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Test: Crucial BX100 (250GB, 500GB, 1TB)

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Geschrieben von Marcel Büttner
Veröffentlicht: 14. Februar 2015

Crucial BX100 newsAuf der CES im Januar stellte Crucial mit der MX200 und BX100 zwei neue SSD-Produktlinien vor. Letztere soll künftig die Rolle der MX100 übernehmen und die MX200 die M550 als Top-Modell ersetzen. Die ersten Detailbetrachtungen der BX100 verraten, dass unter anderem ein Silicon Motion an Stelle eines Marvell Controllers zum Einsatz kommt. Des Weiteren lassen sich auch leicht abgeschwächte Leistungswerte im IOPS- sowie Lese- und Schreib-Bereich entnehmen. Wie sich die BX100 Modellreihe in den Kapazitäten 250GB, 500GB und 1TB in der Praxis schlägt, haben wir im nachfolgenden Testbericht festgehalten.

Die technischen Angaben suggerieren es bereits, die BX100 wird keinesfalls ein Leistungsbrecher werden, will dafür beim Preis und „Hersteller-Qualität“ punkten. Die momentanen Preise laut Preisvergleich, bewegen sich mit 62 EUR (120GB), 92 EUR (250GB), 179 EUR (500GB) und 364 EUR (1TB) in sehr attraktiven Regionen.

Crucial BX100 opener

Technische Daten

Erstmals verwendet Crucial mit der BX100 den Silicon Motion Controller SM2246EN, welcher vereinzelt schon bei einigen anderen SSDs der Konkurrenz zu sehen war. Der Haltbarkeitsindikator (TBW – Totaly Bytes Written) von 72TB reißt im direkten Vergleich keine Bäume aus, bewegt sich für Einsteiger-Produkte aber auf einem guten Niveau. Zum Vergleich: die Crucial (MX100 – 72TB) kam schon mit exakt diesen Angaben daher. Eine Samsung 850 Evo wird mit 150 TB spezifiziert.

 

 Crucial BX100
   250 GB  500 GB  1 TB
Modellbezeichnung  CT250BX100SSD1  CT500BX100SSD1  CT1000BX100SSD1
Schnittstelle  SATA 3.0 (6 Gbit/s)
 SATA 3.0 (6 Gbit/s)  SATA 3.0 (6 Gbit/s)
Leistungsangaben
Leseleistung  535 MB/s  535 MB/s  535 MB/s
Schreibleistung  370 MB/s  450 MB/s  450 MB/s
IOPS 4K lesen / schreiben  87.000 / 70.000  90.000 / 70.000  90.000 / 70.000
Total Bytes Written (TWB)  72 TB  72 TB  72 TB
Spezifikationen
NAND-Flash  16nm Toggle-NAND (MLC)
 16nm Toggle-NAND (MLC)  16nm Toggle-NAND (MLC)
Cache
 n.a.  n.a.  n.a.
Controller  Silicon Motion SM2246EN  Silicon Motion SM2246EN  Silicon Motion SM2246EN
Garantiezeit
 3 Jahre
 3 Jahre  3 Jahre
Leistungsaufnahme  n.a. (Betrieb)
 n.a.(Leerlauf)
 n.a. (Betrieb)
 n.a. (Leerlauf)
 n.a. (Betrieb)
 n.a. (Leerlauf)
Abmessungen und Gewicht
Breite x Höhe x Länge (mm)  69,8 x 7 x 100,4
 69,8 x 7 x 100,4  69,8 x 7 x 100,4
Gewicht  55  57  60

 

Wo sich die BX100 preislich und auch leistungstechnisch platziert, verrät unsere Übersicht. Angaben für die Leistungsaufnahme waren von seitens Crucial noch nicht in Erfahrung zu bringen. Besonders gespannt waren wir, wie sich der 16nm NAND in Verbindung mit dem Silicon Motion SM2246EN Controller schlagen würde. Neu an dieser Stelle ist auch die von Crucial genannte Storage Executive Software, mit der man seine SSD überwachen und ggf. auch updaten kann / soll. Die Toolbox steht zum Download bereit.

