Der neue LG 27GM950B-B ist ein weiterer Gaming-Monitor aus dem Modelljahr 2026. Anders als man es jetzt vlt. vermuten würde, haben wir jetzt einen Mini-LED-Monitor vor der Brust, der ebenfalls ein extrem leuchtstarkes und qualitatives Panel vorzuweisen haben möchte. Mit einer 5K-Auflösung, bis zu 165 Hz, Dual-Mode mit bis zu 330 Hz sowie einer besonders aufwendig ausgelegten Local-Dimming-Beleuchtung mit 2.304 Zonen sowie einer Peak-Helligkeit von bis zu 1250 nits.
Wie diese Kombination aus hoher Pixeldichte, Mini-LED und Gaming-Performance in der Praxis funktioniert, haben wir ausführlich getestet. Bevor wir zum eigentlichen Thema kommen, muss man zunächst die grundsätzliche Ausrichtung des 27GM950B-B einordnen. LG verfolgt hier einen etwas anderen Ansatz als bei den aktuellen OLED-Modellen. Statt selbstleuchtender Pixel kommt ein IPS-Panel mit einer sehr fein aufgelösten Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung zum Einsatz. Wir erinnern uns: vor einigen Jahren hatten wir mit dem LG 27GR95UM schon mal einen Mini-LED Gaming Monitor im Test. Jener hatte allerdings noch mit starkem Blooming sowie weiteren „Kinderkrankheiten“ zu kämpfen.
Der neue LG 27GM950B-B ist ein weiterer Gaming-Monitor aus dem Modelljahr 2026. Anders als man es jetzt vlt. vermuten würde, haben wir jetzt einen Mini-LED-Monitor vor der Brust, der ebenfalls ein extrem leuchtstarkes und qualitatives Panel vorzuweisen haben möchte. Mit einer 5K-Auflösung, bis zu 165 Hz, Dual-Mode mit bis zu 330 Hz sowie einer besonders aufwendig ausgelegten Local-Dimming-Beleuchtung mit 2.304 Zonen sowie einer Peak-Helligkeit von bis zu 1250 nits.
Der Monitor verfügt ebenfalls über integrierte Lautsprecher und unterstützt darüber hinaus AI Sound, wodurch unterschiedliche Audioelemente wie Stimmen, Effekte und Hintergrundgeräusche entsprechend aufbereitet werden können sollen – also ähnlich komplex berechnet wie man es von den TV-Geräten kennt.
Hyper Mini LED statt OLED
Das wohl wichtigste technische Merkmal des 27GM950B-B ist die verwendete Hyper-Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung. LG spricht von insgesamt 9.216 LEDs und 2.304 Local-Dimming-Zonen. Damit soll eine besonders präzise Steuerung der Hintergrundbeleuchtung möglich sein.
Im Vergleich zu herkömmlichen Mini-LED-Lösungen hat LG die Anzahl der LEDs und Dimming-Zonen deutlich erhöht. Ziel ist es, eine hohe Spitzenhelligkeit mit möglichst geringem Blooming zu verbinden. Der Monitor erreicht laut Hersteller bis zu 1.250 nits Spitzenhelligkeit und erfüllt die Anforderungen der VESA DisplayHDR-1000-Zertifizierung. Der Farbraum wird mit 99 Prozent DCI-P3 angegeben. Die Reaktionszeit liegt laut Hersteller bei 1 ms GtG.
Neben dem Monitor selbst, packt LG in den Karton noch ein HDMI-, DisplayPort- und USB-Kabel (Typ-B-Stecker) mit dazu. Die Stromversorgung wird über ein recht großes, externes Netzteil gelöst. Die üblichen Beipackzettel befinden sich ebenfalls mit dabei.
