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Test: DJI ROMO P2 - jetzt nochmal verbessert!

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Geschrieben von Marcel Büttner
Veröffentlicht: 03. September 2026

DJI Romo P2 newsDer neue DJI ROMO P2 stellt die weiterentwickelte Saugroboter-Modellreihe des besagten Unternehmens dar. Im Zuge der IFA 2026 wird dieser vorgestellt und schickt sich zugleich an, das beste Modell in dieser Kategorie zu sein. Was im Vergleich zum direkten Vorgänger verbessert wurde und wie das Gerät im Praxistest abgeschnitten hat, klärt unser ausführlicher Testbericht dazu.

 

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Wenn ein Drohnen- und Gimbal-Spezialist einen Saugroboter auf den Markt bringt, sind die Erwartungen im Bereich der Navigation und in anderen Kategorien mit Sicherheit sehr hochgesteckt. Im vergangenen Herbst präsentierte DJI mit dem Romo P und dem Romo A die ersten Modelle dieser Produktkategorie und konnte bereits erste Duftmarken auf dem absoluten Spitzenniveau setzen. In Teilbereichen gab es noch Aufholbedarf, was man nun mit der überarbeiteten, zweiten Revision, nachgeholt haben möchte. Den Artikel zum DJI Romo P (erste Generation) kann man hier nochmal nachlesen.

Namentlich sprechen wir weiterhin vom DJI ROMO in der Version P und A. Die P2-Version stellt dabei die besser ausgestattete Version mit zwei Armen dar sowie auch der Möglichkeit, in der Station  eine Boden-Geruchsentferner Einheit zu verwenden. Die Saugleistung von 36.000 pa ist bei beiden Versionen identisch.

Die Features aus dem Bereich Navigation und Hindernisserkennung, sowie auch beim Thema der Geräuschentwicklung verspricht der Hersteller vieles, kann aber auf Grund seiner Historie auf eine große Expertise zurückgreifen. Wie schon der Vorgänger, bietet der Romo P2 ein hervorragend geringes Lautstärkverhältnis, was ihn weiterhin zum Branchenprimus in diesem Segment macht.

Aber noch einmal kurz zu den verschiedenen Ausführungen, unser Testmodell, der ROMO P2, kommt wieder in einem extrem ungewöhnlichen transparenten Design daher. Nur das Top-Modell, der „P“ erhält die transparente Absaugstation und das durchsichtige Cover beim Sauger selbst. Der ROMO A2 hat wieder das geschlossene Absauggehäuse und gleichermaßen das weiße Cover am Sauger.

Preislich haben es die drei Neuheiten aber in sich, die UVPs staffeln sich nämlich wie folgt:

 

  • DJI ROMO Clean More Combo – ab 1.349 EUR 
  • DJI ROMO P2 (Wassertank-Version) – ab 1.299 EUR 
  • DJI ROMO A2 (Wassertank-Version) – ab 1.199 EUR 

 

Für die Navigation verwendet der Sauger einen hochpräzisen LiDAR-Sensor, was natürlich auch für die Reinigung mit Arm von Vorteil der. Der Schwenkbereich dessen wird mit 123° angegeben und reicht 7,8 cm weiter bzw. wischt 4,5 cm tiefer unter freistehenden Möbeln als die vorherige Generation. In Summe soll so ein noch besseres Reinigungsergbnis darstellen. Aber auch Schwellen mit einer Höhe von bis zu 4 cm (einstufig) und zweistufige Hindernisse von bis zu 8,5 cm stellen kein Problem für das Gerät dar.

 

Lieferumfang und Zubehör

Anders als bei Vorgänger besteht jetzt die Möglichkeit ein umfangreiches Zubehör-Bundle mit zu erwerben. Den Sauger selbst gibt es in mehreren Preis-Abstufungen, die sich natürlich auch beim Lieferumfang dann deutlich unterscheiden. Das hier vorgestellte Bundle titelt sich DJI ROMO Clean More Combo mit einer UVP von 1349 EUR – die ersten vier Wochen ist es rabattiert für 1099 Euro erhältlich. Gemessen am Preis des Vorgängers und auch der Preispunkte anderer Hersteller, klingt das schon deutlich fairer als noch beim Erstlingswerk Herbst 2025.

