Der Roborock Qrevo Curv 2 Pro ist bereits seit einigen Wochen am Markt und stellt zugleich einer der aktuellen Spitzengeräte vom besagten Hersteller dar und hat zugleich auch wieder das markante, runde Design inne. Was der Nachfolger vom Q Revo Curv wirklich kann das klärt unser Testartikel auf.
Bei den Kerndaten sprechen wir von einer Saugleistung von beachtlichen 25.000 pa, einem einfahrbaren Laser sowie dem wischen mit 60 Grad heißem Wasser und der Reinigung der Mopps mit 100 Grad Heißwasser. Dabei punktet er mit ausfahrbarem Wischmopp und Kehrarm sowie ein anhebbares Gehäuse. Bekannt ist die Roborock-Navigation über LIDAR sowie auch die Hindernisserkennung. Preislich bewegt sich der Sauger aktuell bei rund 1000 Euro (Straßenpreis) und ist damit ganz klar im oberen Preissegment einzuordnen.
Lieferumfang und Zubehör
Anders als bei manch anderem Hersteller, siehe Dreame / Mova, fallen die Zubehörteile beim Roboterliebling Roborock spärlich aus. Dies kennt man bereits vom Hersteller.
Neben dem Roboter, mit seiner bereits verbauten Seitenbürste und den vormontierten Wischmopps sowie der Basisstation, bekommt man neben dem Handbuch und dem Netzteil leider kein weiteres Zubehör geboten.
Der Dreame-Sauger kommt wie gewohnt stylish und ansprechend in einer großen Umverpackung zu Hause an.
Das neue Modell verfügt über sehr viele Features und ist top ausgestattet. Die modernen Features werden folgend zusammengefasst:
| Funktionen im Überblick | |
| Bezeichnung | Roborock Qrevo Curv 2 Pro |
| Maße | 35,2 x 35,0 x 7,98 cm (Sauger) 45,0 x 45,0 x 45,0 cm (Station) |
| Saugleistung | 25.000pa (Sauger) |
| Gewicht | 4,6 Kg |
| Staubbehälter | 270 ml (Sauger) 3200 ml (Station) |
| Wassertank | 70 ml (Sauger) 4000 ml (Station Frischwasser) 3000ml (Station Abwasser) |
| Akkuleistung | 6400 mAh |
| Max. Ladedauer | 240 Minuten |
| Reinigungsfläche | über 100 m² |
| Saugdauer | Max 240 Minuten im geräuscharmen Modus |
| Lautstärke | Bis zu 68 dbA |
| Wischmoppanhebung | 40 mm |
| Steuerung | Roborock App mit: • Mehrere Karten • Virtuelle Grenzen • Virtuelle Raumeinteilung • 3D-Karte • Unterstützte Sprachsteuerung „Hello Rocky“ und Alexa, Google und Siri |
| Wischfunktion | ▪ 2 Rotierende Mopps ▪ aktive Wasserzufuhr ▪ anhebbare Mopps ▪ anhebbarer Saugschacht ▪ erkennt Teppiche ▪ Wischen bis zum Rand |
| Reinigungsstation | ▪Auffüllen vom Warmwasser in den Roboter ▪Mopptrocknung ▪Moppablegefunktion ▪ Moppwarmwasserreinigung |
| Preis | 1000,- EUR Straßenpreis |
| Garantie | 2 Jahre Garantie |
| Hersteller-Homepage | https://de.roborock.com/ |
Detailbetrachtung und Funktionen
Das neue Curv Modell zeigt sich optisch gewohnt oder ungewohnt rund. Die Formgebung entspricht aktuell so gar nicht dem, was die restlichen Anbieter verkaufen – einen gewissen, markanten Wiederkennungswert hat man also schon mal garantiert. Alles benötigte, wie der Staubbeutel, Frisch- und Abwassertank sind stylisch im abgerundeten Design.
Klassisch und dezent sieht der Saugroboter Curv aus. Auch hier bleibt sich die Marke ihrem eigenen Style treu. Schaut man auf die ganzen Features, welche in das Gerät gepackt wurden, kann er mit den aktuellen Modellen locker mithalten.