Im Lieferumfang enthalten sind folgende Dinge
- Monitor inklusive Standfuß
- ein HDMI-Kabel
- ein DisplayPort-Kabel
- ein USB-B-auf USB-A Kabel
- ein Kaltgerätekabel + Netzteil
- Montagematerial und Quick-Start-Guide
| Monitor im Überblick | |
| Bezeichnung | LG 27GM750B-B |
| LCD-Größe | 27 Zoll, Flat |
| Panel | Mini LED / IPS, Anti-Glare |
| Curved | nein |
| Auflösung | 2560x1080 (WQHD) (Dual-Mode, 111ppi) - umschaltbar |
| Pixeldichte | 218 ppi - nativ |
| Bildformat | 16:9 |
| Blickwinkel | 178° vertikal |
| Helligkeit | 750 cd/m² 1250 cd/m² (Spitzenhelligkeit) |
| Kontrast | 1.000:1 (statisch) |
| Bildwiederholrate | 165 Hz (5120x2880) 330 Hz (2560x1440) |
| Reaktionszeit | 1,0 ms GtG |
| Video-Anschlüsse | ▪ 1x DisplayPort 2.1 UHBR20 (165Hz@5120x2880) ▪ 2x HDMI 2.1 (165Hz@5120x2880) ▪ 1x USB-C 3.0 mit DisplayPort (Upstream, 5Gb/s, PD-Out 90W, 165Hz@5120x2880) |
| USB-Anschlüsse | ▪ 1x USB 3.0 (5Gb/s Upstream) ▪ 2x USB-A 3.0 (Downstream, 5Gb/s) |
| Audio | ▪ Lautsprecher ▪ 1x 3.5mm Klinke Line-Out |
| Gewicht | 8,5 kg Panel inklusive Standfuß |
| Energieverbrauch | SDR: 42 kWh/1000h HDR: 54 kWh/1000h |
| Netzteil | extern |
| Vesa-Standard | 100 x 100mm |
| Sonstiges | ▪ DCI-P3-Farbraum 99,5 % ▪ sRGB-Farbprofil ▪ DisplayHDR True Black 1000 ▪ HDR10-Support ▪ Nvidia G-SYNC ▪ AMD FreeSync Premium ▪ Dual Mode (165 Hz / 330 Hz) ▪ Hexagon-Lighting an der Rückseite |
| Preis | 1199 EUR UVP 989 EUR (Straßenpreis) |
| Garantie | 2 Jahre Garantie |
| Hersteller-Homepage | www.LG.com |
![]() | LG 27GM950B-B (Mini-LED Monitor) 939,- EUR |
| Dual-Mode 165Hz / 330HZ, 1000 nits |
Auch bei der Konnektivität ist der 39GX950B zeitgemäß ausgestattet. Neben DisplayPort 2.1 (UHBR20) und HDMI 2.1 verfügt der Monitor über einen USB-C-Anschluss mit DisplayPort-Alt-Mode und bis zu 90 Watt Power Delivery, wodurch sich Notebooks direkt anschließen und gleichzeitig laden lassen. Hinzu kommen weitere USB-Anschlüsse sowie integrierte Lautsprecher.
Wie abgebildet - per USB-C kann ein Notebook angeschlossen und native Auflösung dargestellt werden
Wer den Monitor als Workstation nutzen möchte, der kann ganz einfach sein Notebook anschließen. Hier in der Darstellung ein LG gram Pro 16 (16Z90P), welches sogar über eine dedizierte Grafikkarte verfügt. Weitere Details schauen wir uns auf der nächsten Seite an, ehe es dann zu den umfangreichen Messwerten übergeht.
Detailansicht
Wie inzwischen fast alle neuen Gaming-Ableger aus dem Monitor-Segment von LG, hat auch der 27GM950B-B einen vergleichsweise flachen Standfuß mit flexiblem Ergonomie-Design erhalten. Der Vorteil liegt buchstäblich auf der Hand: Das große, sperrige Dreibein, welches man noch von früheren Modellen kennt, wird hier nicht mehr verwendet. Unter dem Panel ist daher deutlich mehr Platz für andere Gegenstände vorhanden. Die gleichen Ausführungen haben auch die weiteren 2026er-Modelle wie der LG 39GX950B (zum Test) und der LG 27GX790B-B (zum Test) erhalten.
Das Gehäusedesign ist grundlegend als typische UltraGear-Ausführung zu erkennen. Auch die charakteristische Ambiente-Beleuchtung ist wieder vorhanden und hört auf den Namen „Hexagon Lighting“. Diese lässt sich frei definieren und bietet verschiedene Effekte, kann bei Bedarf aber auch vollständig deaktiviert werden. Das Gehäuse selbst ist optisch eher zurückhaltend gehalten und passt damit sowohl in ein Gaming- als auch in ein klassisches Desktop-Setup.
Nicht nur beleuchtet - sondern auch flexibel drehbar das Panel
Bei der Ergonomie ist der Monitor ebenfalls flexibel aufgestellt. Das Display lässt sich in der Höhe verstellen, nach vorne und hinten neigen sowie zur Seite drehen. Zusätzlich ist eine Pivot-Nutzung möglich, wodurch sich das Display auch hochkant betreiben lässt.
