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Apple Macbook Pro: Tandem-OLED, 120 Hz und Touchscreen

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Geschrieben von Sven Brückner
Veröffentlicht: 30. Oktober 2026
  • Apple
  • MacBook Pro

Apple hat sein kommendes Profi-Notebook grundlegend überarbeitet. Neben einer neuen Displaytechnik gibt es Änderungen bei der Bedienung, dem Gehäuse und der Ausstattung.

 

 

Apple hat ein neues Macbook Pro mit PROLED XDR vorgestellt, dessen wichtigste Neuerung ein Tandem-OLED-Display ist. Die Technik soll hohe Helligkeit, starke Kontraste und eine präzise Farbdarstellung verbinden sowie das visuelle Erlebnis auf ein neues Niveau heben. Das Notebook erscheint in zwei Varianten mit 14,2 und 16,3 Zoll großem Bildschirm. Laut Hersteller erreicht das Panel eine Spitzenhelligkeit von 2.000 Nits, ein Kontrastverhältnis von 10.000.000:1 und eine variable Bildwiederholrate von bis zu 120 Hz. Die Vorbestellung ist seit dem 28. Oktober möglich, die Auslieferung beginnt am 6. November.

Apple MacBook Pro with PROLED XDR Display 01

Bildquelle: Apple

Beim PROLED XDR setzt Apple auf zwei übereinanderliegende, selbstleuchtende Pixelebenen. Diese Tandem-OLED-Bauweise soll hohe Leuchtdichten ermöglichen und gleichzeitig eine gleichmäßige Darstellung über die gesamte Bildschirmfläche gewährleisten. Eine spezielle Display-Steuerung passt Helligkeit und Farben zudem in Echtzeit an. Dabei berücksichtigt sie unter anderem die Temperatur, die bisherige Nutzung einzelner Pixel und die dargestellten Inhalte.

Apple MacBook Pro with PROLED XDR Display 02 

Bildquelle: Apple

Für professionelle Bildbearbeitung unterstützt der Bildschirm sowohl P3 als auch Adobe RGB. Bei Rec. 2020 gibt Apple eine Abdeckung von mehr als 80 Prozent an. Eine Antireflexbeschichtung soll störende Spiegelungen reduzieren. Optional ist eine Nanotextur erhältlich, die Reflexionen durch eine speziell bearbeitete Glasoberfläche weiter verringern soll. Die adaptive Bildwiederholrate reicht von 10 bis 120 Hz.

 

Touchscreen und neue Hardware

Erstmals erhält das Macbook Pro einen Touchscreen: Nutzer können unter anderem Bilder vergrößern, Fenster anordnen und Inhalte direkt auf der Displayoberfläche bearbeiten. Apple nennt Anwendungen wie Pixelmator Pro, Logic Pro und Final Cut Pro als Beispiele für die neue Bedienung. Hinzu kommt die Dynamic Island, über die Spotlight, Live-Aktivitäten und Siri AI erreichbar sind.

Apple MacBook Pro with PROLED XDR Display family lineup 01 

Bildquelle: Apple

Als Prozessoren stehen der M5 Pro und der M5 Max zur Wahl. Der Arbeitsspeicher lässt sich auf bis zu 128 GB konfigurieren, der SSD-Speicher auf bis zu 16 TB. Der Hersteller gibt eine Akkulaufzeit von bis zu 24 Stunden an. Trotz des schlankeren Gehäuses soll die Kühlung eine anhaltend hohe Leistung ermöglichen. In Deutschland beginnt das 14-Zoll-Modell mit M5 Pro bei 3.299 Euro. Für die 16-Zoll-Ausführung werden mindestens 3.899 Euro fällig. Die Konfigurationen mit M5 Max starten bei 5.119 beziehungsweise 5.599 Euro.

 

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