Wer seine Daten lieber in der Tasche bei sich trägt anstatt sie in der „Wolke“ vorzuhalten ist mit der Wahl einer mobilen WiFi-Festplatte gut beraten. Western Digital bietet unter dem Namen My Passport Wireless ein solches Produkt an, welches wir in folgendem Testbericht etwas genauer unter die Lupe nehmen möchten.
Als Highlight bietet die WD My Passport Wireless einen SD-Kartenslot. Dies dürfte vor allem für Hobby-Fotografen sehr interessant sein, denn hierdurch wird das Sichern und Verteilen von Fotos auf andere Devices kinderleicht. Ideal für den Urlaub, bei dem mehrere Personen mit eigenen Digitalkameras unterwegs sind und am Ende alle Bilder zusammengetragen werden sollen. Diese Funktion ist ohne Notebook oder PC nutzbar und erleichtert das Überspielen erheblich, was auf Wunsch nach Einstecken der Speicherkarte sofort und automatisch durchgeführt werden kann.
Aus dem Hause Western Digital sind uns bisher externe Festplatten unter dem Namen My Passport bekannt. Auf der IFA 2014 (siehe News) stellte WD auch eine mobile Variante vor, die dank WLAN und integriertem Akku völlig unabhängig und schnurlos betrieben werden kann. Dadurch ist die Anbindung mobiler Geräte möglich, die über WLAN und die entsprechende Kompatiblität (iOS, Android, Windows, Mac OS) verfügen.
Als Abschluss dieses Testberichtes möchten wir unseren Lesern noch einen kurzen Überblick über mobile WiFi-Festplatten von drei verschiedenen Herstellern verschaffen, welche wir bereits testen durften: die hier gezeigte WD My Passport Wireless, die Seagate Wireless Plus und die Corsair Voyager Air 2.
Dieser Artikel entstand mit freundlicher Unterstützung von Western Digital.
Autor: Martin Nürnberger
Lieferumfang und Äußeres
Der Lieferumfang für die WD My Passwort Wireless beinhaltet das Nötigste: Neben der externen Festplatte selbst erhält man eine Anleitung zur Inbetriebnahme sowie ein USB 3.0 Kabel, welches sowohl zum Laden über das mitgelieferte USB-Netzteil als auch zum Datenaustausch verwendet werden kann. Damit das Netzteil möglichst international einsetzbar ist liegen Adapter für Europa, UK und USA bei. Das stabil und hochwertig wirkende Zubehör ist komplett aus schwarzem Kunststoff gefertigt.
Der erste Eindruck der WD My Passport Wireless mit 2 TB ist sehr positiv, da Formen, Oberflächen und Verarbeitung sehr angenehm auffallen. Das Kunststoffgehäuse setzt sich aus verschiedenen Elementen zusammen, die an der Oberseite dunkelgrau gestaltet sind. Darauf befinden sich weiße Schriftzüge sowie zwei LEDs, die den WLAN- und Betriebsstatus anzeigen. Am hellgrauen, umlaufenden Rahmen sind zwei Knöpfe für POWER ON/OFF und WLAN ON/OFF untergebracht, zwischen denen der USB 3.0 Anschluss zu finden ist.
Die Unterseite ist im gleichen Hellgrau gehalten und gibt Aufschluss über weitere Informationen. Das externe Gehäuse liegt hier auf vier transparenten Gummifüßen und erhält dadurch einen sehr guten Halt, was gleichzeitig für eine Entkopplung auf harten Oberflächen sorgt. Seitlich befindet sich zu guter Letzt der SD-Kartenslot, der für normale SD-Karten aber auch für Adapter von microSD auf SD geeignet ist.