Besonders interessant ist beim 27GM950B-B natürlich das eigentliche Panel. Mit 5K-Auflösung auf 27 Zoll erreicht das Gerät eine Pixeldichte von 218 ppi. Das ist deutlich höher als bei klassischen WQHD- oder 4K-Monitoren dieser Größe und macht sich vor allem bei Texten und feinen grafischen Elementen bemerkbar. Die hohe Pixeldichte ist dabei nicht nur beim Gaming interessant. Auch bei Office-Anwendungen, Bildbearbeitung oder Videoschnitt entsteht ein sehr präzises und detailreiches Bild.
Der Aufbau des Standfußes ist wie gehabt sehr einfach. Dieser wird in die entsprechende Halterung eingeklickt. Der untere Sockel wird anschließend mit einer Handschraube ohne zusätzliches Werkzeug fixiert.
Leider ohne Kabelmanagement - nur dieser Halteclip ist flexibel ansteckbar
Das Anschlusspanel ist nach unten ausgerichtet und ermöglicht dadurch einen relativ unkomplizierten Anschluss der verschiedenen Signal- und USB-Kabel. Dennoch gestaltet sich der Anschluss immer ein wenig fummelig.
Bei der Konnektivität ist der 27GM950B-B zeitgemäß ausgestattet. Neben DisplayPort 2.1 mit UHBR 20 stehen zwei HDMI-2.1-Anschlüsse sowie USB-C zur Verfügung. Letzterer unterstützt Displayausgabe, Datenübertragung und Power Delivery mit bis zu 90 Watt. Gerade für Notebooks ist diese Anschlussmöglichkeit entsprechend interessant, da das Display-Signal und der Ladestrom gleichermaßen übertragen werden können. Zusätzlich stehen zwei USB-A-Downstream-Anschlüsse zur Verfügung. Auch ein 3,5-mm-Kopfhöreranschluss ist vorhanden.
Die verwendete Hyper-Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung arbeitet mit 2.304 Dimming-Zonen. In Verbindung mit 9.216 LEDs soll die Darstellung von hellen und dunklen Bildbereichen deutlich präziser ausfallen als bei herkömmlichen LCD‑Monitoren. LG setzt außerdem auf eine sogenannte „Zero Optical Distance“-Konstruktion. Dadurch soll der Abstand zwischen Panel und Hintergrundbeleuchtung möglichst gering ausfallen, was unter anderem Blooming-Effekte reduzieren soll. Zum Vergleich: Das Mini-LED-Erstlingswerk der LG 27GR95UM (zum Test) hatte mit teils starkem Blooming in Schwarzbildern zu kämpfen. Das Panel unseres hiesigen Testgerätes ist vergleichsweise „glossy“, aber auch nicht hochglänzend – gleichermaßen aber auch nicht matt. Wie sich das bei Lichteinfall verhält, das zeigen unsere Aufnahmen.
Lichteinfall simuliert mit Punktquelle
Anders als bei vielen anderen LG Gaming Displays der letzten Zeit verfügt der 27GM950B-B über integrierte Lautsprecher. LG verbaut zwei 7-Watt-Lautsprecher und ergänzt diese durch verschiedene Audiofunktionen beziehungsweise AI Sound.
Wertige Metallfuß sorgt für sicheren Stand
Halteclip für Kabelstränge
Beim Thema Ergonomie ist der Monitor auch wieder gut aufgestellt. So lässt sich das Gerät dank des flexiblen Standfußes vielfältig verstellen. Er kann 120 mm in der Höhe verstellt werden und kann auch einen Neigungswinkel von 10° nach vorn bzw. 15° nach hinten darbieten. Der Aufbau selbst ist ein Kinderspiel, wie gehabt wird dieser in die Halterung eingeklickt. Zusätzlich lässt sich das Display um seine eigene Achse nach links und rechts drehen sowie auch nach hinten kippen. Exakte Angaben bleibt uns LG allerdings schuldig. Eine Pivot-Funktion ist ebenfalls nicht vorhanden, was konstruktionsbedingt auch gar nicht möglich wäre.
Steuerelemente - Joystick und Schalter für "Dual-Mode"
Auf der nächsten Seite geht es dann weiter mit der Betrachtung des Monitor-Menüs und deren Funktionsumfang.