Power-Button und ein Schnellknopf zur Rückkehr in die Ladestation auf der Oberseite
Am Roboter selbst haben wir eine sehr hohe Saugkraft von 25.000 pa und das Wischen mit 60 Grad heißem Wasser ist ebenfalls als Funktion aufgeführt. Seine Mopps können bis an den Rand wischen und der Kehrarm kann ausfahren. Weiterhin sind noch der einfahrbare Laser und die Liftfunktion des Chassis als besonderes Feature zu nennen. Somit gelingt es ihm, nicht nur Hürden zu überwinden, er ist auch schlank und kann unter extra schmalen Möbeln gelangen. Alles in allem können wir einen starken Akku mit einer klassischen LIDAR-Erkennung mit Licht und Kamera sowie einer Hinderniserkennung betrachten. Damit sich keine Haare verfangen, ist das Gerät mit einer Dual-Bürste ausgestattet.
Trotz seiner enormen Saugkraft von bis zu 25.000 pa, soll das Gerät dennoch annehmbar in seiner Lautstärke agieren. Die Ecken- und Kantenreinigung ist durch ausfahrbare Mopps realisiert worden. Der Wassertank im Sauger selbst ist fest verbaut und man hat als Anwender keine Chance heranzukommen. Die beiden Mopps an der Unterseite halten branchenüblich per Magnet, die Reinigungspads lassen sich einfach entnehmen und auch reinigen.
Zwei geteilte Bürsten sorgen für die primäre Schmutzaufnahme und wollen zugleich dafür sorgen, dank spezieller Vorrichtungen, dass sich auch hier keine Haare mehr verfangen. Die Kehrbürste fährt zudem automatisch bei Bedarf aus, sodass auch der Schmutz aus den Ecken in Richtung der Saugeinheit bewegt wird.
Eckenreinigung mit Wischmopp
Hat man keine Lust auf die Bedienung mit der App, lässt sich das Gerät im Übrigen auch den Sprachbefehl „Hallo Rocky“ mit einfachen Befehlen steuern. Diese können von einer mitgelieferten Karte abgelesen werden.
Die Absaugstation
Die Station selbst bietet Heißwasseraufbereitung von bis zu 100 Grad und ein herausnehmbares Wischpad. Für eine bessere Reinigung und Wartung der Station selbst kann der Sauger die Mopps auch ablegen. Hierbei wurde kein Fach für eine Reinigungslösung verbaut.
Des Weiteren befinden sich in der Station befinden drei weitere Behälter (Frischwasser 4 L , Abwasser 3000L, Staubbeutel). Die beiden Wassertanks lassen sich leicht entnehmen. Der Staubbeutel hat ein Aufnahmevolumen von 2,5 Liter und ist vergleichsweise klein dimensioniert worden. Ein Kabelmanagement zum Verlegen des Stromsteckers ist leider nicht vorhanden.
Auf der nächsten Seite geht es weiter mit der Einrichtung bzw. der Steuerung mit der App
Ersteinrichtung / App
Das Einrichten des Gerätes ist mit dem Herunterladen der Roborock-App einfach. Unter dem abnehmbaren Deckel befindet sich neben dem Staubbehälter am Gerät selbst der QR Code zum einrichten.
Praktikabel, wie man es von Roborock kennt, wird man durch den Prozess geleitet. Anstandslos ist das Gerät mit dem Netz verbunden und kann gleich mit dem Kartieren beginnen. Diese ist mit einer zuverlässigen Schnellkartierung garantiert. In kurzer Zeit scannt der Roboter schnell und zuverlässig alle Räume ein und erstellt eine erste Karte, welche dann individuell angepasst werden kann. Wichtig: Immer alle Türen geöffnet lassen, sonst funktioniert das nicht.
Verschiedene Reinigungsmodi sind möglich:
- Wischen und Saugen mit AI Smart Plan
- Saugkraft (leise, Normal, Turbo, Max.)
- Wasserflussmenge (gering, mittel, hoch)
- Routenfahrweise (schnell, standard, gründlich)
- Anzahl der Reinigungen ( 1 mal, 2 mal)
Außerdem können weitere Einstellungen vorgenommen werden.