 

480 / 500 GB SSD`s in der Übersicht
Bezeichnung Crucial BX100 Crucial MX 100
OCZ Arc 100 Samsung 850 EVO SanDisk Extreme Pro OCZ Vector 150
Samsung 850 Pro
Schnittstelle SATA 3.0 6G SATA 3.0 6G SATA 3.0 6G SATA 3.0 6G
SATA 3.0 6G SATA 3.0 6G SATA 3.0 6G
Kapazitäten 120/250/500/1TB 128/256/512 120/240/480GB 128/240/480/1TB 240/480/960
120/240/480
128/240/480/1TB
Preis
179,00 € 182,00 € 187,00 €  210,00 € 237,00 €
265,00 € 287,00 €
Leistungsangaben
Leseleistung 535 MB/s 550 MB/s 490 MB/s 540 MB/s 550 MB/s 550 MB/s 550 MB/s
Schreibleistung 450 MB/s 500 MB/s 450 MB/s  520 MB/s 515 MB/s  530 MB/s 520 MB/s
IOPS4K (R/W)
90k/70k 90k/85k 75k/80k 98k/90k 100/90k 90k/95k 100k/90k
TWB 72 TB 72 TB 21,9 TB  150 TB 80 TB 91,3 TB 150 TB
Spezifikationen
NAND-Flash Micron 16nm MLC ONFI Micron 16nm MLC ONFI  Toshiba 19nm M 3D V-NAND 3-Bit MLC  SanDisk 19nm (MLC) 2. Gen.  19nm MLC (Toshiba) 3D V-NAND MLC Toggle
Cache
n.a. Micron LP DDR2 512 MB Micron 2x 256MB (DDR3-1600)  Samsung LP DDR2 512 MB  Micron 2x256MB (DDR3-1600 512 MB Samsung LP 512 MB (DDR2)
Controller Silicon Motion SM2246EN Marvell 88SS9189-BLD2 Indilinx Barefoot 3 M10
Samsung MGX Marvel 88SS9187 Barefoot 3 M00 Samsung MEX (400MHz)
Garantiezeit
3 Jahre 3 Jahre 3 Jahre  5 Jahre
10 Jahre 5 Jahre 10 Jahre
Verbrauch
usage / idle
n.a 3,7 W / 0,1 W 
n.a 3,3 W / 0,4 W
3,5 W / 0,15 W 3,3 W / 0,6 W
3,3 W / 0,4 W

 


 

Lieferumfang & Detailansicht

Die SSD kommt zwar im schicken Pappkarton beim Kunden an, jedoch kann zu keiner Zeit von einem wirklich vorhandenen Lieferumfang gesprochen werden. Die Aufmachung ist nett und hält alle notwendigen Informationen bereit, aber Beigaben liegen, bis auf den „7cm auf 9cm-Adapter“ nicht mit im Karton.

Crucial BX100 2  Crucial BX100 4

Das Chassis bzw. die gesamte SSD bringen, je nach Kapazität zwischen 55 und 60 Gramm auf die Waage, was dem dünnen aber stabilen Aluminiumblech geschuldet ist. Eine Kingston HyperX Fury fühlt sich in diesem Vergleich z. B. wesentlich wertiger an, bildet trotz der Kundenausrichtung so ziemlich die Referenz in diesem Bereich ab. Auf der Rückseite finden sich ebenfalls ein paar Informationen wie die Seriennummer wieder. Zum Öffnen des Gehäuses ist eine gewisse Portion Mut von Nöten, da das Chassis geklippt ist. Die Verarbeitung als solches ist wertig und dem Produkt angemessen umgesetzt.

 

PCB der Crucial BX100 im Detail

Werfen wir unseren Blick auf das große PCB. Entgegen des anhaltenden „Trends“, dass die SSD-PCBs immer kleiner werden, was zugleich auch ein Kostenersparnis für die Hersteller bedeutet, liefert Crucial durchgängig große Platinen an den Kunden aus. Im direkten Vergleich sieht man deutlich, dass die bei der 250 GB Ausführung vorgesehenen Plätze für weiteren NAND nicht bestück sind. Der verbaute Silicon Motion SM2246EN Controller hält sich in Punkto Ausmaßen deutlich zurück. Auf der Innenseite des Aluminium-Gehäusedeckels befindet sich noch ein kleines Wärmeleitpad. Neben TRIM und SMART unterstützt die BX100 die Garbage Collection. Auf eine Verschlüsselung (AES 256 Bit) muss der Kunde gänzlich verzichten.