DJI Romo P2 01

DJI Romo P2 10

Das neue Modell verfügt über sehr viele Features und ist top ausgestattet. Die modernen Features werden folgend zusammengefasst:

 

Funktionen im Überblick
 Bezeichnung  DJI ROMO P2
Maße  35,1 x 35,1 x 9,9 cm  (Sauger)
 45,3 x 42,5 x 44 cm (Station)
Saugleistung  36.000 pa (Sauger!)
Gewicht  4,9 Kg (Sauger)
 10,0 Kg (Station)
Staubbehälter  215 ml (Sauger)
 2.400 ml (Station)
Wassertank  4000 ml (Station Frischwasser)
 4000 ml (Station Abwasser)
 Akkuleistung  5000 mAh
Max. Ladedauer  2,5 Stunden
Reinigungsdauer  180 Minuten
Reinigungsfläche/ Ladung  ca. 90 m² (gemessen)
Saugdauer  Max 240 Minuten im geräuscharmen Modus
Wischmoppanhebung  10,5 mm
Steuerung  DJI App mit:
 
 • Mehrere Karten
 • Virtuelle Grenzen
 • Virtuelle Raumeinteilung
• 3D Karte
Wischfunktion / Kantenreinigung  ▪ aktive Wasserzufuhr rotierend
 ▪ anhebbar auf Teppich
 ▪ ausfahrbare Seitenbürste
 ▪ erkennt Teppiche
 ▪ Wischen bis zum Rand

 ▪ 2x Rotierende ausfahrbare Mopps und kehrarm123° erweiterter Roboterarm, 7,8 cm zusätzliche Abdeckung

Reinigungsstation  ▪Reinigungsmittel und Bodengeruchsentferner
 ▪ Absaugen Schmutzpartikel an den Wischern
 ▪  Reinigung der Pads mit Heißwasser
 ▪  Geräuschunterdrückung mit Schalldämpferkanälen
 
Preis  1349,- EUR (UVP)
Garantie  2 Jahre Garantie
Hersteller-Homepage  https://store.dji.com/

 


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Detailbetrachtung und Funktionen

Die Optik des DJI-Saugers mag im ersten Augenblick ungewöhnlich wirken. Im Vergleich zu den allseits bekannten Gestaltungen hebt sich das „offene“ Design aber deutlich ab. In der Art und Weise wie das Produkt gestaltet wurde, erzeugt es obendrein eine sehr hohe Wertigkeit – das hat sich im Vergleich zum Vorgänger keinesfalls geändert. Eher könnte man sagen, das DJI das sogar noch ein wenig steigern konnte.

Im Umkehrschluss fällt auf, wieviel Mühe und Aufwand in dem Produktdesign steckt, auch das Innere ansehnlich zu gestalten. So lassen sich während des Betriebes auch einige rotierende Teile am Sauger selbst erkennen, was ihn doch gerade für „Teccis“ spannend machen dürfte, oder doch nicht? Der Grundaufbau ist jedenfalls nicht neu oder revolutionär, hier bedient man sich bekannter Techniken und Features, wie sie auch andere Hersteller verbauen.

Auf der Oberseite befindet sich eine Powertaste zum Ein- und Ausschalten, sowie eine Home Taste, um das Gerät zurück zur Ladestation zu schicken. Erfreulich ist auf jeden Fall, das kein „Kopf“ auf der Oberseite vorhanden ist, auch wenn die meisten Sauger dieser Gattung diesen einfahren und so unter tiefe Möbelstelle gelangen. Der DJI benötigt gar keinen. Das ist dahingehend beeindruckend, weil man ja mit der eigenen Expertise aus dem Drohnensegment wirbt und hier als Anwender sein erstes Indiz dafür bekommt, dass es stimmen könnte, was der Hersteller verspricht.

DJI Romo P2 13

DJI wirbt hier mit einer enormen Saugkraft von bis zu 36.000 Pascal, die direkt am Sauger anliegen sollen und nicht der Absaugstation gelten. Wir können schon jetzt so viel verraten: Der ROMO ist unfassbar leise, trotz der angegebenen Saugkraft. Sogar noch leiser, als der direkte Vorgänger. Subjektiv kann man das allerdings nicht heraushören, das eher einem Labor-Messumfeld vorbehalten ist, mit dem der Hersteller wirbt.