Technische Daten
Western Digital My Passport Wireless
Modellbezeichnung WDBDAF0020BBK Schnittstelle USB 3.0 (abwärtskompatibel zu USB 2.0), WLAN 802.11 b/g/n 2,4 GHz2x MIMO, SD-Cardreader verfügbare Kapazitäten 500 GB / 1 TB / 2 TB Kompatibilität Windows 8.x, 7, Vista; Mac OS X Maverics, Mountain Lion, Lion, Snow Leopard Herstellergarantie 2 Jahre Akku Lithium-Ionen-Akku Breite x Höhe x Länge (mm) 86 x 30 x 127 Gewicht 360
Die inneren Werte
Über einschlägige SMART-Tools wie zum Beispiel CrystalDiskInfo lässt sich sehr leicht herausfinden, welche Festplatte der Hersteller für seine Lösung verwendet hat. Dass es sich um eine Festplatte im 2,5 Zoll Format handelt, welche ebenfalls von Western Digital stammt, dürfte auf der Hand liegen. Das Auslesen mit besagtem Tool gibt uns jedoch Aufschluss über das genaue Modell und dessen Leistungsdaten. Bei der WD My Passport Wireless wurde auf die WD20NPVX zurückgegriffen. Diese hat gemäß WD IntelliPoint eine dynamische Umdrehungszahl und besitzt einen 8MB großen Cache. Welche Transferrate das Laufwerk auf unserem Testsystem über USB 3.0 erreichen wird finden wir etwas später im Text mit unseren Benchmarks heraus. Laut geizhals.de ist diese Festplatte seit der Mitte des letzten Jahres gelistet und auf dem Markt.
Bildquelle: Western Digital
Technische Daten der internen Festplatte
Western Digital WD Green Mobile 2 TB
Modellbezeichnung WD20NPVX Schnittstelle SATA 6 Gb/s (SATA 3) Formfaktor 2,5 Zoll Erhältliche Kapazitäten 1,5 GB / 2 GB Cache 8 MB Umdrehungszahl IntelliPoint (dynamisch) Leistungsaufnahme Idle: 0,8 W
Betrieb: 1,7 W Lautstärke Idle: 24 dB
Betrieb: 25 dB Herstellergarantie 2 Jahre
Installation und Inbetriebnahme
Um die WD My Passport Wireless sinnvoll nutzen zu können bedarf es zunächst einer kurzen Einrichtung. Dies kann wahlweise über die Weboberfläche (zu erreichen über http://mypassport) oder über die jeweilige App (für Android oder iOS) erfolgen. Unsere generelle Empfehlung und die des Herstellers für die Einrichtung der WLAN-Festplatte sehen wie folgt aus:
- Die vollständig geladene Festplatte einschalten (POWER ON), anschließend WLAN aktivieren (WLAN ON).
- WLAN-Verbindung mit der SSID der My Passport Wireless herstellen und das Setup starten (über die App oder das Webinterface)
- Das Setup verlangt ein WLAN-Passwort, um die Verbindung zu sichern. Die Verbindung wird nach der Bestätigung unterbrochen.
- Erneut mit der SSID der My Passport Wireless verbinden und zuvor festgelegtes Kennwort eingeben
- Über das Menü ein Firmware-Update durchführen, um den aktuellen Software-Stand zu erhalten
Weitere Anmerkungen
Wie bei allen bisher getesteten WLAN-Festplatten (Seagate Wireless Plus sowie Corsair Voyager Air 2) ist der Zugriff über WLAN dann nicht möglich, wenn das Laufwerk per USB an einem Computer betrieben wird. Das Laden über ein USB-Netzteil funktioniert jedoch parallel zum WLAN-Betrieb, was (bei Vorhandensein einer Quelle zum Aufladen) den unterbrechungsfreien Betrieb gewährleistet.
Für die bestmögliche Sendeleistung über WLAN ist darauf zu achten, dass die Wiedergabegeräte direkt mit der WD My Passport Wireless verbunden sind. Um an den Geräten weiterhin das Internet nutzen zu können kann sich das Laufwerk mit einem WLAN-Netzwerk verbinden, das über Internetzugriff verfügt.
Unser Datenträger Testsystem für die Messungen
Auf der Basis eines aktuellen Testsystems mit möglichst hohem Praxisbezug stellen wir die Messergebnisse der WD My Passport Wireless vor. Wir verwenden dabei bewusst das Ende Oktober 2012 erschienene Microsoft Windows 8 mit Update auf 8.1 als Betriebssystem, da es zukünftig auf den meisten PC-Systemen zum Einsatz kommen wird. Die ausführliche Konfiguration kann im Artikel zum Datenträger Testsystem nachgelesen werden.
