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Test: Corsair K83 Wireless

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Geschrieben von Matthias Fengler
Veröffentlicht: 07. März 2019
  • Corsair

Corsair K83 Wireless newsNach gefühlt unzähligen Gaming-Tastaturen kommt Corsair jetzt mit der K83 Wireless um die Ecke. Diese kompakte Tastatur mit Touchpad bzw. Joystick soll sich besonders im Umgang mit HTPCs oder Smart-TVs auszeichnen und bringt dafür einige interessante Features mit. Wir haben uns den ersten Versuch eine Multimedia-Tastatur aus dem Hause Corsair genauer angeschaut.

 

 

Mit der neuen K83 Wireless betritt das 1994 in den USA gegründete Unternehmen Corsair neues Terrain. Es ist jetzt nicht so, als ob man mit einer Tastatur Neuland betreten würde, schließlich gibt das Portfolio aktuell über 20 unterschiedliche Modelle her. 

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Aber eine Multimedia Tastatur mit integriertem Bluetooth, einem Touchpad und Joystick zählte bisland noch nicht dazu - quasi das erste Modell im Multimedia-Segment. Bevor wir uns der Tastatur und ihrer Fähigkeiten genauer widmen, eine kurze Übersicht über die technischen Daten der K83 Wireless in Form einer Tabelle. Preislich wird das Eingabegerät im Übrigen mit einer UVP von 129,- EUR deklariert, was im ersten Moment nicht so wenig erscheint.

 

Die Corsair K83 Wireless im Überblick
Tastatur-Typ Multimedia
Bezeichnung Corsair K83 Wireless
Switch Corsair Ultra-Low profile Keyswitches (Scissors)
Preis ~ 129,- EUR
Hersteller-Homepage www.corsair.com
Wichtige Features
Interface USB 2.0 oder 3.0 Kabel 
2,4GHz 1ms kabellos
Bluetooth 4.2
Beleuchtung Ja, weisse-LEDs (Single Zone)
Akku 2010 mAH
Material
Kunststoff, Aluminium
Abtastrate 1000Hz
Abmessungen 381 × 125 × 28 mm
Gewicht 0,48 kg

 


 

 

Detailansicht Corsair K83 Wireless

Das Corsair zu den Premium-Herstellern im Bereich der PC-Peripherie gehört, sollte sich in entsprechenden Kreisen mittlerweile rumgesprochen haben. Diese Einordnung spiegelt sich sicherlich auch im Preisgefüge der Produkte wieder, aber wie unsere Auszeichnungen in der Vergangenheit bestätigen, auch an der hochwertigen Verarbeitung und den durchdachten Features. Das soll sich auch mit der K83 Wireless nicht ändern und schon mal vorweggenommen, wird es auch nicht. Ausgepackt kann man auch schnell erkennen warum. Vor einem liegt eine echt schicke Tastatur mit einer durchgängigen sowie ein Millimeter starken Aluminiumplatte, die auf den ersten Blick sehr hochwertig daherkommt. Aber auch dem zweiten Blick hält die K83 stand. Details wie der leicht geschwungenen Übergang zum Touchpanel, die aus Aluminium gefertigten Tasten im Touchfeld und das durchdachte Layout zeigen klar, dass man hier nicht nur ein hübsches Äußeres kreieren, sondern eine Symbiose aus Optik und Ergonomie erreichen wollte.

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Das kompakte Format der K83 erreicht Corsair mit dem Verzicht von einigen Tasten. In Summe stellt das Multimedia-Talent dem Nutzer lediglich 76 Tasten zur Verfügung. Wer jetzt meint er muss auf einige Funktionen verzichten, der täuscht. Wie man deutlich auf den Bildern erkennt, verfügen einige Tasten über eine Zweitbelegung, ähnlich wie es kompakte Notebooks mitbringen, die einfach über die FN-Tasten unten links erreicht werden können. Corsairs iCUE-Software hilft zusätzlich mit Makros etc. gerne weiter, aber dazu mehr im Praxistest. Die Tasten selbst ruhen auf Corsairs Ultra-Low Profile Keyswitches und bieten haptisch ein ähnliches Feedback wie man es von Notebooktastaturen kennt. Der Umgang ist sehr angenehm, was auch an der dezenten Wölbung der einzelnen Tasten liegt. Der Umgang mit der Tastatur selbst ist als sehr leise einzustufen, selbst eine Logitech Craft ist im direkten Vergleich noch minimal lauter.