Crucial BX100 5
Crucial BX100: 500GB - 250GB - 1TB

Crucial BX100 6

Die weiter oben angesprochenen Platzhalter auf dem PCB, werden auf der Rückseite der Platinen noch deutlicher hervorgehoben. Als NAND selbst wurde auf allen drei Testmustern unterschiedliche Speicherchips verbaut. Detailliere Informationen waren aktuell nicht in Erfahrung zu bringen. Sehr großer Wahrscheinlichkeit nach, stammen die Chips aus eigener Micron-Produktion. Gefertigt wird der MLC-NAND, wie schon bei der MX100, im 16 Nanomillimeter Strukturgröße und nach ONFI-Standard.

Crucial BX100 7 Crucial BX100 8

Crucial BX100 9 Crucial BX100 10

Auch beim verbauten Cache lässt nicht genau sagen was auf der Platine verlötet ist. In Bezug auf die MX100 kann vermutet werden, dass die 250GB und 500GB Ausführungen mit 512MB und das 1TB-Modell sogar mit 1GB LP DDR2-RAM Cache ausgestattet sind. Konkret können wir es aktuell nicht sagen, aber die doppelte Chip-Bestückung gibt Anlass dafür. Ggf. werden wir die Information später nachpflegen.

 


 

Unser Datenträger Testsystem für die Messungen

Auf der Basis eines aktuellen Testsystems mit möglichst hohem Praxisbezug stellen wir die Messergebnisse der Corsair Neutron XT vor. Wir verwenden dabei bewusst das Ende Oktober 2012 erschienene Microsoft Windows 8 mit Update auf 8.1 als Betriebssystem, da es zukünftig auf den meisten PC-Systemen zum Einsatz kommen wird. Die ausführliche Konfiguration kann im Artikel zum Datenträger Testsystem nachgelesen werden.

 

 

Intel Z77-Datenträger-Testsystem

testsystem-overview-1

testsystem-overview-4 testsystem-overview-3 testsystem-overview-2

Prozessor:
Intel Core i7-3770K (Retail)
Mainboard: Gigabyte Z77MX-D3H
Kühlung: EKL-Stock Kühler
SSD: Crucial BX100 (250GB, 500GB, 1TB)
RAM:
2 x 4 GB Kingston HyperX (KHX1600C9D3/4G) @ 1600 MHz
Netzteil: beQuiet Pure Power L8-CM 430W
Grafikkarte:
Intel HD Graphics 4000 (onboard)
Betriebssystem: Microsoft Windows 8.1 Pro x64
 

 

Crucial Storage Executive

Um die maximal mögliche Leistung abrufen zu können, wurde die SSD wie gewohnt mit dem entsprechenden SATA-Kabel an den SATA3 6G Port des Mainboards angeschlossen. Von der Performance-Blase Rapid-Mode distanzieren wir uns. Durchsatzraten von bis zu 1,3 Gbit klingen sehr toll, beweisen sich in der Praxis aber zumeist als Papiertiger und Fehlerquelle.

Crucial Executive Storage 1 Crucial Executive Storage 2 Crucial Executive Storage 3

Erstmals stellt Crucial mit dem „Crucial Storage Executive“ eine eigene Software zur Verfügung, mit welcher sich einige interessante Details der verbauten SSD in Erfahrung bringen lassen können. Die Anwendung wird ganz gewöhnlich installiert, ist aber eine browser-basiert.

Crucial Executive Storage 4 Crucial Executive Storage 5 Crucial Executive Storage 6

Der Umgang und das Empfinden können als sehr angenehm eingestuft werden. Der Informationsgehalt der Toolbox, ist auch dank der integrierten „SMART-Funktionen“ sehr hoch. Neben Temperatur, Firmware-Version oder TBW-Wert, kann der so genannte PSID-Revert ausgelöst werden – die Verschlüsselung der SSD. Alles in Allem eine sehr gelungene und dem ersten Vernehmen nach, stabil laufende Software.