DJI Romo P2 16 DJI Romo P2 17DJI Romo P2 18 

Viele Hersteller setzen inzwischen auf breite und vermeintlich effektivere Reinigungsrollen, die quer an der Unterseite verlaufen. DJI bleibt sich treu und setzt weiterhin auf „Rotationsmopps“. In Kombination mit dem LiDAR-Sensor und der generell hoch angepriesenen Erkennungsoptik, möchte man auf diesem Wege das bestmögliche Reinigungsergebnis erlangen. Die beiden per Magnetsystem haltenden Wischpads haben jeweils einen Hochfloor erhalten, was dem Reinigungsergebnis zuträglich sein soll. Die Pads selbst haften per Klett, können abgenommen und auch dediziert gewaschen werden.

Einer der beiden fährt in der Praxis dann auch für eine effektive Ecken- und Kantenreinigung automatisch aus, sodass der Randbereich der jeweiligen Fläche auch perfekt gereinigt wird. Anders als bei den meisten Neuvorstellungen bietet der ROMO zwei Fegepinsel an der Vorderseite. Diese sollen breiter als das eigentliche Wischbild dimensioniert worden sein, sodass es beim Reinigen zu keiner unschönen Streifenbildung kommen kann, so jedenfalls der Hersteller über sein Produkt.

Durch die Dual- Bürsten soll auch die Aufnahme von langen Haaren kein Problem darstellen. Visuelle Sensoren des Gerätes können gezielt Katzenstreu erkennen, reduziert seine Geschwindigkeit und die Rotation der Seitenbürste, um ohne das Streu hin und her zu werfen aufsaugen zu können.

DJI Romo P2 14

Der Wassertank im Sauger selbst ist fest verbaut und man hat als Anwender keine Chance heranzukommen. Anders beim Schmutzbehälter, dieser lässt sich herausnehmen und bei Bedarf auch der verbaute Filter wechseln. Jener bietet ein Volumen von 260 ml und ist marginal kleiner als andere, aktuelle Derivate. Eine Angabe wie groß der Frischwasserbehälter im Sauger selbst, ließ sich bis dato noch nicht in Erfahrung bringen.

Des Weiteren bietet das Gerät ein zusätzliches Fach (intern verbaut) für spezielle Reinigungsmittel und kann diese direkt auf die Pads geben. Damit lässt sich beispielsweise ein stark verschmutzter Bereich wie die Küche oder Bad effizienter reinigen. Weiterhin ist auch möglich, hier mit einem Bodenduft zu arbeiten, der in der Station als zusätzliches Mittel mit integriert werden muss. Besonders hervorzuheben möchte der Hersteller seine spezielle Technik, die in Form etlicher Rauschunterdrückungskammern“ umgesetzt wurde. Damit will man massiv die Lautstärker des Saugroboters reduziert haben. Im Praxisbereich auf der nächsten Seite haben wir auch valide Messwerte festgehalten.

DJI Romo P2 15

Einen großen Fortschritt möchte man beim Romo P2 in Punkto der Navigation gemacht haben. Zwei Kameras an der Front sowie eine elegant platzierte Beleuchtung sorgen für die perfekte Objekt- und Schmutzerkennung. Das Licht schaltet sich automatisch bei abgedunkelter Umgebung ein. Funfact – wer dem Sauger dabei dann zusieht, wird wohl mit erschrecken feststellen, wie schmutzig der Boden eigentlich ist. Der Algorithmus der an den Kameras angebunden ist soll – natürlich mit KI – selbst dazu lernen und sich stetig verbessern. Kabel soll der Sauger erkennen, selbst wenn sie nur 2 mm dick sind – das ist mal eine Ansage!

DJI Romo P2 praxis 06

 

 

 

Die Absaugstation

Die Basisstation sieht auf jeden Fall sehr abgefahren aus dürfte die bekannte Norm ein wenig sprengen. Im Vergleich zum Vorgänger ist sie marginal verändert worden (optisch) – das sieht man aber nur bei genauem Blick darauf. Wie einleitend schon geschrieben, wer das nicht möchte und auch mit ein bisschen weniger Features zufrieden ist, der kann zum kleinerem ROMO A2. Hier sind dann die Gehäuse geschlossen und die Technik nicht mehr sichtbar. Allerdings bieten diese auch nicht gleichen Funktionsumfang im Bereich der Reinigungsmittelzufuhr sowie auch beim „Aromastoff“.

