~68°C mit indirektem Luftstrom, sind es mit aktiver Wärmeabfuhr nur ~36°C.
Was man den beiden folgenden Diagrammen noch gut ablesen kann, ist der dynamische SLC-Cache. Ist das Laufwerk leer, nimmt dieser eine Größe von bis zu 80GB an. Bis zu diesem Punkt wird bei diesem Test eine Schreibgeschwindigkeit von 1600 MB/s geboten, welche danach auf ~500 MB/s fällt. Ab etwas über 310 GB gibt es einen weiteren Einbruch auf 350 MB/s. Die WD Black NVMe SSD bleibt hier konstanter und kann zumindest eine Geschwindigkeit von ~800 MB/s ins Ziel bringen.
In einem kurzen Test haben wir zudem noch geschaut, was der Kühler für einen Einfluss hat. Im Schnitt sank die Temperatur um ~5°C. Einen solchen Einfluss hatten wir ehrlich gesagt nicht wirklich erwartet. Hat man keinen Kühler auf dem Mainboard verbaut, empfehlen wir unbedingt den beiliegenden zu montieren, denn das Laufwerk scheint ab ca. 70°C zu drosseln.
Unser Datenträger Testsystem für die Messungen
Da wir dem Datenträgertestsystem eine Frischzellenkultur verpasst haben, kommt ein System mit AMD Ryzen zum Einsatz. Hier können nun auch die schnellen M.2 SSDs direkt von der CPU angeprochen werden. Die Basis bildet das ASUS Prime B350-Plus, welches in unserem Test einen guten Eindruck hinterlassen hatte. Als CPU verwenden wir einen Ryzen 3 1300X, welcher auch auf die vollen Lanes der Ryzen-Technologie zurückgreifen kann und dank des hohen Boost-Taktes zu keinen Engpässen führen dürfte. Als Arbeitsspeicher kommen zwei Module von Corsair mit je 4GB und einer Geschwindigkeit von 2666MHz zum Einsatz. Für die Bildausgabe sorgt eine MSI GeForce GT 1030 2GH LP OC.
AMD Ryzen - Datenträger-Testsystem |
| |
| Prozessor: | AMD Ryzen 3 1300X | |
| Mainboard: | ASUS Prime B350-Plus | |
| Kühlung: | AMD Boxed | |
| RAM: | 2 x 4 GB Corsair Vengeance LPX DDR4 @ 2666 MHz | |
| Netzteil: | Cooler Master MasterWatt 450W | |
| Grafikkarte: | MSI GeForce GT 1030 2GH LP OC | |
| Betriebssystem: | Microsoft Windows 10 Pro (x64) | |
Benchmark: AS SSD
Kommen wir nun zu einem interessanten Test, der für die Durchführung zufällige Daten verwendet. Dadurch lässt sich die Leistung, die der Nutzer im Alltag erwarten kann, schon eher messen. Doch vorher ein kurzes Wort zum AS SSD Benchmark, der ausschließlich für die Bestimmung der Leistung von SSDs gedacht ist.
Neben der Messung von Lese- und Schreibgeschwindigkeiten zufälliger Daten (nicht besonders gut komprimierbar) steht noch ein Kopier-Benchmark zur Verfügung, der drei Szenarien abbildet: ISO, Programm und Spiel. In jedem Fall werden die Dateien (ISO: 2 große Dateien; Programm: viele kleine und wenige große Dateien; Spiel: viele große und wenige kleine Dateien) gleichzeitig auf der SSD geschrieben und gelesen. Als letztes Werkzeug steht ein Kompressions-Benchmark zur Verfügung. Dieser verdeutlicht anschaulich wie hoch die Lese- und Schreibraten sind, wenn die Daten schlecht komprimierbar (X-Achse: 0%) bis sehr gut komprimierbar (X-Achse: 100%) sind. Weitere Infos zu diesem Benchmark kann man auf unserer Datenträger Testsystem Seite nachlesen.
Beim sequentiellen Schreiben und Lesen muss sich die SX8200 Pro der WD Black NVMe SSD geschlagen geben. Und auch die 960 Evo ist beim Lesen noch ein Ticken schneller.
Beim Random 4K Test zeigt sie denn eher ihre Stärke. Hier setzt sie sich beim Lesen mit ~24% vor das nächste Laufwerk. Beim Schreiben fällt sie jedoch wieder hinter die Samsung 960 Evo zurück. Für den Alltag wäre die SX8200 Pro aber laut diesen Ergebnissen ein sehr gutes Laufwerk.
Auch hier kann die SX8200 Pro wieder beim Lesen punkten und verweist den Rest des Feldes hinter sich. Interessanterweise wird sie hier diesmal aber von der WD Black NVMe SSD beim Schreiben geschlagen und das nicht mit geringem Abstand.