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Im Gegensatz vieler anderer Hersteller, setzt Corsair beim „Mausersatz“ auf zwei Möglichkeiten. Neben der sonst üblichen Steuerung über das Touchfeld, besitzt die K83 oben rechts noch einen Joystick, der von zwei direkt dahinter und darunter liegenden Tasten unterstützt wird. Das ist ergonomisch sehr sinnvoll, da der Nutzer gleichzeitig die Tastatur halten und bedienen kann ohne kompliziertes Umfassen, aber auch da gehen wir im Praxistest noch genauer drauf ein. Neben dem Joystick sitzt der Lautstärkeregler, der stimmig zum Rest auch aus Aluminium gefertigt ist und mit einer sehr griffigen Oberfläche ausgestattet wurde.

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Drückt man auf den Regler, betätigt man die Mute-Funktion am Rechner bzw. hebt sie wieder auf. Die beiden darunter liegenden Tasten dienen einmal links der Helligkeitsregelung für die Tastaturbeleuchtung und rechts die F-Lock Taste, dient zur Modus-Umschaltung. Ist dieser deaktiviert agiert die Tastatur im Media-Modus, Hotkeys sind aktiv, die hinteren Maustasten arbeiten als Auswahl- bzw. Zurück-Taste und die Windows-Taste ist freigegeben. Ist die F-Lock-Taste aktiviert, befindet sich die K83 im Gaming-Mode und die hinteren Maustasten agieren als übliche Links- und Rechts-Taste, die Windows-Taste ist gesperrt und der Joystick agiert als Cursor. Wer jetzt in unserer Aufzählung die dritte Maus-Taste vermisst, den dürfen wir beruhigen, der Joystick ist mit einer Push-Funktion ausgestattet und ersetzt die dritte Maus-Taste.

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Wer das Touchpad nutzt darf sich über eine bis zu Vier-Finger-Gesten-Unterstützung freuen, was stark vom verwendeten OS abhängig ist. Windows 7 und Android unterstützen maximal Zwei-Finger-Gesten, mit Windows 8.1 kann man schon drei Finger nutzen und erst mit Windows 10 kann der Nutzer auf die 4-Finger-Gesten-Bedienung zurückgreifen. Die Rückseite ist weniger spektakulär, hier dominiert größtenteils Kunststoff und die zwei langen gummierten Streifen sorgen für die Rutschfestigkeit.

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Für die Kommunikation stehen dem Nutzer neben der kabelgebundenen USB-Variante auch eine 2,4GHz mit 128-Bit AES Verschlüsselung zur Verfügung. Aber damit noch nicht genug. Auch Bluetooth 4.2 ist mit an Bord und kann gleichzeitig mit zwei Geräten verbunden werden. Um zwischen den einzelnen Konnektivitäten zu wechseln, dienen die Zweitbelegungen der Tasten F5, F6 und F7. Durch das gedrückt halten der FN-Taste und einer dieser Genannten, aktiviert man die gewünschte Schnittstelle. Wer seine Tastatur mit Kabel nutzen möchte, verbindet dies einfach nur mit dem Rechner und die Tastatur erkennt dies automatisch. Auch der integrierte 2070mAh Akku wird über den USB-Port aufgeladen. Warum sich aber Corsair für einen Micro-USB-Anschluss entschieden hat, wo der Standard doch eher in Richtung USB-C geht, können wir uns nicht erklären. Corsair gibt die Nutzungsdauer bei ausgeschalteter Beleuchtung von bis zu 40 Stunden an, bevor die K83 Wireless wieder an die Ladeschnur muss.

 

 

Beleuchtung Corsair K83 Wireless

Für den Betrieb in einer dunklen Umgebung hat man auch vorgesorgt und spendierte der K83 eine dezent weiße Beleuchtung. Im Gegensatz zu den hauseigenen Gaming-Pendanten verzichtet Corsair aber auf eine verspielte RGB-Lösung oder andere Anpassungen. Die Beleuchtung ist nur in ihrer Intensität regelbar, aber wirklich gut umgesetzt. Die Tasten sind auch bei wenig Umgebungslicht gut erkennbar und der Umgang bei bspw. einem gemütlichen Filmabend steht nichts im Weg.

