Ring App
Betritt man das Menü der Klingel ist eigentlich alles selbsterklärend. Hier lässt sich bspw. direkt der Video-Live-Steram starten. Als wichtig hat der Hersteller auch den Zugriff auf die Benachrichtigung erachtet und als Slider auf der Startseite angepinnt. Man kann hier also entscheiden, ob die App einem Push-Nachrichten schicken soll wenn man an der Tür läutet oder sie eine Bewegung detektiert. Die Empfindlichkeit des Bewegungsmelders lässt sich auch noch feiner einstellen, indem man Fragen zur Wohnsituation beantwortet und den überwachten Bereich anhand des Kamerabildes festlegt. Verborgen sind diese Optionen unter den Geräte Einstellungen unter denen man auch die Videofunktion leicht anpassen kann. So lässt sich bspw. HDR an bzw. abschalten. Gleiches gilt für die Live-Kamera sowie das Mikrofon. Auch Chimes lassen sich direkt in der Klingel Konfiguration koppeln, wobei man diese zuvor zur Ring App hinzugefügt haben muss. Darüber hinaus lassen sich Geräte von Ring Partnern einbinden. Für einige bestimmt auch von Interesse ist, dass Ring IFTTT kompatibel ist. Zu guter Letzt kann man die Aktivitäten am Überwachungsort nachverfolgen.


Praxis-Einsatz
Eigentlich wurde zum Einsatzort schon alles gesagt. Die Ausrichtung war insgesamt ziemlich abhängig vom Ort des alten Klingel-Tasters, jedoch wurde die Livevideo-Ansicht in der App genutzt, um Winkel- und/oder Keil-Einsatz abschätzen zu können. Ein Vorteil den man nicht unterschätzen sollte. Letztendlich hat sich die Position und Ausrichtung sogar als recht gut herausgestellt, da Haustür und Garage komplett im Blick sind und minimal auch die Toreinfahrt zu sehen ist. Da geladene Gäste häufig durch den Garten kommen, werden diese somit nicht unnötigerweise Registriert bzw. nicht immer eine Push-Nachricht rausgeschickt.
An den Einsatz an sich musste man sich etwas gewöhnen, ebenso brauchte es etwas, bis man die idealen Einstellungen ausgemacht hatte. Ein Zeitplan für Push-Benachrichtigungen ist bspw. eine gute Entscheidung. Die Funktion der Klingel als Gegensprechanlage mit Video hat keinerlei Probleme zum Vorschein gebracht. Die folgenden Bilder wurde bspw. bei Dämmerung aufgenommen und nicht weiter angepasst. Es handelt sich also um die ntaive Aufnahmen der Kamera. Es geht sicherlich etwas besser, aber die Qualität reicht locker aus um alle Details erkennen zu können. Gleiches gilt für die Sprachqualität. Egal ob an der klingel oder am Handy, beide Parteien können sich gut verstehen. Gespräche mit der Tür können über die bekannten Buttons angenommen bzw. aufgelegt werden. Was anfangs noch etwas irritierend war, ist der Fakt, dass die Klingel auch außen läutet. Das lässt sich in der App aber auch einstellen. Für leicht genervte Nachbarn eine wichtige Option.
Am Bewegungsmelder ist auch nichts auszusetzen. Dieser schlägt, wie man oben am Screenshot recht regelmäßig an, da durch ein Kleinkind immer viel Bewegung auf dem Grundstück herrscht. Die Erkenntnis daraus ist, dass auch sehr kleine Personen gut erkannt werden, große sowieso. Das "Maus-Problem" an der Haustür wurde allerdings nicht registriert. Negativ ist das aber nicht wirklich, denn irgendwo muss auch die Grenze gezogen werden was die Objektgröße angeht.