Menüanzeige / Steuerung
Wie von vielen Iterationen zuvor bekannt, steuert man auch diesen LG-Monitor mittels eines kleinen Joysticks an der Unterseite. Die grundlegende Handhabung hat sich bereits bei vielen anderen Herstellern etabliert.
Die Menüstruktur ist übersichtlich aufgebaut und klar als Gaming-Monitor-Ausführung zu erkennen. Sämtliche wichtigen Funktionen lassen sich schnell erreichen und entsprechend konfigurieren.

Gerade beim 27GM950B-B ist die Anzahl der Einstellungsmöglichkeiten aufgrund der zusätzlichen Mini-LED- und AI-Funktionen noch einmal interessant. Neben klassischen Bildeinstellungen lassen sich unter anderem der Grad des Local Dimmings anpassen, also so, wie man es von aktuellen TV-Geräten auch kennt. Welche Auswirkungen in der Bilddarstellung das mit sich führt, haben wir im Bereich der Messreihen ausführlich dokumentiert.

Auch die verschiedenen Betriebsmodi des Monitors sind direkt über das OSD erreichbar. Besonders wichtig ist hierbei der Dual-Mode, über den sich zwischen der nativen 5K-Darstellung mit bis zu 165 Hz und dem schnelleren QHD-Modus mit bis zu 330 Hz wechseln lässt.

Dual Mode (5K - 165Hz oder QHD - 330 Hz)

Die AI-Funktionen stellen ebenfalls eine Besonderheit dar. Das integrierte AI-Upscaling kann niedrigere Eingangssignale auf die 5K-Darstellung hochskalieren und soll damit insbesondere bei weniger anspruchsvollen Eingangssignalen für ein schärferes Bild sorgen.

Einzelne Abstufungen für Local Dimming - lässt sich feinjustieren


Natürlich fehlen auch klassische Gaming-Funktionen nicht. Dazu gehören unter anderem ein Fadenkreuz, Black Stabilizer, Dynamic Action Sync sowie ein FPS-Zähler. Im Desktop-Betrieb mit anliegendem Bildsignal werden wichtige Parameter angezeigt. Dazu zählen unter anderem die aktuelle Bildwiederholrate sowie Informationen zu VRR oder HDR.
Auch die Beleuchtung des „Hexagon Lighting“ lässt sich über das Menü ausführlich konfigurieren oder vollständig abschalten. Auf der nächsten Seite starten wir mit den Messwerten.
Monitortestsystem
Unser Monitortestsystem besteht aus einem Intel Core i9-12900K- auf einem MSI Z690 Uni-Fi und einer MSI RTX 3080 Ti Suprim X. Beim RAM setzen wir auf die Corsair Dominator Platinum DDR5.
Messequipment
Natürlich möchten wir unsere Aussagen auch mit Messwerten untermauern und greifen auf eine verlässliche und transparente Bewertungsgrundlage bei den Messungen zurück. Bei allen Messungen kamen der VideoForge Pro Pattern Generator und der C6 HDR 2000 Colorimeter von Portrait Displays zum Einsatz. Damit ist es möglich, den Monitor zu kalibrieren, zusätzlich können auch unter präzise definierten Angaben verlässliche Vergleichsbasen geschaffen werden, um zum Beispiel Kontrast- oder Helligkeitswerte ermitteln zu können. Als Analyse-Tool wird Calman Ultimate verwendet.
SDR-Messungen
Die Helligkeitswerte wurden in Calman Ultimate gemessen und dokumentiert. Während bei OLED-Monitoren die begrenzte SDR-Helligkeit häufig ein Thema ist, verfolgt der 27GM950B-B aufgrund seiner Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung einen anderen Ansatz, gleichermaßen wie es auch TV-Ablegern dieser Art oft der Fall ist.
SDR ColourChecker (sRGB Profil) - 30% Helligkeit
Durch die hohe Anzahl an LEDs und die vielen Local-Dimming-Zonen soll der Monitor sowohl im SDR- als auch im HDR-Betrieb eine hohe Leuchtkraft erreichen. Die SDR-Messwerte sind bereits als überdurchschnittlich gut einzustufen. Das ermittelte Delta E von 1,63 ist für einen Gaming-Monitor extrem gut.