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Optisch ist Corsair mit der neuen K83 Wireless ein absoluter Hingucker gelungen. Die durchgängige Aluminium-Frontplatte wirkt in Verarbeitung und Farbgebung sehr hochwertig und der leichte Knick zum Touchfeld hin unterstreicht die stimmige Optik. Die eingesetzten Corsairs Ultra-Low Profile Keyswitches bieten ein angenehmes Feedback bzw. guten Druckpunkt und agieren sehr leise. Zusätzlich kommt eine gekonnt eingesetzte Beleuchtung zum Einsatz, der den Einsatzzweck einer Multimedia Tastatur positiv unterstreicht. Aber funktioniert die Corsair auch so gut, wie sie aussieht? Das klären wir auf der nächsten Seite.

 


 

 

Praxistest Corsair K83 Wireless

Dank der vielen Schnittstellen die man der K83 spendiert hat, ist der Einsatzzweck sehr vielseitig. Neben der PC- bzw. MAC-Nutzung über den Wireless-Dongle, womit sich die Tastatur optimal für einen HTPC eignet, kann man dank der integrierten Bluetooth-Schnittstelle auch mit Geräten wie einem Amazon Fire TV, Nvidia Shield TV, Smart TVs mit Android- bzw Fire OS oder Samsung Tvs ab dem Baujahr 2016 agieren. Welche genauen Funktionen möglich sind, lässt sich auf der Homepage von Corsair nachlesen, da sich das je nach Anwendung deutlich unterscheiden kann. Wir entschieden uns für den Einsatz an einem HTPC, da hier alle Funktionen zur Verfügung stehen und die Tastatur somit komplett beurteilt werden kann. Für den Betrieb mit einem Windows-PC wurde der 2,4GHz Wireless-Dongle genutzt, der eine gute Reichweite ermöglicht. So war der Betrieb trotz geschlossener Holzabdeckung in einer Entfernung von 4-5 Meter völlig entspannt und verzögerungsfrei möglich. Somit muss es nicht unbedingt immer Bluetooth zur verdeckten Steuerung sein.

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Steuerung entweder mit Joystick und dahinter angeordneten Tasten oder übers Touchpad mit den darunter befindlichen Tasten

Neben dem wirklich gut funktionierenden Touchfeld und den dazugehörigen zwei Maustasten, kann der Nutzer dank des Joysticks die Tastatur auch auf der einen Seite wie ein Gamepad halten. Der Joystick wird vom Daumen gesteuert, Zeige- und Mittelfinger übernehmen die Maustasten auf der Rückseite der Tastatur und für die dritte Maustaste, drückt man einfach auf den Joystick. Da die rechte Maustaste sehr groß ausgefallen ist, sollte jede Handgröße mit dieser Haltung eine Bedienung unverkrampft möglich sein. Kleinere Frauenhände oder ausgewachsene Männerpranken konnten in unserem Testzeitraum die Corsair K83 über diese „Art“ der Bedienung entspannt nutzen, die Resonanz war durchweg positiv. Einzig der Grip auf dem Joystick wurde immer wieder bemängelt. Eine griffigere Oberfläche oder leichte Einbuchtung hätte dem Joystick besser gestanden, so rutscht der Daumen zu leicht über die glatte Kunststoff-Oberfläche.

Das äußert sich gerade im Gaming-Betrieb, wenn man die Corsair für Games nutzt, wo es nicht unbedingt auf Reaktionsschnelligkeit ankommt. Für Strategie-, Rollen- oder sehr langsame Shooter-Genres eignet sich die Corsair durchaus und auch eine Runde Fifa ist darüber mal möglich, auch wenn hiermit kein Gamepad ersetzen kann bzw. will. Denn dafür ist diese Steuerung zu unpräzise bzw. bietet, wie eben schon angesprochen, nicht die richtige Griffigkeit für reaktionsschnelle Manöver.