- Mopps automatisch lösen/anbringen
- ausfahren flexible Reinigungsbürste
- erweitertes wischen mit flexi Arm
- Tiefenreinigung von Haustierbedarf
Einstellung der Dockingstation in der App
- Moppwäsche Intervall
- Moppwäsche Modus (smart, wassersparend, mittel, intensiv, einweichen)
- Waschwasser Temperatur (Raumtemperatur, Warmwasser, Heißwasser)
- Wischpads erneut reinigen
- automatisches Entleeren
- Reinigungslösung automatisch hinzufügen
- Einstellungen der Staubaufnahme
- Automatisches Trocknen der Mopps
- Trocknungsdauer
Praxis und Akkuleistung
Der Roboter ist in seiner Handhabung einfach zu bedienen und reinigt sich nach der Nutzung selbstständig, vorausgesetzt man hat die entsprechende Einstellung in der App hinterlegt. Seine Knöpfe für die manuelle Steuerung sind praktisch angelegt und der Bedienungszweck ergibt sich von selbst. Die gummierten Räder sind robust ausgelegt und weisen einen gewissen „Federweg“ auf. Die in der App gegebenen Hinweise leiten den Anwender zielgerichtet durch die Prozesse. Schauen wir mal, was das Gerät zu leisten im Stande ist.
Der Qrevo Curv 2 Pro zeichnet sich durch eine ausgezeichnete Saugkraft von 25.000 pa im Maximalmodus aus. Er ist in der Lage, in geraden Bahnen zu fahren und dreht sich bei Richtungswechsel. Wände und Möbel kann er tadellos erkennen. In unserem Test stach er mit seiner Akkukapazität von 6400 mAh hervor, was ihn eine lange Reinigungsdauer ermöglicht. Weiterhin erkannte er Hindernisse, welche es zu erklimmen galt. Er navigierte sich sicher über die Stangen eines Wäscheständers. Es gelingt ihm, flache Teppiche ohne Einschränkungen zu überwinden, aber auch Hochfloorteppiche stellen mit dem anhebbaren Chassis eben keine Herausforderung dar. Das Einfahren des Lasers ermöglichte es sicher unter dem Sofa oder dem Bett zu gelangen. Damit ist ihm möglich, unter Möbelstücke von einer Höhe von bis 10 cm zu unterfahren.
Das Ausfahren der Wischmopps ist ein gelungenes Feature und zeigte nun im Test auch entsprechend sicher in seiner Anwendung.
Die schnelle Aufladezeit gibt der Hersteller mit einem Wert von 240 Minuten an. Im Maximalmodus gelang es dem Sauger, 72 m² Reinigungsfläche in 2 Stunden und 10 Minuten tadellos zu saugen und gleichzeitig zu wischen. Dabei wurde sein Akku gefordert, sodass er mit 14 Prozent Akkustand zur Ladestation fuhr. Sollte der Akku während der Reinigung leer werden, fährt unser Kollege selbstständig an die Ladestation und setzt die Reinigung nach dem Laden von allein fort. Mit diesem Ergebnis ist der Roborock Q Revo Curv 2 pro auch für Häuser/ Wohnungen für ca. 100 qm geeignet, wenn man ohne Zwischenladen reinigen möchte.
Der Mopp wurde nach der Einstellung in der App zwischengereinigt. Das Wischergebnis im niedrigen Wassereinstellungsbereich ist ausreichend nass und ist zufriedenstellend. Empfindsame Böden sollte man "sanft" wischen lassen. Die rotierenden Mopps vollbrachten eine sehr zufriedenstellende Arbeit für den täglichen Einsatz. Besonders ist hier im Ergebnis auch noch die Ecken-Kanten-Reinigung anzusprechen, welche sehr sanft am Rand entlangfuhr.
Innerhalb des Testes wurde die Sprachsteuerung von Roborock selbst („Hello Rocky“ getestet. Diese funktioniert, ohne irgendwelche Einstellungen zuvor tätigen zu müssen. Im Lieferumfang ist noch eine nicht allzu schöne, jedoch praktische Karte mit Anweisungen für die Sprachsteuerung. Sehr praktisch auch beim Stoppen während der Arbeit: Man benötigt nun keinen Zugriff auf die App oder das manuelle Drücken der Taste am Gerät selbst. Auch hier waren die Bedienbefehle „Hallo Rocky" Darauf antwortet das Gerät: „Wie geht’s?“. Anschließend können Befehle geäußert werden. „Pausieren“, „Fortsetzen“, „Mit dem Saubermachen beginnen“, „Bad reinigen“ und noch viel mehr Befehle können von der Karte abgelesen werden.