Beim Kopieren von großen Daten agiert die SX8200 Pro erneut am schnellsten. Der Abstand beträgt zwar nur ~6% zur WD Black NVMe SSD, jedoch bereits ~17% zur Samsung 960 Evo und etwa 45% zur Corsair MP300. Gehört das Kopieren von großen Daten zum Alltag, spart man also schon ein gehöriges Stück Zeit, setzt man auf eine SSD die wie die XPG SX8200 Pro. Bei kleineren Daten liegen die WD Black und SX8200 Pro beinahe gleich auf, mit leichtem Vorteil für die WD Black. Auch hier liegt der Unterschied zu einem PCIe 3.0 x2 Laufwerk aber bei fast 100 MB/s, was sich im Alltag durchaus bemerkbar macht. Beim gemischten Szenario setzt sich die SX8200 Pro in der Summe wieder durch. Der Abstand zur WD Black ist aber sehr gering, zu allen anderen Laufwerken aber schon erheblich.
Benchmark: Crystal Disk Mark
Ergänzend zum AS-SSD Benchmark setzen wir den Benchmark Crystal Disk Mark ein. Mit Crystal Disk Mark kann jede Art von Datenspeicher getestet werde. Nach Belieben kann man dabei zwischen gut komprimierbaren Daten und zufälligen Daten wählen. Ein Unterschied zum AS-SSD Benchmark ist die wählbare Größe der Testdatei, wodurch man beispielsweise wunderbar unterschiedliche Größen bei USB Speicher Sticks bedienen kann. Weitere Infos zu diesem Benchmark kann man auf unserer Datenträger Testsystem Seite nachlesen.
Im sequenteillen Test des CrystaldiskMark kann sich die XPG SX8200 Pro beim Lesen an die Spitze setzen und übertrift die Werksangaben von 3350 MB/s sogar um ein gutes Stück. Beim Schreiben findet sozusagen eine Punktlandung statt, wodurch sie sich auch der WD Black geschlagen geben muss.
In ihrer Paradedisziplin, dem 4K Lesen, zeigt sie wieder ihre volle Stärke und verweist alle anderen Laufwerke in die Schranken. Der Abstand zur nächsten SSD liegt bei ~27%. Beim Schreiben kann sich die Samsung 960 Evo besonders ins Rampenlicht stellen. Der Abstand der XPG SX8200 Pro zur eigentlichen Konkurrenz, der WD Black, ist vernachlässigbar.
Diese Disziplin liegt der SX8200 Pro nicht so wirklich. Beim Lesen erringt sie zwar den zweiten Rang, jedoch fällt sie beim Schreiben weit zurück ins Testfeld. Gleiches konnten wir auch schon bei der WD Black sehen. Die schnelleren Laufwerke scheinen einfach für diesen Zugriffstyp nicht optimiert zu sein, was aufgrund der Seltenheit im Alltag auch nicht weiter schlimm ist.
Benchmark: PCMark 8 Storage
Wer kennt ihn nicht – den PCMark 8 von Futuremark. Mit ihm lassen sich praxisnahe Benchmarks durchführen, wobei die Ergebnisse weltweit auf der Webseite von Futuremark mit anderen Systemen verglichen werden können. Für unsere Messungen verwenden wir nur einen Teil der zur Verfügung stehenden Optionen, und zwar den Bereich system storage suite.
Nicht anders als erwarrtet, setzt sich die XPG SX8200 Pro sowohl beim Score, als auch bei der Bandbreite im PCMark 08 Storage Test durch. Vor allem bei der Bandbreite ist der Abstand nicht zu verachten. Der Test bestätigt somit noch einmal, dass es sich bei der SSD um einen idealen Begleiter für den Alltag bzw. Alltagsaufgaben handelt.
Benchmark: IOmeter mixed workload
Wir sind der Überzeugung, dass es zukünftig nur noch schwer möglich sein wird die Leistung von SSDs anhand einfacher Benchmarks wie AS SSD, ATTO oder Crystal Disk Mark ermitteln zu können. Viel zu komplex sind die Arbeitsweisen moderner Halbleiterlaufwerke geworden, sodass die Ergebnisse mit zuvor genannten Benchmark-Programmen zwar einen grundlegenden Vergleich verschiedener Modelle zulassen, jedoch wenig Aussagekraft bezüglich Langzeitnutzung und Arbeitsleistung im Alltag bieten.
In unseren Tests wollen wir jedoch genau diese Eigenschaften möglichst detailliert untersuchen, was uns zu einem weiteren Benchmark mittels Iometer auffordert. Dabei wollen wir den sogenannten „mixed workload“ betrachten. Darunter versteht man die erbrachte Leistung einer SSD bei der Belastung mit unterschiedlichen Verhältnissen von Lese- und Schreibzugriffen im selben Moment.