 


 

Benchmark: AS SSD

Kommen wir nun zu einem interessanten Test, der für die Durchführung zufällige Daten verwendet. Dadurch lässt sich die Leistung, die der Nutzer im Alltag erwarten kann, schon eher messen. Doch vorher ein kurzes Wort zum AS SSD Benchmark, der ausschließlich für die Bestimmung der Leistung von SSDs gedacht ist.

Neben der Messung von Lese- und Schreibgeschwindigkeiten zufälliger Daten (nicht besonders gut komprimierbar) steht noch ein Kopier-Benchmark zur Verfügung, der drei Szenarien abbildet: ISO, Programm und Spiel. In jedem Fall werden die Dateien (ISO: 2 große Dateien; Programm: viele kleine und wenige große Dateien; Spiel: viele große und wenige kleine Dateien) gleichzeitig auf der SSD geschrieben und gelesen. Als letztes Werkzeug steht ein Kompressions-Benchmark zur Verfügung. Dieser verdeutlicht anschaulich wie hoch die Lese- und Schreibraten sind, wenn die Daten schlecht komprimierbar (X-Achse: 0%) bis sehr gut komprimierbar (X-Achse: 100%) sind. Weitere Infos zu diesem Benchmark kann man auf unserer Datenträger Testsystem Seite nachlesen.

AS SSD Lesen 

AS SSD Schreiben

 AS SSD Kopieren

 


 

Benchmark: Crystal Disk Mark

Ergänzend zum AS-SSD Benchmark setzen wir den Benchmark Crystal Disk Mark ein. Mit Crystal Disk Mark kann jede Art von Datenspeicher getestet werde. Nach Belieben kann man dabei zwischen gut komprimierbaren Daten und zufälligen Daten wählen. Ein Unterschied zum AS-SSD Benchmark ist die wählbare Größe der Testdatei, wodurch man beispielsweise wunderbar unterschiedliche Größen bei USB Speicher Sticks bedienen kann. Weitere Infos zu diesem Benchmark kann man auf unserer Datenträger Testsystem Seite nachlesen.

CrystalDisk Lesen

CrystalDisk Schreiben

 


 

Benchmark: PCMark 7 Advanced Edition

Wer kennt ihn nicht – den PCMark 7 von Futuremark. Mit ihm lassen sich praxisnahe Benchmarks durchführen, wobei die Ergebnisse weltweit auf der Webseite von Futuremark mit anderen Systemen verglichen werden können. Für unsere Messungen verwenden wir nur einen Teil der zur Verfügung stehenden Optionen, und zwar den Bereich system storage suite. Weitere Infos zu diesem Benchmark kann man auf unserer Datenträger Testsystem Seite nachlesen.

PCMark7 overview

 


 

Benchmark: IOmeter mixed workload

Wir sind der Überzeugung, dass es zukünftig nur noch schwer möglich sein wird die Leistung von SSDs anhand einfacher Benchmarks wie AS SSD, ATTO oder Crystal Disk Mark ermitteln zu können. Viel zu komplex sind die Arbeitsweisen moderner Halbleiterlaufwerke geworden, sodass die Ergebnisse mit zuvor genannten Benchmark-Programmen zwar einen grundlegenden Vergleich verschiedener Modelle zulassen, jedoch wenig Aussagekraft bezüglich Langzeitnutzung und Arbeitsleistung im Alltag bieten.

In unseren Tests wollen wir jedoch genau diese Eigenschaften möglichst detailliert untersuchen, was uns zu einem weiteren Benchmark mittels Iometer auffordert. Dabei wollen wir den sogenannten „mixed workload“ betrachten. Darunter versteht man die erbrachte Leistung einer SSD bei der Belastung mit unterschiedlichen Verhältnissen von Lese- und Schreibzugriffen im selben Moment.

Je nach Art des Einsatzes variiert das Verhältnis von Lese- und Schreiblast auf eine SSD, was hiermit nachgestellt wird. Ein normaler workload während des Surfens im Internet könnte bei 65%/35% (Lesen/Schreiben) liegen, wobei ein Action-Shooter eher in Richtung 95%/5% (Lesen/Schreiben) geht. Kopiert man eine Datei, wobei die Quelle und das Ziel auf demselben Laufwerk liegen, entspricht dies einer 50%/50% Belastung, denn dieselbe Datenmenge, welche geschrieben werden muss, wird zuvor gelesen.