DJI Romo P2 03

Anders als die meisten Hersteller füllt man dies nicht direkt in einen Tank ein, sondern steckt die Kartuschen wie eine Druckerpatrone in die Station. In unserem Fallen verbaut man einmal das Reinigungsmittel, sowie einen Duftstoff. Teaser: das Mittel riecht sogar angenehm und bietet spürbaren Effekt.

Hervorheben möchte man ist die leise Absaugtechnik, sofern der Roboter in seiner Garage steht. Durch ein dreistufiges System wird eine Geräuschunterdrückung mit langen Schalldämpferkanälen und schallgedämmten Kammern umgesetzt. Die Reinigung der Pads an der Basisstation werden mit einem Abwärtsdruck von 12 Newton realisiert. Durch vier Hochdruck- Wasserdüsen, welche Flüssigkeit direkt an die Pads spritzen, wird eine gründliche Reinigung mit Heißwasser garantiert. Das Waschbrett selbst lässt sich durch ein herausnehmen reinigen. Eine nervige Nachreinigung, weil sich in diesem Bereich immer Schmutz ansammelt, soll damit der Vergangenheit angehören. Der Romo „1“ wurde mit bis zu 200 Tage „wartungsfrei“ angegeben. Beim hiesigen Testgerät spricht der Hersteller sogar von 365 Tage „wartungsfrei“. Das besagte Waschpad soll dabei besonders effektiv fungieren und kaum bis gar keine Schmutzreste nach dem Reinigen beinhalten. Auch habe man die Materialen nochmal überarbeitet, sodass man auf den genannten, wartungsfreien Zeitraum kommen soll.

DJI Romo P2 05

DJI Romo P2 06

Des Weiteren befinden sich in der Station befinden drei weitere Behälter (Frischwasser, Abwasser, Staubbeutel). Die beiden Wassertanks lassen sich leicht entnehmen und bieten jeweils ein Volumen von 4 Liter. Der Staubbeutel hat ein Aufnahmevolumen von 2,4 Liter und ist vergleichsweise klein dimensioniert worden. Ein Kabelmanagement zum Verlegen des Stromsteckers ist leider nicht vorhanden. Bei der Festwasserversion, die wir einleitend erwähnt hatten, währe dann hier noch der Anschlussbereich für den Wasserschlauch.

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Beim Thema Teppichreinigung lassen einige Modelle ihre Reinigungsmopps in der Station, der ROMO fährt damit immer, hebt diese aber effektiv bei der Teppichüberfahrt an. Dank einer Schnellladefunktion soll der Sauger im Übrigen binnen 150 Minuten wieder voll aufgeladen sein, was im Vergleich zu anderen Modellen sehr schnell ist.

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Auf der nächsten Seite geht es weiter mit der Einrichtung bzw. der Steuerung mit der App

 


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Ersteinrichtung / App

Vorweg: Der Erfolg eines Smart Home Produktes steht und fällt aktuell mit einer guten Software. An dieser Stelle kann man den Entwicklern ein großes Lob aussprechen. Die Anwendung fühlt sich sehr flott und angenehm an, es wurden viele nette und zugleich aber auch sinnvolle Animationen mit integriert, das gesamte Zusammenspiel aus Anwendung und Sinnhaftigkeit passt einfach zum Wertegefühl des Produktes. Wer das erste Modell bereits kannte oder kennt, der wird hier keinen Unterschied in der Nutzung und den einzelnen Menüparametern feststellen. Das ist alles ziemlich identisch geblieben.

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Der Einrichtungsprozess geht sehr einfach von der Hand und funktionierte anstandslos beim ersten Anlauf. Im Anschluss kann man direkt mit einer Schnellkartierung beginnen. In kurzer Zeit scannt der Roboter schnell alle Räume ein und erstellt eine erste Karte, welche dann individuell angepasst werden kann. Wichtig: immer alle Türen geöffnet lassen, sonst funktioniert das nicht. Seine verbaute Hinderniserkennung mit Dual-Fisheye-Sensoren und LIDAR-Laser ist anstandslos in der Lage, Tiere, herumliegende Gegenstände, Kabel, Spielsachen zu erkennen. Die Kartierung selbst war binnen weniger Minuten abgeschlossen, was nicht immer bei allen Produkten dieser Art der Fall und ist und zugleich lobend erwähnt werden kann.