Grundlegend zur Einordnung dieser Werte: Absolute Spitzen-OLED-TVs erreichen Werte im Bereich von ~1,0, was zugleich aber schon extrem nahe an der Farbreferenz ist. Gemessen wurde auch hier mit dem sRGB-Profil bei 30% Helligkeit – ähnlich verfährt man auch im TV-Bereich. Wichtig zu wissen ist darüber hinaus, dass auch die „Gamer-Profile“ von Monitoren häufig farblich stärker abgestimmt sind. Mit einem sRGB-Farbprofil ist man hier sehr nahe an der Referenz unterwegs.
SDR Greyscale - Multi - 30% Helligkeit - Local Dimming "low" - ebenfalls gute Werte
Relativiert wird die sehr gute Farbdarstellung aber etwas bei der Graudarstellung. Hier muss man, ganz allgemein gesprochen, wirklich sagen, dass diese Disziplin nicht ganz so gut pariert werden kann. Zum einen sagt das der ermittelte Delta‑E‑Wert aus, zum anderen auch die subjektive Wahrnehmung der präsentierten Abstufungen. Letztlich sprechen wir vom Standpunkt eines OLED-Panels, das nahezu perfekt präsentieren kann. Viel mehr sind es die Eigenheiten der LCD‑Technologie, die hier den limitierenden Faktor darstellen, aber keinesfalls störend empfunden werden. Auf den nächsten Seiten haben wir dazu noch weitere Eindrücke aus verschiedenen Szenarien dokumentiert.
Relativiert wird die sehr gute Farbdarstellung aber etwas bei der Graudarstellung. Hier muss man, ganz allgemein gesprochen, wirklich sagen, dass diese Disziplin nicht ganz so gut pariert werden kann. Zum einen sagt das der ermittelte Delta‑E‑Wert aus, zum anderen auch die subjektive Wahrnehmung der präsentierten Abstufungen. Letztlich sprechen wir vom Standpunkt eines OLED-Panels, das nahezu perfekt präsentieren kann. Viel mehr sind es die Eigenheiten der LCD‑Technologie, die hier den limitierenden Faktor darstellen, aber keinesfalls störend empfunden werden. Auf den nächsten Seiten haben wir dazu noch weitere Eindrücke aus verschiedenen Szenarien dokumentiert.
SDR Brightness - max Helligkeit - Local Dimming off
SDR Brightness - max Helligkeit - Blacklevel "high"
SDR Brightness - max Helligkeit - Local Dimming High"
Auf der nächsten Seite geht es dann weiter mit den HDR-Messungen.
HDR-Messungen
Die Helligkeitswerte wurden in Calman Ultimate gemessen und dokumentiert. Wie nachfolgend zu sehen, verfolgen fast alle OLED-Monitore ein gleiches Muster: überschaubare SDR-Helligkeit, mit aktiviertem HDR wird dann der Turbo gezündet.
Messequipment
Natürlich möchten wir unsere Aussagen auch mit Messwerten untermauern und greifen auf eine verlässliche und transparente Bewertungsgrundlage bei den Messungen zurück. Bei allen Messungen kamen der VideoForge Pro Pattern Generator und der C6 HDR 2000 Colorimeter von Portrait Displays zum Einsatz. Damit ist es möglich, den Monitor zu kalibrieren. Zusätzlich können auch unter präzise definierten Angaben verlässliche Vergleichsbasen geschaffen werden, um zum Beispiel Kontrast- oder Helligkeitswerte ermitteln zu können. Als Analyse-Tool wird Calman Ultimate verwendet.
Die HDR-Darstellung ist, wie bereits schon angekündigt, ebenfalls auf einem sehr hohen Niveau einzuordnen. Wir erinnern uns: Die Messungen erfolgen im Gamer-1-Profil – jenes ist für ein leicht und bewusst übersättigtes Farbsetting bekannt. Wie auch die Messskala erkennen lässt, hätte die Präzision etwas höher sein können. Die Messkurven untermauern entsprechendes mit vergleichsweise geringen Abweichungen, was auch für die EOTF-Skala zugleich gilt. Gemessen wurde mit „Gamer 1“ und Peak Helligkeit auf „max“ was letztlich diese Werte erzeugt.
HDR-Greyscale - Gamer 1 Profil - "Local Dimming Low"
Im ColourChecker ließ sich ein sehr guter Wert von 1,49 (AVG) ermitteln. Zum Vergleich: Der zuletzt gemessene LG 27GX790B-B (zum Testartikel) kam hier auf einen Wert von 1,38. Im Umkehrschluss zeigt es auf, dass die LCD- und OLED-Technologie in DIESEM Vergleich auf Augenhöhe agieren können.
