Fritz startet die nächste Aktualisierungsrunde für seine Router. Die neue Firmware bringt Änderungen für das Heimnetz, die Priorisierung von Verbindungen und die Steuerung vernetzter Geräte.
FritzOS 8.50 erreicht weitere Fritzboxen. Der Hersteller Fritz hat die finale Firmware inzwischen für vier Router-Modelle freigegeben. Die Verteilung erfolgt schrittweise, weshalb nicht alle kompatiblen Geräte gleichzeitig mit der neuen Software versorgt werden. Neben Änderungen an der Netzwerkverwaltung bringt das Update zusätzliche Funktionen für Smarthome und die Diagnose des Heimnetzes.
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Diese Fritzboxen erhalten FritzOS 8.50
Zum aktuellen Stand vom 28. Oktober 2026 ist die finale Version für folgende Modelle verfügbar:
Fritzbox 7690 seit dem 29. September 2026
Fritzbox 5630 seit dem 8. Oktober 2026
Fritzbox 5690 seit dem 15. Oktober 2026
Fritzbox 7530 AX seit dem 22. Oktober 2026
Die Freigabe erfolgt modellabhängig. Für weitere Router gibt es bislang keinen verbindlichen Zeitplan. Nutzer können die Verfügbarkeit direkt über die Benutzeroberfläche ihrer Fritzbox prüfen. Dazu wird die Adresse „fritz.box“ im Browser aufgerufen. Unter „System und Update“ lässt sich anschließend nach einer neuen Firmware suchen. Bei aktivierter automatischer Aktualisierung kann die Installation auch automatisch erfolgen.
DNS-Filter, Priorisierung und Smarthome
Eine wesentliche Neuerung von FritzOS 8.50 ist die DNS‑Filterfunktion. Damit können Router Anfragen an bestimmte Internetadressen anhand hinterlegter Filterlisten blockieren. Das ermöglicht unter anderem die Sperrung bekannter Werbeadressen, Tracking-Domains und schädlicher Webseiten. Allerdings werden dadurch nicht sämtliche Werbeeinblendungen unterbunden, da Werbung auch über andere Domains ausgeliefert werden kann.
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Zusätzlich erweitert Fritz die Netzwerkverwaltung um eine automatische Priorisierung zeitkritischer Anwendungen. Dazu zählen Videokonferenzen und Online-Spiele. Erkennt der Router entsprechende Verbindungen, kann er deren Datenverkehr bevorzugt behandeln. Dadurch sollen Verzögerungen bei hoher Netzwerkauslastung begrenzt werden.
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Auch die MyFritz-App erhält mit dem Smart Check eine neue Diagnosefunktion. Sie zeigt den Zustand des Heimnetzes an und gibt Hinweise auf mögliche Probleme, etwa bei unterbrochenen Mesh-Verbindungen. Im Smarthome kommen weitere Automatisierungsmöglichkeiten hinzu. Selbst erstellte Routinen können mehrere Auslöser verwenden, während überarbeitete Geofencing-Funktionen ortsabhängige Abläufe verbessern sollen.
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