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Durch das Scannen des Produktcodes ist die Einrichtung einfach. Die DJI-Home-App erklärt und bebildert es „kinderleicht“. So ist alles bestens funktional und leitet den Anwender durch alle Einzelschritte, sodass man schnell zum erfolgreichen Abschluss kommt. Jetzt lassen sich die Räumlichkeiten bestimmen, „Möbel“ hinzufügen, Räume benennen oder Räume teilen. Bodenarten einteilen, Teppiche hinzufügen und es lassen sich Reinigungspläne erstellen. Das Einrichten von Sperrzonen ist weiterhin möglich. Es können sogar die Futterstellen der Tiere oder Schlafplätze eingetragen werden.

DJI Romo P2 app 12

Reinigungsprotokoll während eines Durchgangs (oben)

DJI Romo P App 28

 

Verschiedene Reinigungsmodi sind möglich:

  • Saugkraft (leise, Standard, max.)
  • Wasserflussmenge (trocken, niedrig, mittel)
  • Routenfahrweise (schnell, standard, fein)
  • Bodenreinigung ( Wasser, Entfettung, Antibakteriell)

 

Außerdem verfügt das Gerät über eine smarte Teppich- und eine Schwellenerkennung. Es lassen sich in der App nicht nur Tierbereiche festlegen, sondern sie bietet auch die Funktion der Interaktion mit den Tieren, wenn man mal selbst nicht da ist. Bei dem erstmaligen Zugriff auf die Kamera ist eine zwei-Faktor- Authentifizierung notwendig. Dadurch werden die Videodaten verschlüsselt und bei Nichtgebrauch völlig deaktiviert. So bleiben Bild und Videomaterial privat.

 

Einstellung der Dockingstation in der App

  • Reinigungshäufigkeit
  • Küche /Toilette allein wischen
  • Wischpads erneut reinigen
  • wischen mit heißem wasser von 60 Grad
  • Reinigungslösung automatisch hinzufügen
  • Einstellungen der Staubaufnahme
  • Automatisches Trocknen
  • Trocknungsdauer
  • Staubbox Trocknung zzgl. UV Licht für Keimreduktion

 

 


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Praxis und Akkuleistung

Der Roboter ist in seiner Handhabung einfach zu bedienen und reinigt sich nach der Nutzung selbstständig, vorausgesetzt man hat die entsprechende Einstellung in der App hinterlegt. Seine Knöpfe für die manuelle Steuerung sind praktisch angelegt und der Bedienungszweck ergibt sich von selbst. Die gummierten Räder sind robust ausgelegt und weisen einen gewissen „Federweg“ auf. Die in der App gegebenen Hinweise leiten den Anwender zielgerichtet durch die Prozesse. Schauen wir mal, was das Gerät zu leisten im Stande ist.

Katzenstreu wird perfekt entfernt - gegenläufige Pinsel bewegen den Schmutz nach Innen

Der ROMO P2 zeichnet sich durch eine ausgezeichnete Saugkraft aus, einen vergleichsweise ultraleisen Saug-Betrieb, der auch  Tiere und Menschen kaum stört, trotz seiner Saugkraft von bis zu 36.000 pa im Maximalmodus. Er ist in der Lage, in geraden Bahnen zu fahren und dreht sich bei Richtungswechsel. Wände und Möbel kann er tadellos erkennen. In unserem Test stach er nicht nur mit einer angenehmen Lautstärke hervor, sondern brachte auch eine ausgezeichnete Hindernisserkennung und Navigation mit sich, die auch schon der Vorgänger zu bieten hatte. Die neueste Ausgabe ist so akkurat, dass sogar grobe Ketchup-Flecken als Hindernis erkannt werden und nicht sofort gereinigt werden. In der App kann man dies aber anpassen.

DJI Romo P2 praxis 04

Mopp fährt weit aus - gleiches gilt für Pinsel an der Vorderseite

Entlang von Möbelkanten oder um Stuhlbeine wird perfekt herumnavigiert. Auch dank der neuen Schwenkarme hat man hier ein nochmals verbessertes Gesamtergebnis. Es gelingt ihm, flache Teppiche ohne Einschränkungen zu überwinden. Hochfloorteppiche stellten eben keine Herausforderung dar. In unserem Test gelang es ihm, eine Umrandung von 4 cm zu überwinden. Aber auch zweistufige Hürden von bis zu 8,5 cm sind möglich. Er war in der Lage, den aufgestellten Wäscheständer zu umfahren, ohne sich festzufahren. Es ist ihm möglich Möbelstücke von einer Höhe von bis 10 cm zu unterfahren – gerade auch, weil die Erkennungsoptik in der Front verbaut ist.

