Reinigungsleistung Erfahrungswerte
In unserem Test zeigte sich ein solides Saug- und Wischergebnis. In seiner Arbeitsweise im Maximalmodus konnte die Lautstärke vom „Bewohner“ gut ausgehalten werden, so dass man sich „Zuhause“ auch noch aufhalten konnte. Eine Störempfindung ist dennoch gegeben. Somit schaffte er wie oben kurz erwähnt, 72 qm und benötigte danach eine Ladezeit, um fortzufahren.
Nachdem erste Reinigungen auf dem Teppich und auch auf Hartböden durchgeführt worden waren, sollten natürlich auch noch ein paar Härtefälle durchprobiert werden. Die Fähigkeit, Dreck und Schmutz zu beseitigen, konnte der Roboter im Test solide, aber nicht hervorragend erbringen. Es war ihm möglich, Katzenstreu und große Staubflusen in Maßen zu beseitigen. Das Saugen über einen Teppich ist u.a. mit der Teppicherkennung zufriedenstellend möglich gewesen. Allerdings kann es sein, dass Hochfloorteppiche kein Hindernis darstellen, da er hierbei sein Gehäuse anhebt.
Wir erinnern uns: Der Sauger bietet insgesamt vier Saugstärken an (Leise, Normal, Turbo und Maximalmodus), welche je nach Einsatzzweck angewendet werden können. Weiterhin können die Wassermenge und die Wischtemperatur angepasst werden. Zusätzlich lässt sich in der App eine Schmutzerkennung einstellen, sodass er bei besonders schmutzigen Bereichen zurück in die Basisstation fährt, die Mopps mit heißem Wasser wäscht und dann diesen Bereich erneut reinigt.
Im Praxistest haben wir den Sauger im Maximalmodus mit hoher Wasserflussmenge unter „Stress“ gesetzt, also im Modus mit der höchsten Saugkraft. Er nahm es mit Ketchup, Katzenstreu und Kaffeesatz auf. Dabei kam er kaum ins Schwitzen, lieferte dabei grundlegend ein solides, noch ausbaufähiges Ergebnis ab. Er beseitigte die Ketchupspur zu 80 %, hinterließ jedoch einen dicken Schmierfilm. Auch der Kaffeesatz wurde zu 60 % beseitigt. Es bleibt ein deutlicher Rest zurück. Die Katzenstreu wurde zu 60% aufgesaugt. Ein weiterer Sauggang war definitiv notwendig.
Nach getaner Arbeit ging es ab in die Reinigungsstation. Ich kontrollierte die Sauberkeit der Bürste. (...) ausgehend vom Ketchup-Szenario, blieben noch Verfärbungen übrig. Eine autonome Reinigung in der Basisstation ist hier selbstverständlich. Der gesamte Dreck war nicht vollkommenes weg. Aber das ist ja auch das Resultat des Extremtestes.
Nun schauen wir mal, was seine Hinderniserkennung kann:
- Stopp vor größeren Spielzeugen oder sonstigen größeren Gegenständen
- Kabel wurden vom Roboter nicht aufgefressen
- Kleiderchaos eines Teenagers wird gekonnt umfahren
- Hundekorb/Hundedecke, herumstehender Futternapf/Wasser erkannt
- Kleine bis mittelgroße Legosteine wurden nicht erkannt, leider mit der Seitenbürste hin und her geworfen und „aufgefressen“
- Eine Spielkarte wurde nicht erkannt
Die Reinigungsstation ist kinderleicht zu Händeln. Im Reinigungsprozess wurde der Staubbehälter des Roboters mit Inhalt geöffnet, um die Füllmenge zu betrachten. Der Inhalt des reichlich gefüllten Staubbehälters wurde restlos von der Basisstation eingesaugt und der Staubbehälter des Roboters konnte anschließend wieder sauber vorgefunden werden. Auch die Wischmopps wurden von der Station wieder in Vorzustand gebracht und dann leicht trocken geföhnt.
Damit sind wir durch alle wichtigen Stationen durch und kommen auf der nächsten Seite zum finalen Fazit.