HDR ColourChecker - Gamer 1 Profil - "Local Dimming Low"
Die P3- und BT2020-Farbräume werden ebenfalls auf einem sehr hohen Skalenwert präsentiert, wie man sie momentan auch in aktuellen OLED-TV-Modellen vorfindet. Mehr geht aktuell in diesem Segment kaum.
DCI-P3-Farbraum wird zu 99,8% abgedeckt - besser geht es nicht
BT2020 Farbraum zu 90,1 % abgedeckt
HDR-Spitzenhelligkeit
Bei der HDR-Spitzenhelligkeit spielt die Mini-LED-Technik ihre Vorteile aus. Während klassische LCD-Monitore mit deutlich weniger LEDs beziehungsweise Dimming-Zonen arbeiten, verfügt der 27GM950B-B über insgesamt 9.216 LEDs und 2.304 Local-Dimming-Zonen.

Drei Modi für Helligkeitsabstufung (Local Dimming)
Hat man alle relevanten Einstellungen auf maximale Helligkeit gestellt, lässt sich dem Display ein Peak-Wert von 1010 nits entlocken. Das Spannende hierbei ist, dass man im Vergleich zu einem OLED-Display nicht nur auf kleine Messbereiche angewiesen ist bzw. damit „prahlen“ kann, sondern auch großflächig diese Helligkeit geboten werden kann. Lässt man die Local Dimming Abstufungen aus, wirft einem das Display konstant diese Helligkeit ins Gesicht. Bei einem aktuellen TV keine nennenswerten Ergebnisse mehr, bei einem Sitzabstand von ca. 50 cm ist das aber noch extrem hell – nur zur Einordnung.
HDR Brightness - Local Dimming "off"
HDR Brightness - Local Dimming "low"
HDR Brightness - Local Dimming "mid"
HDR Brightness - Local Dimming "high"
Eine Ausnahme gibt es, schaltet man das Gerät in den "Vivid-Mode", werden noch leicht höhere Werte gemessen, allerdings übersättigen hier auch teils die Farben in der Darstellung.
HDR-Brightness - Vivid Mode - Local Dimming "low"
Etwas abgestufter geht es dann zur Sache, wenn man die Local Dimming Settings anpasst. Der Max-Wert ließ sich mit keinem Unterreiter, oder weiterer Profilanpassung auf deutlich über 1000 nits treiben. Hier scheint in diesem Messumfeld ein Deckel drauf zu sein. Eher geht die Abstufung der Einzelbereiche aktiver zu Werke, wie man es ebenfalls aus dem TV-Segment kennt. Da leistungsmäßig keine großen Unterschiede auszumachen sind, muss jeder selbst für sich ein wenig testen, welches Setting am besten gefällt. Gemessen wurde in allen Durchläufen mit dem Monitor-Profil „Gamer 1“.
Nachfolgend finden sich noch einmal die gemessenen Abschnitte – mit Profil "Gamer 1" und Local Dimming auf "low" gesetzt.
| Peak Luminance | ||
| Peak Luminance Window | 1% | 625 nits |
| Peak Luminance Window | 2% | 798 nits |
| Peak Luminance Window | 5% | 943 nits |
| Peak Luminance Window | 10% | 983 nits |
| Peak Luminance Window | 25% | 992 nits |
| Peak Luminance Window | 50% | 1002 nits |
| Peak Luminance Window | 75% | 1001 nits |
| Peak Luminance Window | 100% | 1002 nits |
Im Vergleich zu bisher getesteten Modellen setzt sich der LG 27GX790B natürlich an die Spitze unserer Übersicht:
Blickwinkel
Das IPS-Panel selbst bietet eine gewohnt gute Blickwinkelstabilität. Auch bei seitlicher Betrachtung bleibt das Bild weitgehend stabil, wenngleich die Darstellung konstruktionsbedingt nicht mit den perfekten Blickwinkeln selbstleuchtender OLED-Pixel gleichgesetzt werden sollte.
Desktop-Betrieb
Der Monitor ist natürlich auch für Office-Tätigkeiten zu gebrauchen und dank der sehr sehr hohen Pixeldichte besonders interessant für produktive Anwendungen.Die 218 ppi auf dieser Displaygröße sind ein echter Vorteil. Texte, Menüs und feine grafische Elemente erscheinen ausgesprochen scharf und detailliert. Gerade im Vergleich zu klassischen 27-Zoll-WQHD-Monitoren ist der Unterschied deutlich sichtbar.