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Licht schaltet sich automatisch an - kann auch Nachts fahren

Das Ausfahren der Wischmopps ist ein gelungenes Feature und zeigte nun im Test auch entsprechend gute Ergebnisse. In Bezug auf seine Wischintensität, welche in der App noch mal mit zwei weiteren Modi verbessert werden kann, zeigte er eine gute Zuverlässigkeit. Dazu bietet er ein extra Einspritzen des Bodenreinigers und Bodenduft auf die Mopps für ein verbessertes Reinigungsergebnis. Bei unserem Test hinterließ er damit keinen Schmierfilm auf dem Vinylboden.

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Nach erledigter Arbeit werden die Pads gereinigt

Die schnelle Aufladezeit gibt der Hersteller mit einem Wert von 2 Stunden und 30 Minuten. Im Standardmodus gelang es dem Sauger, rund 78 m² Reinigungsfläche in 2 Stunden und 4 Minuten tadellos zu saugen und gleichzeitig zu wischen. Wohlgemerkt mit den Standard-Settings – bei noch feinerem Reinigungsmuster erhöht sich die Reinigungsdauer und es muss ggf. einmal nachgeladen werden. Sollte der Akku während der Reinigung leer werden, fährt unser Kollege selbstständig an die Ladestation und setzt die Reinigung nach dem Laden von allein fort. Mit diesem Ergebnis ist der ROMO auch für Häuser/ Wohnungen für ca. 100 qm geeignet, wenn man ohne Zwischenladen reinigen möchte.

DJI Romo P2 app 19

Der Mopp wurde nach Einstellung in der App zwischengereinigt. Das Wischergebnis im niedrigen Wassereinstellungsbereich ist ausreichend nass und ist zufriedenstellend. Empfindsame Böden sollte man "sanft" wischen lassen. Die rotierenden Mopps vollbrachten eine sehr zufriedenstellende Arbeit. Besonders ist hier im Ergebnis auch noch die Ecken-Kantenreinigung anzusprechen, welche sehr sanft am Rand entlangfuhr.

 

 

Lautstärke

Die Lautstärke wurde in unserem Test im "leise Modus" mit ~53,5 dB(A) gemessen. Die weiteren Stufen zeigten ~54,9 db(A) (Standard), ~56,9 db(A) (Max) bei der Messung an. Gemessen wurde im Abstand von circa 1,2 m Entfernung. Bewegt man sich bspw. vom Sauger weg, wird die empfundene Lautstärke logischerweise deutlich weniger. Diese Ergebnisse machen Anwendung, Homeoffice und Familienleben, beispielsweise Ferien und Zuhause sein, komfortabel. Auch Haustiere reagieren nicht allzu geschockt auf die Geräuschkulisse. Oder noch deutlicher formuliert: Der ROMO ist einer der, wenn nicht sogar der leiseste Sauger am Markt, was ihn in dieser Disziplin ganz nach vorn im Ranking bringt.

DJI Romo P2 praxis 06

Die Absaugstation ist im Vergleich zu anderen Modellen ebenfalls keine „Schreihbüchse“, aber dennoch nicht flüsternd – auch für Haustiere ein beträchtlicher Nutzen. Während des Absaugens über die Station wurde eine Lautstärke von rund 65 db(A) im Abstand von 1,2 m gemessen. Das Moppwaschen dauert höchstens ein bis zwei Minuten und erreicht eine Lautstärke von 48 db(A) . Des Weiteren erzeugen auch das Absaugen des Schmutzes sowie das Zuführen von Frischwasser weitere Geräusche. Ein leises „Rattern“ der Bürste, ein „Blubbern“ des Wassers bleibt nicht aus. 

DJI Romo P 30

Kamera: Wer möchte, der kann über sein Smartphone bzw. in der App auch ein Live-View aus der Kamera des Saugers erhalten. Gesichert wird dies mit einem selbst festgelegten Kennwort, sodass man nicht ohne Weiteres einen Einblick erhält.  

