Einrichtung ohne Begrenzungskabel
Ein weiterer großer Vorteil des MOVA-Konzepts ist die Einrichtung. Wer schon einmal einen klassischen Mähroboter installiert hat, kennt den Aufwand: Begrenzungskabel auslegen, befestigen, korrigieren und anschließend hoffen, dass der Roboter die Grenzen zuverlässig erkennt.
Auch beim ViAX 300 entfällt dieser Arbeitsschritt. Der Roboter erstellt mithilfe seiner Sensorik eine digitale Karte des Grundstücks. Anschließend lassen sich Arbeitsbereiche, Sperrzonen und weitere Einstellungen über die App definieren. Zur Einrichtung wird die MOVA App benötigt, die auch weitere Geräte wie Saugroboter usw. steuern lässt. Der Einrichtungsprozess ist wirklich selbsterklärend und wird während des gesamten Prozesses visuell und textlich sehr gut dargestellt.
Nachdem der Mäher erkannt wurde, fährt man ihm los. Dabei agiert das Smartphone wie eine Fernsteuerung und man fährt die äußere Begrenzung des gewünschten Mähbereiches ab. Hier empfiehlt es sich, möglichst weit an den Rand zu fahren, da sonst zusätzlich noch weitere Rasenüberstände zurückbleiben. Dieser Prozess geht wirklich einfach von der Hand.

Etwas knifflig ist mitunter aber die Steuerung des Roboters, so bedarf es ein wenig Übung, diesen auch wirklich gerade und feinfühlig zu navigieren. Gerade wenn es in enge Passagen geht, ist mal schnell direkt zum Start ein Kratzer ins schicke Gehäuse gefahren, dass möchte man natürlich vermeiden. Wer möchte, der kann dies auch automatisch ablaufen lassen. Für das „beste Ergebnis“ empfiehlt sich aber immer die manuelle Kartierung.

Ist die Grundkarte eingemessen, muss man ggf. noch einen Pfad zur Ladeschale definieren. Pfad erstellen ist auch ein Stichwort: Man kann auf diesem Wege mehrere nicht direkt angrenzende Mähbereiche / Zonen erstellen, die dann mit einem „Pfad“ vom Mäher angesteuert werden. Hat man aber alles erfolgreich eingerichtet, findet der Mäher problemlos seine Ladestation sowie auch andere verknüpfte Mähbereiche. Bevor dann das erste Mal gemäht werden kann, fährt der ViAX 300 zunächst einmal in die Zone und lernt diese an. Dabei erkennt die Sensorik etwaige Hindernisse, sodass der Mähprozess selbst schneller und unkompliziert vonstattengehen kann.
Nach dem ersten vollständigen Mähen werden Hindernisse auf der detaillierten Karte automatisch eingezeichnet und mit einem Hütchen gekennzeichnet. Besser wäre es aber, No-Go-Bereiche einzurichten. In der App finden sich dazu sogar vordefinierte Presets, was im Garten alles so anfallen und herumstehen kann. Diese Sperrzonen umfährt man dann mit dem Mäher nochmals und sie werden dann in der erstellten Karte auch visuell markiert.

Nachdem alles eingerichtet ist, schauen wir uns auf der nächsten Seite die Mähleistung, Akku-Kapazitäten und die umfangreiche App-Steuerung genauer an.