Intel Z77-Datenträger-Testsystem | ||
Prozessor: | Intel Core i7-3770K (Retail) | |
Mainboard: | Gigabyte Z77MX-D3H | |
Kühlung: | EKL-Stock Kühler | |
SSD: | OCZ ARC 100 - 240 GB | |
RAM: | 4 x 4 GB Kingston HyperX (KHX1600C9D3/4G) @ 1600 MHz | |
Netzteil: | beQuiet Pure Power L8-CM 430W | |
Grafikkarte: | Intel HD Graphics 4000 (onboard) | |
Betriebssystem: | Microsoft Windows 8.1 Pro x64 | |
Benchmark
Wie bei bisher getesteten externen Festplatten üblich nehmen wir uns zur Durchführung der Kopier-Benchmarks das Programm robocopy zur Hilfe. Per Kommando „robocopy C:\Quelle E:\Ziel /e /copyall“ werden für den Test vorgesehene Dateien auf bzw. vom Probanden geschrieben bzw. gelesen. Die ermittelten Werte in Form von Transferraten werden anschließend vom Programm angezeigt, was eine hohe Genauigkeit zur Folge hat.
Kopier-Benchmark über USB 3.0
Wie die Messwerte verdeutlichen hat die verbaute Festplatte der WD My Passport Wireless einige Schwächen in Hinblick auf die Schreibleistung. Gerade dann, wenn die Anzahl der Dateien zunimmt (viele Bilder oder viele MP3-Dateien), offenbart sich ein großes Defizit im Vergleich zu anderen externen Laufwerken. Zur Sicherheit haben wir diesen Test mehrfach wiederholt, am Ergebnis hat sich jedoch nichts geändert. Bemerken dürfte man diesen Umstand nur beim Befüllen der Festplatte mit Daten über USB 3.0, nicht jedoch über WLAN, denn hier würde die WLAN-Verbindung den Flaschenhals darstellen.
Kopier-Benchmark über WLAN
Für die Anbindung über WLAN steht der Standard IEEE 802.11n mit 2xMIMO zur Verfügung. Dies verspricht einen Brutto-Datendurchsatz von 144 Mbit/s, wovon weniger als die Hälfte für die tatsächliche Dateiübertragung übrig bleiben dürfte. Gute sechs bis sieben Megabyte pro Sekunde erreichten wir beim Kopieren von Daten auf das und vom Laufwerk, was im Vergleich zu bisher getesteten Mitbewerberprodukten (wie etwa der Seagate Wireless Plus) deutlich höher aber noch immer kein absoluter Spitzenwert ist. Für die meisten Ansprüche dürfte dies jedoch genügen.
Kopier-Benchmark über den SD-Kartenslot
Mit SD-Karten unterschiedlicher Qualität und Geschwindigkeit haben wir herausfinden wollen, wie schnell die WD My Passport Wireless die zuvor für unseren Kopier-Benchmark vorliegenden Bilder (4,3 GB Datenmenge) von diesem Speicher auf die interne Festplatte übertragen kann. Die Messungen haben ergeben, dass es recht lange dauert, bis die etwas mehr als vier Gigabyte vollständig übertragen wurden: Fast 10 Minuten werden hier benötigt. Das entspricht einer Übertragungsgeschwindigkeit von ca. 7,7 MB/s und liegt damit weit unter den Werten, die über die USB 3.0 Schnittstelle erreicht werden.
Praxistest
In der Vergangenheit haben wir bereits zwei Modelle anderer Hersteller (Seagate Wireless Plus und Corsair Voyager Air 2) auf deren Praxistauglichkeit getestet. Diesem Test soll sich die WD My Passport Wireless natürlich auch unterziehen, dessen Durchführung im Folgenden näher beschrieben wird. Laut Hersteller sollen dank MIMO (multi in multi out) bis zu acht Teilnehmer gleichzeitig Daten vom Laufwerk streamen können, vier davon sogar HD-Videos.