 


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Reinigungsleistung Erfahrungswerte

In unserem Test zeigte sich ein sehr zufriedenstellendes Saug- und Wischergebnis. Erstaunlich, wie viele feine Katzenhaare, trotz augenscheinlicher Sauberkeit in der Wohnung letztlich gefunden wurden. In seiner Arbeitsweise im Maximalmodus konnte die Lautstärke vom „Bewohner“ gut ausgehalten werden, sodass man sich „Zuhause“ auch noch aufhalten konnte, ohne genervt vom Roboter zu sein. Weiterhin arbeitete er im Standardmodus sehr gründlich, wodurch eine sehr lange Saug- und Wischzeit von 2,5 h zustande kam. Somit schaffte er wie oben kurz erwähnt 78 m² und benötigte danach eine Ladezeit, um fortzufahren.

DJI Romo P2 app 19

Nachdem erste Reinigungen auf dem Teppich und auch auf Hartböden durchgeführt wurden, sollten natürlich auch noch ein paar Härtefälle durchprobiert werden. Die Fähigkeit, Dreck und Schmutz zu beseitigen, konnte der Roboter im Test leistungssicher erbringen. Es war ihm möglich, Katzenstreu und große Staubflusen zu beseitigen. Das Saugen über einen Teppich ist u. a. mit der Teppicherkennung möglich gewesen.

Wir erinnern uns: Der Sauger bietet insgesamt drei Saugstärken an (Leise, Standard,  Maximalmodus), welche je nach Einsatzzweck angewendet werden können. Weiterhin können verschmutzte Böden mit Reinigungslösung und Duft noch verbessert werden. Auch der intensive Reinigungsmodus mit Wasser und Reinigungslösung – antibakteriell (einfach mehr Lösung). Danach ist ein Wischen mit Wasser gegen Verschmierungen stets zu empfehlen. In den Settings lässt sich zudem auch die Intensität der Wasserzufuhr regeln.

DJI Romo P2 praxis 01

Endgegner: Gewürzketchup, Kaffeesatz und Katzenstreu – alles zugleich

Im Praxistest haben wir den Sauger im Standardmodus unter „Stress“ gesetzt. Er nahm es mit Ketchup, Katzenstreu und Kaffeesatz auf. Dabei kam er überhaupt nicht ins Schwitzen und lieferte ein erstklassiges Ergebnis ab. Er beseitigte die Ketchupspur, hinterließ lediglich einen Fettfilm. Die Kaffeeflecken besiegte er. Auch der Kaffeesatz wurde komplett beseitigt. Der Vorgänger hatte hier noch leichte Restspuren nach diesem Extremtest hinterlassen. Das neue Modell arbeitet rückstandslos. Den dokumentierten Test haben wir zudem nicht einmal mit der Maximaleinstellung durchgeführt, sondern alle Parameter auf „Mittel“ belassen. Ein noch besseres Ergebnis lässt sich mit der Bodeneinstellung „antibakteriell individuell“ erzielen, denn dabei wischt er mit Reinigungsmittel und wischt alles mit Wasser noch einmal nach. 

Gemessen an den Erfahrungswerten können wir folgende Bewertung in den Einzelszenarien nur Bestnoten verleihen:

 

Reinigungsleistung
  Akkulaufzeit  5/5
 Wassertank  5/5
 Schmutzerkennung  5/5
 Qualität / Verarbeitung  5/5
 Handhabung  5/5
Selbstreinigung  5/5
 Kantenreinigung  5/5
  Flüssiger Ketchup  5/5
  Katzenstreu  5/5
  Kaffeesatz  5/5

 

Nach getaner Arbeit ging es ab in die Reinigungsstation. Ich kontrollierte die Sauberkeit der Bürste. (...) ausgehend vom Ketchup-Szenario, blieben keine Verfärbungen übrig. Eine tadellose Reinigung in der Basisstation. Der gesamte Dreck war vollkommen weg. Schon bei der Prüfung nach dem Test zeigte die Bürste vor der Säuberung nur eine geringe Ketchupspur.

Nun schauen wir mal, was seine Hinderniserkennung kann:

  • Stopp vor größeren Spielzeugen oder sonstigen größeren Gegenständen
  • Kabel wurden vom Roboter erkannt und umfahren
  • Kleiderchaos eines Teenagers wird gekonnt umfahren
  • Hundekorb/Hundedecke, herumstehender Futternapf/Wasser erkannt
  • Taschentücher wurden umfahren
  • größere Legosteine wurden erkannt und perfekt umfahren
  • Eine Spielkarte wurde erkannt

 

Die Reinigungsstation ist kinderleicht zu händeln.. Im Reinigungsprozess wurde der Staubbehälter des Roboters mit Inhalt geöffnet, um die Füllmenge zu betrachten. Der Inhalt des reichlich gefüllten Staubbehälters wurde restlos von der Basisstation eingesaugt und der Staubbehälter des Roboters konnte anschließend wieder sauber vorgefunden werden. Auch die Wischmopps wurden von der Station wieder in den Vorzustand gebracht. und dann leicht trocken geföhnt. Hierzu dient das Reinigungsmittel in der Basisstation. 