Die Lautstärke wurde in unserem Test im "leise Modus" mit ~54,5 dB(A) gemessen. Die weiteren Stufen zeigten ~58,5 db(A) (Normal), ~62,0 db(A) (Turbo), ~67,5 db(A) (Maximalmodus),bei der Messung an. Gemessen wurde, wie abgebildet, im Abstand von circa 1,2 m Entfernung. Bewegt man sich bspw. vom Sauger weg, wird die empfundene Lautstärke logischerweise deutlich weniger. Diese Ergebnisse machen Anwendung, Homeoffice und Familienleben, beispielsweise Ferien und Zuhause sein, komfortabel. Auch Haustiere reagieren nicht allzu geschockt von der Geräuschkulisse.
Die Absaugstation ist im Vergleich zu anderen Modellen ebenfalls keine „Schreihbüchse“, aber dennoch nicht flüsternd – auch für Haustiere ein beträchtlicher Nutzen. Während des Absaugens über die Station wurde eine Lautstärke von rund 69,5 db(A) im Abstand von 1,2 m gemessen. Das Moppwaschen dauert höchstens ein bis zwei Minuten und erreicht eine Lautstärke von 55 db(A). Des Weiteren erzeugen auch das Absaugen des Schmutzes sowie das Zuführen von Frischwasser weitere Geräusche. Ein leises „Rattern“ der Bürste, ein „Blubbern“ des Wassers bleibt nicht aus. Das Föhnen des Mopps mittels eines zarten Rauschens kann je nach Einstellung bis zu 3 h dauern und bei einem ruhigen Abend auch als störend empfunden werden. Alles in allem bleiben Geräusche bei einer „autonomen“ Station nicht aus und sollten daher in Kauf genommen werden.
Kamera: Wer möchte, der kann über sein Smartphone bzw. in der App auch ein Live-View aus der Kamera des Saugers erhalten.
Reinigungsleistung Erfahrungswerte
In unserem Test zeigte sich ein solides Saug- und Wischergebnis. In seiner Arbeitsweise im Maximalmodus konnte die Lautstärke vom „Bewohner“ gut ausgehalten werden, so dass man sich „Zuhause“ auch noch aufhalten konnte. Eine Störempfindung ist dennoch gegeben. Somit schaffte er wie oben kurz erwähnt, 72 qm und benötigte danach eine Ladezeit, um fortzufahren.
Nachdem erste Reinigungen auf dem Teppich und auch auf Hartböden durchgeführt worden waren, sollten natürlich auch noch ein paar Härtefälle durchprobiert werden. Die Fähigkeit, Dreck und Schmutz zu beseitigen, konnte der Roboter im Test solide, aber nicht hervorragend erbringen. Es war ihm möglich, Katzenstreu und große Staubflusen in Maßen zu beseitigen. Das Saugen über einen Teppich ist u.a. mit der Teppicherkennung zufriedenstellend möglich gewesen. Allerdings kann es sein, dass Hochfloorteppiche kein Hindernis darstellen, da er hierbei sein Gehäuse anhebt.
Wir erinnern uns: Der Sauger bietet insgesamt vier Saugstärken an (Leise, Normal, Turbo und Maximalmodus), welche je nach Einsatzzweck angewendet werden können. Weiterhin können die Wassermenge und die Wischtemperatur angepasst werden. Zusätzlich lässt sich in der App eine Schmutzerkennung einstellen, sodass er bei besonders schmutzigen Bereichen zurück in die Basisstation fährt, die Mopps mit heißem Wasser wäscht und dann diesen Bereich erneut reinigt.
Im Praxistest haben wir den Sauger im Maximalmodus mit hoher Wasserflussmenge unter „Stress“ gesetzt, also im Modus mit der höchsten Saugkraft. Er nahm es mit Ketchup, Katzenstreu und Kaffeesatz auf. Dabei kam er kaum ins Schwitzen, lieferte dabei grundlegend ein solides, noch ausbaufähiges Ergebnis ab. Er beseitigte die Ketchupspur zu 80 %, hinterließ jedoch einen dicken Schmierfilm. Auch der Kaffeesatz wurde zu 60 % beseitigt. Es bleibt ein deutlicher Rest zurück. Die Katzenstreu wurde zu 60% aufgesaugt. Ein weiterer Sauggang war definitiv notwendig.