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bequeme Steuerung der Kodi Mediacenter Oberfläche von der Couch aus 

Aber eine Multimedia-Tastatur soll auch nicht diesen Bereich bedienen, dafür gibt es genügend andere kabellose Peripherie. Sondern die Aufgabe besteht in einer Steuerung eines Mediagerätes, das am besten kabellos mit vielen Funktionen. Und genau das ist die Stärke der Corsair K83 Wireless. Dank der vielen doppelt belegten bzw. konfigurierbaren Tasten, der Vier-Finger-Gestensteuerung unter Windows 10 ist die K83 ein echtes Multitalent und lässt im Umgang eines HTPCs nichts vermissen. Die Multimedia-Tasten inklusive Volumenregler mit Mute-Funktion steuern jede erdenkliche Musiksoftware, die Schnellwahltasten wie Browser, Suche, Media Player etc. helfen im täglichen Umgang und können mit der iCUE-Software auch nach Belieben angepasst werden.

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dank Bluetooth können bis zu zwei Geräte gleichzeitig mit der K83 Wireless gesteuert werden

Für die Nutzung an verschiedenen Geräten, besitzt die K83 verschiedene Modi, die mittels Drücken (3 Sekunden) von der FN-Taste und der 1 für den Media-Mode, 2 für den Gaming-Mode, 4 für die Nutzung an Samsung TVs etc. aktiviert werden können. Den gewählten Modus signalisiert die Tastatur über zwei LEDs, die zwischen den F4 und F9 Tasten liegen. Die erste LED zwischen der ESC- und F1-Taste ist für die Darstellung der aktuellen Verbindung zuständig und zeigt bei Bedarf auch den aktuellen Zustand es integrierten Akkus an. Dieser wird durch kurzzeitiges Blinken beim Einschalten der Tastatur dargestellt oder kann während des Betriebes mit FN + Entertaste angerufen werden. Diese Status-LED agiert hierbei wie eine Ampel und stellt den Ladestand des Akkus in Grün, Gelb und Rot dar.

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schickes Design und praktisches Format für den Einsatz im Wohnzimmer

Neben der Verbindung über einem herkömmlichen PC, haben wir die Tastatur auch mit einem Smartphone bzw. Amazon Fire TV verbunden. In diesem Umfeld kommt es sehr auf die aktuell verwendete Android Version, welche Funktionen unterstützt werden. Auf Test-Smartphone mit Android 9 agierte das Touchfeld wie ein Mauszeiger über die Oberfläche und man konnte den Desktop ähnlich wie ein PC nutzen, Apps aufrufen und diese über die K83 einfach steuern. Beim Amazon Fire TV (erste Generation) war die Bedienung nicht so umfangreich, erleichterte aber trotzdem den Umgang enorm. So agiert das Touchfeld zur Navigation in der Oberfläche und die Suche ist dank „echter“ Tastatur auch schneller ausgefüllt, als über die Bildschirmvariante mit dem Steuerkreuz der Fernbedienung. Der Joystick funktionierte an beiden Geräten wie eine Tab-Taste und durch Drücken wurden die ausgewählten Apps gestartet. Für Spiele kann der Joystick aber leider nicht genutzt werden, weder bei Rennspielen noch bei anderen Spielen ließ er sich irgendwie einbinden.

 

 

Software Corsair iCue / Windows

Wie man es von Corsair gewohnt ist, kann auch die K83 Wireless-Tastatur über die Herstellersoftware iCUE konfiguriert werden. Hier geht es aber nicht um RGB-Effekte oder andere Spielereihen, sondern die Software ermöglicht es dem Nutzer alle Gesten, Tastenbelegungen und Makros sich seinen persönlichen Vorlieben anzupassen.

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  Corsair K83 Wireless iCUE Screenshot 01 Corsair K83 Wireless iCUE Screenshot 03

Die Software ist dabei ein starker Partner, bietet eine wirklich gute Struktur bzw. Übersicht und ermöglicht einen einfachen Zugang zu den einzelnen Konfigurationen. Wer die Geststeuerung über die iCUE-Software von Corsair regeln möchte, muss unter den Geräteeinstellungen einen Haken bei „Gestenanpassung aktivieren“ setzen, erst dann können die einzelnen Gesten über die Software angepasst werden.