Diesen Test führen wir mit drei Endgeräten durch, die über WLAN direkt mit dem Laufwerk verbunden werden. Bei den Geräten handelt es sich um ein iPhone 4S mit iOS 7, ein Huawai Smartphone mit Android 4.1 und ein Ultrabook der Marke ASUS. Für die Smartphones steht eine App aus dem jeweiligen Store zur Verfügung. Um auf dem Ultrabook Dateien anzuschauen bleibt (soweit wir das richtig erkennen konnten) nur der Zugriff per Dateifreigabe (\\mypassport) über den Explorer und den installierten Mediaplayer (z.B. VLC).
Western Digital hat bei der My Passport Wireless viele kleine Details berücksichtigt. Eines von denen befasst sich mit dem Laden des Akkus am USB-Port eines Computers. Normalerweise würde der Datenträger verbunden und als Laufwerk im Arbeitsplatz bereitgestellt werden, was aber mit der Option „Laufwerkssperre“ im Menüpunkt „Hardware“ verhindert werden kann. So kann jeder (fremde) Computer als reine Stromquelle genutzt werden.
Wiedergabe von Musik, Bildern und Videos
Wir wollen mit allen drei Geräten gleichzeitig auf die WD My Passport Wireless zugreifen. Dabei nutzt jedes Gerät die für sich beste Möglichkeit über die jeweilige App (iPhone und Android Smartphone) bzw. über die Dateifreigabe (Ultrabook), um die Inhalte wiederzugeben. Alle Dateien entsprechen dem Standard in Größe und Bitrate, die Gesamtbitrate des HD-Videos beträgt etwa 3.000 Kbit/s.
Unser Ergebnis: Ohne Beanstandungen wurden auf allen drei Geräten die Medien störungsfrei wiedergegeben. Das Öffnen von Videos ging zügig, sodass keine langen Wartezeiten entstanden sind. Welche Dateiformate abgespielt werden können hängt dabei immer vom Endgerät selber ab und wird nicht durch die App vorgegeben.
Akkulaufzeit
Laut Hersteller Western Digital hält die My Passport Wireless sechs Stunden durch, und das bei kontinuierlichem Video-Streaming. Wie lange der Akku, dessen Kapazität leider geheim bleibt, in der Praxis durchhält möchten wir anhand von Musikdateien und Videos gesondert herausfinden.
Unser Ergebnis: Beim Streamen von Videos erfüllt das Laufwerk die Angabe von sechs Stunden und hält sogar noch länger durch. Ganze sieben Stunden und 20 Minuten konnten wir unseren HD-Film in der Endlosschleife auf dem Smartphone laufen lassen. Das ist schon beachtlich. Bei der Dauerwiedergabe von Musik deckt die My Passport Wireless sogar ein Zeitfenster von acht Stunden und 40 Minuten ab, was für einen langen Musikabend reichen dürfte.
WLAN Reichweite und Stabilität
Eine Reichweite der WLAN-Verbindung gibt WD für sein Laufwerk nicht an. Um herauszufinden, wie sich die Qualität der Verbindung verändert, wenn man sich nicht gerade im selben Raum aufhält möchten wir mit diesem Test zeigen. Dafür lassen wir die WD My Passport Wireless im Arbeitszimmer stehen und begeben uns in einen anderen Raum, der gute acht Meter Luftlinie entfernt und durch zwei Gasbetonmauern getrennt ist.
Unser Ergebnis: Die Signalstärke pendelt sich bei etwa 50% ein, die Anzeige in der Windows Taskleiste zeigt zwei von fünf Balken an. Leider reicht diese Verbindungsqualität nicht mehr aus um störungsfreie HD-Videos genießen zu können. Es sind einfach zu viele Pufferungen nötig, die den Filmgenuss definitiv gar nicht erst aufkommen lassen. Die Empfehlung lautet ganz klar: am besten platziert ist die WD My Passport Wireless in unmittelbarer Nähe zum Wiedergabegerät.
Produktvergleich: mobile WiFi-Festplatten
Bisher durften wir externe Festplatten mit Akku und WLAN von drei unterschiedlichen Herstellern testen, sodass wir an dieser Stelle einen kurzen Überblick zu Vor- und Nachteilen geben möchten, die sich aus unserer Sicht während der Tests herausgestellt haben.