Die Messung wird in mehreren Schritten durchgeführt, wobei mit einer 100%igen Leseleistung ohne Schreibleistung begonnen wird. Die darauf folgenden Schritte stehen dann im Verhältnis von 95% zu 5%, 65% zu 35%, 50% zu 50%, 35% zu 65% und 5% zu 95%, bis der abschließende Schritt mit 0% Leseleistung zu 100% Schreibleistung erreicht wurde. In Iometer werden vier Worker angelegt, die gleichzeitig auf die SSD zugreifen. Die Summe der Leistung aller Worker ergibt das dargestellte Ergebnis in unserem Graphen.

Die Leistung einer SSD kann schlussendlich als gut bezeichnet werden, wenn das Verhältnis zwischen Lesen und Schreiben, das dem selbst definierten Einsatz entspricht, möglichst hoch ist. Dafür muss sich der Nutzer aber im Vorfeld darüber im Klaren sein, wie dieser Einsatz aussieht. Die ideale SSD, die jedem Bedürfnis gerecht werden könnte, würde demnach von Anfang bis Ende eine gleichbleibende Gerade bilden, was aus technischer und ökonomischer Sicht (Kunden und Hersteller) jedoch nicht vorkommen wird.

 

IOmeter mixed workload IO

IOmeter mixed workload MB

 


 

Fazit

Generell hat Crucial eines erreicht - einen soliden Nachfolger des Kassenschlagers MX100 platziert, welcher auch leistungsmäßig als solch einer genannt werden darf. In allen Bereichen und Benchmarks wird die genannte MX100 von der BX100, also dem (in)offiziellen Nachfolgemodell übertroffen. Das wirklich erstaunliche dabei, dass, anders als zum Beispiel bei Samsungs Evo 850, die Leistung innerhalb der Modellreihe nicht einbricht, sondern sich auf einem fast identischen Niveau bewegt.

Interessierte Käufer sollten unbedingt einen Blick ins Detail werfen! Denn eines sollte klar sein, die BX100-Serie ist als Einsteigerprodukt mit sehr gutem Preis-Leistungsgefüge zu verstehen. Da wirken die vom Hersteller angegebenen 3 Jahre Garantie, im direkten Vergleich zur Konkurrenz, schon fast ein bisschen deplatziert bzw. zu wenig. Gleiches gilt auch für den Haltbarkeitsindikator (TBW) von 72TB, was aber eher Jammern auf hohem Niveau ist. "Sicherheitsfanatiker" werden die 256 Bit AES-Verschlüsselung schmerzlich vermissen und müssen sich wohl oder übel anderweitig umsehen. Wer aber die genannten Punkte als Kompromis auf sich nehmen kann und nur über den Preis geht, wird kein vergleichbares Produkt mit diesen Leistungswerten oder gar zu solch günstigen Preisen erhalten. Die Crucial BX100 kann direkt bei Amazonhttps://ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=hardwarejourn-21&l=ur2&o=3 gekauft werden.

Crucial BX100 - 250GB / 500GB / 1TB
Mainstream-Dauerläufer mit hohen Qualitätsansprüchen, 14.02.2015

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+ extrem gutes Preis-Leistungsverhältnis (alle Modelle)
+ sehr gute Lese-Performance
+ durchschnittlich gute Schreib-Performance
+ tägliche Schreibleistung: 40GB (72 TBW)
+ kein Leistungsabfall innerhalb der Produkt-Reihe

- keine AES-Verschlüsselung
- "nur" 3 Jahre Garantie

Einmal mehr schafft es eine SSD aus dem Hause Crucial den Mainstream-Bereich für sich zu gewinnen. Objektiv betrachtet handelt es sich bei der BX100 um DIE Volks-SSD, welche den Wechsel oder Einstieg in größere Gigabyte-Kapazitäten ermöglichen soll. So gibt es das 1TB-Lauftwerk (im Vergleich) schon für 360 EUR - unschlagbar! Wir können der gesamten Modellreihe unsere uneingeschränkte Kaufempfehlung aussprechen.

preis leistung

 

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