Corsair K83 Wireless iCUE Screenshot 04 Corsair K83 Wireless iCUE Screenshot 05

 Corsair K83 Wireless iCUE Screenshot 07 Corsair K83 Wireless iCUE Screenshot 08

Sonst übernimmt diese Funktion Windows 10, wo auch einiges seinen persönlichen Nutzen angenähert werden kann. Die Herstellersoftware bietet aber aktuell den größeren Funktionsumfang. Auch grundlegende Einstellungen wie Beleuchtungsintensität, automatische Abschaltung oder das Tastatur-Layout sind einstellbar. Erst mit der Software entfaltet die K83 Wireless ihr volles Potenzial und ist der perfekte Partner für einen HTPCs. Kommen wir zum abschließenden Fazit. 

 


 

Fazit

Anders als mit der Redensart "Was lange währt, wird endlich gut!“ kann man die Corsair K83 Wireless nicht beschreiben. Lange hat es gedauert und viele Tastaturen aus dem Gaming-Segment, ob schnurlos oder kabelgebunden, waren bei uns schon vorstellig. Aber die K83 Wireless ist die erste kabellose Multimedia-Tastatur der US-Amerikaner und auch direkt ein Volltreffer.

Optisch ist Corsair dem eigenen Anspruch eines Premium-Herstellers gerecht geworden. Die durchgängig und stabile Aluminiumfrontplatte sieht nicht nur schick aus, sie erzeugt auch die passende Wertigkeit für eine Multimedia-Tastatur, die vielleicht neben der teuren HiFi-Anlage liegt und den Mediaserver steuern muss. Das kombiniert der Hersteller mit stimmig integrierten Bedienelementen aus dem gleichen hochwertigen Material sowie den "Ultra-Low Profile Keyswitchen", die eine gute Haptik bieten und leise agieren. Sie werden passend von einem exzellenten Touchpad flankiert und wem das noch nicht reicht, nutzt einfach den Joystick mit den clever angebrachten Maustasten auf der Rückseite. Hier liegt in unseren Augen auch der einzige kleine Makel der Tastatur, der Joystick hätte eine bessere Oberfläche für mehr Griffigkeit verdient gehabt. Die komplette Bedienbarkeit wird gekrönt von einer perfekt untergebrachten Beleuchtung in einem dezenten weiss, die alle Buchstaben und sogar das Touchfeld ausleuchtet und somit den täglichen Umgang in dunkler Umgebung deutlich vereinfacht.

Durch die großzügige Ausstattung bei den Schnittstellen, ist der Einsatzzweck an einem PC oder MAC sicherlich am effektivsten, kann aber gleichzeitig auch Fernbedienungen von wie von einem Amazon Fire TV, Nvidia Shield oder Samsung TVs ersetzen bzw. erweitern. Somit könnte die Corsair K83 Wireless in einer umfangreichen smarten Umgebung ein Allrounder werden und dank des gut dimensionierten Akkus, auch zum echten Dauerläufer. Denn erst nach einer reinen Nutzungsdauer von ca. 38 Stunden hat der Akku unseres Testmuster nach neuem Strom gelechzt.

Mit einer UVP von 129,- Euro ist die Corsair K83 Wireless sicherlich kein Schnäppchen unter den Multimedia-Tastaturen, aber wer etwas wirklich Hochwertiges, vielleicht passend zu seinen teuren HiFi-Geräten sucht, ist hier richtig aufgehoben. Sie sieht nicht nur gut aus, sondern hat sich auch bei täglicher Nutzung bewährt und bringt eine Menge an Funktionalität für den modernen Nutzer mit. Für uns eine klare Kaufempfehlung.

 

 

Corsair K83 Wireless-Tastatur 
erster und direkt gelungener Versuch einer Multimedia-Tastatur, 07.03.2019

Eingabegeräte Testberichte Hersteller-Homepage Bei Amazon kaufenhttp://ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=hardwarejourn-21&l=ur2&o=3
Pro Contra Corsair K83 Wireless 0k

+ hervorragende Verarbeitung
+ leise Switches mit gutem Druckpunkt
+ Aluminium Platte / hochwertige Optik
+ exzellenter Mausersatz / Touchpad / Joystick
+ Zusatztasten / Materialwahl
+ gute umgesetzte Beleuchtung 
+ viele Funktionen für smarte Geräte
+ vollwertige HTPC-Tastatur
+ Wireless-Empfänger gute Reichweite
+ sehr gute Akkulaufzeit
+ Corsair iCUE Software

- Joystick bietet wenig Griffigkeit
- noch Micro-USB-Anschluss









 

Corsair K83 Wireless award k

 

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