Alle Laufwerke weisen ein qualitativ hochwertiges Gehäuse auf, mit mehr oder minder auffälligem Design. Der Lieferumfang ist stets gleich und beschränkt sich neben der externen Festplatte auf ein Ladekabel und USB-Netzteil, dessen Leistung bei der Corsair Voyager Air 2 mit nur einem Ampere halb so groß ist wie bei den anderen Modellen, die jeweils ein USB-Netzteil mit zwei Ampere mitbringen. Da sich Seagate bei der Wireless Plus und Western Digital bei der My Passport Wireless mit Angaben über die Kapazität ihrer verbauten Akkus sehr zurückhalten fällt die Einschätzung im Vergleich zur Voyager Air 2 von Corsair recht schwer, dessen Akku mit 6.200 mAh angegeben wird.
Das Streamen von Inhalten beherrschen alle drei Kandidaten problemlos. Auch wenn die Leistung bezüglich der WLAN-Schnittstelle variiert (siehe Tabelle) gibt es bei keinem Modell Schwierigkeiten, wenn drei Endgeräte gleichzeitig Inhalte wiedergeben. Die Weboberfläche sowie die jeweile App fürs Smartphone sind herstellerübergreifend gut strukturiert und übersichtlich. Beim Funktionsumfang ähneln sich alle Modelle grundsätzlich und bieten ähnliche Möglichkeiten, wobei nur Details den Unterschied ausmachen (z.B. die „USB-Sperre“ bei der WD My Passport Wireless).
Als positiv möchten wir den SD-Kartenslot beim Vertreter von Western Digital hervorheben, der für viele Hobbyfotografen sehr interessant sein dürfte und den Inhalt von Speicherkarten auf Wunsch automatisch auf der Festplatte sichert. Bei der Voyager Air 2 von Corsair fällt die Unterbrechung der WLAN-Verbindung beim Laden über USB als große Schwäche auf, was die Nutzungsmöglichkeit bei niedrigem Akkustand und daraus resultierendem Ladevorgang beendet.
Trotz einer geringen Festplattenleistung über den USB 3.0 Anschluss in Schreibrichtung würden wir die Western Digital My Passport Wireless als bestes Laufwerk weiterempfehlen, da der Leistungsumfang am größten, das Design sehr hochwertig und die Einsatzmöglichkeiten am vielfältigsten sind.
Fazit
Western Digital hat mit der My Passport Wireless einen großen Wunsch vieler Hobbyfotografen in Erfüllung gehen lassen und die Vorzüge, die sich durch eine mobile WiFi-Festplatte ergeben, um einen SD-Kartenslot erweitert. In Verbindung mit dem sehr hochwertigen Kunststoffgehäuse und einer optimalen Bedienoberfläche über App und Webinterface wirkt das Ergebnis nahezu perfekt.
Schwächen zeigt das Laufwerk leider bei der Schreibrate über den USB 3.0 Anschluss. Mit gerade einmal 46 MB/s beim Schreiben von Bild-Dateien liegt der Wert weit hinter vergleichbaren externen Festplatten, wie unser Benchmark eindrucksvoll zeigt. Dafür hat WD bei der WLAN-Schnittstelle die Nase vorn und schafft dank zweier Datenströme (2xMIMO) und IEEE 802.11n sechs bis sieben MB/s bei der Übertragung.
Preislich ist das Modell mit 2 TB ab 199,- Euro erhältlich und kann beispielsweise über Amazon erworben werden.
WD My Passport Wireless - mobile WiFi-Festplatte mit 2 TB Speicherplatz | ||
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+ Design und Qualität sehr hochwertig | - USB 3.0 Schreibleistung schwach |
Hätte die WD My Passport Wireless nicht das Problem mit der vergleichsweise niedrigen USB 3.0 Schreibleistung würde das Produkt vollkommen rund wirken. Dennoch können wir hierbei unsere absolute Empfehlung aussprechen, denn in allen anderen Punkten macht das Laufwerk eine super Figur, weshalb wir ihr unseren begehrten Silber-Award verleihen möchten.
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