Damit sind wir durch alle wichtigen Stationen durch und kommen auf der nächsten Seite zum finalen Fazit.

 


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Fazit

DJI, bekannt für seine Drohnen- und Kameratechnik, hat im Herbst 2025 mit dem ersten „Romo“ eine kräftige Duftmarke im Saugroboter-Segment gesetzt. Mit dem Romo P2, der jetzt im September an den Start geht, hat man zahlreiche Verbesserungen im Bereich der Navigation und Reinigungsleistung implementiert, sodass das finale Produkte fast schon kritikfrei daherkommt.Als Käufer erhält man eine ausgezeichnete Navigationstechnik gepaart mit einer Saugkraft von 36 000 pa.

Technisch betrachtet kann man ROMO auf jeden Fall eine klare Kaufempfehlung aussprechen. Die beim Erstlingswerk stark kritisierte UVP wurde jetzt deutlich geringer angesetzt (1349 EUR). Wer direkt zum Launch kauft, der erhält das Gerät einen Monat lang zum Preis von 1099 EUR – also schon mal deutlich günstiger, als noch im letzten Jahr. Das hier vorgestellte „Clean More Combo“ Set beinhaltet eine ganze Menge an Zubehör- und Wartungsartikeln und kostet ca. 50 Euro mehr. Berechnet man ggf. zukünftige Preisnachlässe mit ein, ist die zweite Revision des Romo P jetzt deutlich preisattraktiver gestaltet worden. Das im Artikel abgebildete „ROMO 2 Series Cleaning Accessories“ kostet 99 Euro und ist separat erhältlich.

Als klarer Branchenmaßstab bleibt der Sauger auch weiterhin im Bereich Geräuschentwicklung. Jener ist jetzt nochmals leiser geworden, trotz gestiegener Saugleistung. So leise wie dieser agiert, schien bis dato unmöglich. Selbst in der maximalen Saugstufe, ist das Gerät nicht als maßgeblich störend zu empfinden und man könnte, sofern man möchte, auch noch weiter TV schauen o. Ä.

Ebenfalls punktete der Sauger mit einem hervorragenden Wischbild, Eckreinigung und einer ausgezeichneten App-Bedienung. Die Reinigungsstation erfüllt ihren Job ohne Einschränkungen und bietet jegliche Funktionen, welche man aktuell als Anwender fordert. Die Reinigung selbst ist nun ebenfalls nochmal besser geworden, was in der Praxis unter Beweis gestellt werden konnte.

In Summe ein absolut rundes Gesamtpaket, dass die kleinen Kritikpunkte des Vorgängers abgestellt hat und preislich attraktiver daherkommt. Von uns gibt es eine Kaufempfehlung dafür. Abschließender Hinweis, direkt zum Marktstart bekommt man einen Rabatt. Bei Amazon ist der Sauger bereits käuflich erhältlich.

 

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Pro
  • Reinigungsstation mit viel Leistung & leisem Betrieb
  • hohe Saugleistung mit 36.000 pa
  • einfache Bedienung über die DJI App
  • schnelle Einrichtung & Kartierung
  • Rotierende Mpps für effiziente Wischergebnisse
  • Extratank für Reinigungsmittel & Bodenaromat
  • Selbstreinigung der Absaugstation mit vielen Features
  • Eckenreinigung mittels ausfahrbarer Mopps & Kehrarm
  • bei hoher Saugleistung im Vergleich extrem leise
  • nochmals verbesserte Hindernisserkennung & Navigation
  • Live-Kamerazugriff für Interaktionen
  • immer noch teuer, aber fairer bepreist
Contra
  • antibakterielles Reinigen benötigt sehr viel Zeit
  • Pads bleiben bei Teppichreinigung nicht in Station
DJI Romo P2 03

  

 

DJI Romo P2 Award Gold k  DJI Romo P2 Award Smart Too k

 

 

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