Kleiner subjektiver Eindruck: Dank der hohen Pixeldichte wirken speziell Videos und generell hochauflösende Inhalte sehr detailliert. Gerade bei entsprechendem Quellmaterial kann der Monitor seine 5K-Auflösung voll ausspielen.
Eine der großen Stärken des Panels ist die Darstellung von Bewegtmaterial. Durch die hohe Bildwiederholrate und die schnelle Reaktionszeit werden Bewegungen sauber dargestellt. Gerade bei 165 Hz in 5K entsteht eine sehr flüssige und farbprächtige Darstellung, wie sie vor einigen Jahren noch undenkbar war. Dual-Mode mit bis zu 330 Hz bei QHD ist besonders für „schnelle Spiele“ eine weitere interessante Option.
Farbraumabdeckung - visualisiert
Das Gaming-Profil hatten wir bereits thematisiert, aber wie sieht das Ganze dann letztlich visualisiert aus? Das kann von unseren 3D-Grafiken abgelesen werden. Die Messergebnisse werden dazu in einem sogenannten ICC-Profil abgespeichert, sodass wir mit einem entsprechenden Viewer (ICC-View) ein Modell dazu erstellen können. Es kommt wieder das bereits o.g. genannte Normlicht-Profil CIE Lichtart D65 bei 160cd/m² sowie eine Leuchtdichte nach ISO 3664 condition P2 zum Einsatz. Die Tonwertkorrektur wird mit dem 2.2 Gamma-Standardprofil versehen. Nachfolgend die Messung mit dem Monitor-Setting „Gamer 1“ erstellt wurde.
sRGB-Profil
Gamer 1 Profil
Darstellung Nachtszenen / Grauabstufung
Wo viel Licht erzeugt und gleichzeitig mit vielen Dimming-Zonen gearbeitet wird, können konstruktionsbedingt auch typische Eigenschaften der Mini-LED-Technik auftreten. Wir erinnern uns, der LG 27GR95UM hatte mit teils extremen Halo-Effekten zu kämpfen. Beim 27GM950B-B will man dies jetzt in den Griff bekommen haben - und ganz offen gesprochen, das hat man auch! Das Ergebnis sieht wirklich sehr gut aus und der Darstellungsqualität eines OLED-Gerätes inzwischen ganz dicht auf den Fersen.
Dazu bedarf es zu wissen, dass man hier mit den Local-Dimming-Einstellungen selbst ein wenig testen muss. Die absolute Herausforderung stellt dabei der Sternenhimmel des Weltraums dar, was für OLED-Geräte natürlich eine Paradedisziplin ist. Das verlinkte Video soll hier darstellen, dass die Halo-Ringe um die Objekte nicht gänzlich weg sind, aber die besagten Settings deutlich dazu beitragen, diese zu reduzieren und sie nur noch ganz marginal erscheinen zu lassen. Die allermeisten Anwender werden hier ein nahezu perfektes Bild attestieren (jedenfalls das 2. Video u.a.). Zur Einordnung: Das Video zeigt auf Grund der Belichtungszeit der Kamera nicht ganz die perfekte Darstellung.
Ebenfalls kann dieser Effekt (ganz leicht) auftreten, wenn man im Desktop-Betrieb ein dunkles Schema verwendet und man den Mauszeiger darüber bewegt. Abhilfe schaffen hier die genannten Settings, um diesen Effekt deutlich zu veringern.

Die Grautondarstellung ist leider eine der weniger guten Disziplinen des Displays, was allerdings erst bei Messungen hervorsticht. Das subjektive Bild ist sehr gut und auf einem hohen Niveau einzuordnen. Das zweite Testbild (mit den Karos) zeigt gut auf, dass die Übergänge von Weiß auf Schwarz einen leichten „Milcheffekt“ aufweisen und auf die verwendete LCD-Technik zurückzuführen sind. Wie zuvor erwähnt, im Spielumfeld ließ sich das bewusst nicht oder nur sehr marginal ausmachen.

Auf der nächsten Seite werfen wir einen Blick auf die Ausleuchtungsgüte des Displays.