Nach getaner Arbeit ging es ab in die Reinigungsstation. Ich kontrollierte die Sauberkeit der Bürste. (...) ausgehend vom Ketchup-Szenario, blieben noch Verfärbungen übrig. Eine autonome Reinigung in der Basisstation ist hier selbstverständlich. Der gesamte Dreck war nicht vollkommenes weg. Aber das ist ja auch das Resultat des Extremtestes.
Nun schauen wir mal, was seine Hinderniserkennung kann:
- Stopp vor größeren Spielzeugen oder sonstigen größeren Gegenständen
- Kabel wurden vom Roboter nicht aufgefressen
- Kleiderchaos eines Teenagers wird gekonnt umfahren
- Hundekorb/Hundedecke, herumstehender Futternapf/Wasser erkannt
- Kleine bis mittelgroße Legosteine wurden nicht erkannt, leider mit der Seitenbürste hin und her geworfen und „aufgefressen“
- Eine Spielkarte wurde nicht erkannt
Die Reinigungsstation ist kinderleicht zu Händeln. Im Reinigungsprozess wurde der Staubbehälter des Roboters mit Inhalt geöffnet, um die Füllmenge zu betrachten. Der Inhalt des reichlich gefüllten Staubbehälters wurde restlos von der Basisstation eingesaugt und der Staubbehälter des Roboters konnte anschließend wieder sauber vorgefunden werden. Auch die Wischmopps wurden von der Station wieder in Vorzustand gebracht und dann leicht trocken geföhnt.
Damit sind wir durch alle wichtigen Stationen durch und kommen auf der nächsten Seite zum finalen Fazit.
Fazit
Roborock zeigt einen grundsoliden, funktionierenden Mittelklassewagen, welcher die modernen Features mit seiner sicheren Navigation und der guten Akkulaufzeit mit sich bringt.
Ebenfalls punktete der Sauger mit einer hervorragenden Eckenreinigung und einer ausgezeichneten App-Bedienung. Innerhalb der App ist auch ein AI-Saugmodus zu erwähnen, denn hier entscheidet, wie der Roboter anhand von Sensoren über seinen besten Reinigungsweg entscheidet. Der Sauger ist mit seinen 25.000 pa Saugleistung ebenfalls für die Beseitigung des täglichen Drecks (nicht extreme Verschmutzungen) gerüstet. Mit seiner tadellos funktionierenden Navigation, der noch ausbaufähigen Hinderniserkennung und der soliden Wischfunktion bringt er ein schlankes Design mit absenkbarem LIDAR mit. Mittels des anhebbaren Chassis sind Schwellen keine Hindernisse. Die Reinigungsstation erfüllt ihren Job angemessen und bietet reichlich Funktionen, welche in der App manuell einstellbar sind.
Wer also kleine Abstriche in Bezug auf Wischleistung und Hinderniserkennung machen kann, aber in Bezug auf moderne Features mit absenkbarem LIDAR-Kopf und effizienter Kantenreinigung sowie dem abhebbarem Chassis Wert legt, dem kann man den Qrevo Curv 2 Pro empfehlen. Der Preis-Leistungsbereich erscheint erst einmal hoch, ist aber für Roborock mit dieser technischen Ausstattung akzeptabel. Wir erinnern uns: Es gibt kaum Zubehör zum Sauger, auch hier steht der Preis für den bekannten Hersteller. Seine UVP von 1299,00 Euro kann für das Mittelsegment eine erste Hemmschwelle darstellen, von daher sollte man immer mal wieder nach Angeboten die Augen offenhalten.
In Summe ein absolut rundes Gesamtpaket mit leichten Abzügen in der B-Note, welches deutlich den Reinigungsaufwand im Haushalt reduzieren kann.
Roborock Qrevo Curve 2 Pro - Saug-Wischroboter
- Hohe Saugleistung mit 25 000 pa
- lange Akkulaufzeit
- Einfache Bedienung mit Sprachassistent
- absenkbarer LIDAR für tiefe Möbel geeignet
- Anheben des Chassis über Schwellen von mehr als 2,0 cm
- Mopps können in der Reinigungsstation abgelegt werden
- Moppreinigung und Trocknung
- Selbstreinigung der Absaugstation mit 100 Grad heißem Wasser
- effiziente Eckenreinigung mit ausfahrbaren Mopps & Kehrarm
- Extratank für Reinigungsmittel fehlt
- Hinderniserkennung ausbaufähig
- Wischfunktion grundsolide aber ausbaufähig