Je nach Art des Einsatzes variiert das Verhältnis von Lese- und Schreiblast auf eine SSD, was hiermit nachgestellt wird. Ein normaler workload während des Surfens im Internet könnte bei 65%/35% (Lesen/Schreiben) liegen, wobei ein Action-Shooter eher in Richtung 95%/5% (Lesen/Schreiben) geht. Kopiert man eine Datei, wobei die Quelle und das Ziel auf demselben Laufwerk liegen, entspricht dies einer 50%/50% Belastung, denn dieselbe Datenmenge, welche geschrieben werden muss, wird zuvor gelesen.
Die Messung wird in mehreren Schritten durchgeführt, wobei mit einer 100%igen Leseleistung ohne Schreibleistung begonnen wird. Die darauf folgenden Schritte stehen dann im Verhältnis von 95% zu 5%, 65% zu 35%, 50% zu 50%, 35% zu 65% und 5% zu 95%, bis der abschließende Schritt mit 0% Leseleistung zu 100% Schreibleistung erreicht wurde. In Iometer werden vier Worker angelegt, die gleichzeitig auf die SSD zugreifen. Die Summe der Leistung aller Worker ergibt das dargestellte Ergebnis in unserem Graphen.
Die Leistung einer SSD kann schlussendlich als gut bezeichnet werden, wenn das Verhältnis zwischen Lesen und Schreiben, das dem selbst definierten Einsatz entspricht, möglichst hoch ist. Dafür muss sich der Nutzer aber im Vorfeld darüber im Klaren sein, wie dieser Einsatz aussieht. Die ideale SSD, die jedem Bedürfnis gerecht werden könnte, würde demnach von Anfang bis Ende eine gleichbleibende Gerade bilden, was aus technischer und ökonomischer Sicht (Kunden und Hersteller) jedoch nicht vorkommen wird.


Im Gegensatz zu den anderen Tests, schlägt sich die XPG SX8200 Pro im IOMeter Durchlauf nicht sonderlich gut. Bei sehr hoher Leselast hat sie zwar den ersten Platz inne, fällt ab 65% Verteilung aber deutlich ab. Nicht nur die WD Black zeigt einen besseren Verlauf, auch die Corsair MP300 präsentiert sich hier besser.
Fazit
Für ein Enthusaisten System oder die Workstation gehört eine NVMe SSD mittlerweile zum Must-Have. Doch auch hier gibt es noch einmal Steigerungen, wie die ADATA XPG SX8200 Pro 512GB im Test zeigte. Das M.2 2280 Laufwerk setzte sich in fast allen Disziplinen an die Spitze oder mischte zumindest vorne mit. Besonders beim Kopieren großer Daten und bei den 4K Lese- bzw. Schreib-Werten kann die PCIe SSD überzeugen. Insgesamt gehört das Lesen zu den Stärken, aber auch schreibend bringt sie die WD Black NVMe SSD oft ins Schwitzen. Für Alltagsaufgaben gehört sie aber in der Summe zu einen der aktuell schnellsten SSDs.
Etwas in die Quere kommt ihr dabei die Abwärme. Da das Temperaturlimit von ~70°C nicht sonderlich hoch angesetzt ist, ist ein Drosseln ohne Zutun eher keine Seltenheit. Der dünne Kühler hilft hier zwar ein klein wenig (~5°C ), kann aber eine massive oder besser aktive Kühlung nicht ersetzen. Will man die gesamte Performance der SSD abrufen, sollte man in diesem Bereich also Hand anlegen. Dass die SSD auf beiden Seiten bestückt ist, stellt hier eher kein Problem dar, denn grundsätzlich ist es der Controller, welcher den Flaschenhals darstellt.
Der Wechsel vom Silicon Motion SM2262 zum SM2262EN bzw. der Schritt von der SX8200 zur SX8200 Pro ist, auch ohne das Vergleichslaufwerk vorliegen zu haben, ein guter gewesen. Die NVMe SSD glänzt durchweg mit Top-Werten. Lediglich bei den TBW (Total Bites Written) von 320TB zeigt sie sich eher durchschnittlich. Hier hat Corsair mit der MP510 die Latte sehr hoch gelegt.
Fast man alles zusammen, macht die ADATA XPG SX8200 Pro 512GB eine sehr gute Figur. Schwachpunkte wie die Abwärme bzw. Temperaturdrosslung erfahren auch die anderen schnellen Laufwerke, weshalb WD zum Beispiel bei der WD Black SN750 nun auch mit einem massiven Kühler nachhilft. Preislich gibt es eigentlich auch nichts zu beanstanden. mit aktuell ~105€ bewegt sie sich zwischen den Kontrahenten ala WD Black, Corsair MP510 und Samsung 970 Evo.
ADATA XPG SX8200 Pro 512 GB | ||
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Lesezeichen - Weitere interessante Testberichte:
▪ Test: WD Black NVMe SSD (500GB)
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▪ Test: OCZ Vector 180 (240GB)
▪ Test: Kingston HyperX Predator M.2 PCIE SSD
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