Bildhomogenität
Die Bildhomogenität wird in drei Abstufungen (Weiß – 255, Grau- 128 und Dunkel-63) bei maximaler Helligkeit geprüft. Im Ergebnis werden dann etwaige Farbabweichungen in den jeweiligen Bereichen sichtbar. Hier kann aufgezeigt werden, ob das Panel gleichmäßig ausgeleuchtet wird.
Die Ausleuchtungswerte in Grau und Dunkelgrau zeigen in Teilbereichen eine weniger homogene Ausleuchtung auf, sodass es hier zu leichten Abweichungen im linken, oberen Bereich kommen kann. Die reine Weißdarstellung ist perfekt und ohne Fehler.
Leuchtdichte-Weiß

Leuchtdichte-Grau

Leuchtdichte-Dunkelgrau

Auf der nächsten Seite gehen wir umfangreich auf das Thema Gaming ein.
Gaming
Die absolute Paradedisziplin dieses Monitors liegt ganz klar im Gaming-Bereich. Kurz und direkt gesagt: Jeder Titel und die Darstellung dessen profitieren von der Kombination aus hoher 5K-Auflösung, hoher Helligkeit und der präzisen Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung. Rein aus dem Bauchgefühl heraus formuliert, gibt es hier keinerlei Anlass zur Kritik. Gerade Rennspiele profitieren von der flüssigen respektive empfundenen Darstellung enorm. Forza 6 sieht einfach grandios aus – Nachtszenen in HDR könnten beispielsweise nicht besser ausgeleuchtet sein. Gleiches gilt aber auch für viele weitere Spieletitel, die man hier aufzählen könnte.
Gerade grafisch aufwendige Singleplayer-Spiele können von der hohen Auflösung profitieren. Kleine Details in der Spielwelt, feine Texturen und entfernte Objekte werden durch die 5K-Auflösung ausgesprochen detailliert dargestellt.
Forza Horizon 6 - perfekte Bilddarstellung am PC (mit Controller)
Wer jetzt aber denn doch lieber die höhere Framerate forciert, der kann mit dem Dual-Modus umschalten auf eine QHD-Auflösung (2560 x 1440 Pixel) und erhält gleichermaßen 330 Hz (sofern das System es leisten kann). Am Rennbeispiel von Forza Horizon 6 kann man sehr gut ausmachen, dass die Darstellung enorm an Flüssigkeit und Darstellungsqualität gewinnt. Gleichermaßen lässt sich der Monitor perfekt in seiner nativen Auflösung in Kombination mit einer aktuellen Konsole (PS5 oder XBOX) nutzen und ggf. GTA VI darauf spielen.
Dual Mode: Entweder 5K-Auflösung oder QHD (2540 x 1440)
Am nutzbar: QHD-Auflösung + 330 Hz in der Darstellung
Den krassen Gegenvergleich sieht man dann mit der angeschlossenen XBOX, die trotz der nativ passenden Auflösung, nicht das Qualitätslevel eines potenten Gaming-PCs bieten kann. Dennoch ist das Matchup vorhanden und man kann den Monitor perfekt mit einer aktuellen Gaming-Konsole verwenden – beispielsweise für GTA 6 im kommenden November. Selbstverständlich ist die Bildwiederholrate von der Konsole abhängig und somit auf 120 Hz gedeckelt.
XBOX bietet alle Modi - perfekt in der nativen Skalierung (Dank Dual Mode)
AI Upscaling
Auch in diesem LG‑Monitor sitzen Upscaling-Funktionen, die entweder den Ton über DSP-Settings aufwerten oder das Bilderlebnis verbessern sollen. Anhand der drei nachfolgenden Screenshots soll einmal dargestellt werden, wie sich die Änderungen am Beispiel von Forza Horizon 6 auswirken.
AI Bild-Optimierung - low
Hierbei sollte besonders auf das Pflaster links und auf die Textur vor dem Auto geachtet werden, was teils schärfer wirkt, aber erst bei genauerem Blick ins Auge sticht. Die Auswirkungen sind nicht in dem Maße betroffen, dass sie große Änderungen offenbaren, aber dennoch sichtbare Ergebnisse.
AI Bild-Optimierung - mid
AI Bild-Optimierung - high
Inputlag (Eingangsverzögerung - BtW)
Mit dem 4K HDMI Video Signal Lag Tester von Leo Bodnar wird die Verzögerung gemessen, die ein Videosignal benötigt, bis es vom Eingang auf dem Monitor angezeigt wird. Diese Verzögerung wird allgemein als Eingangsverzögerung bezeichnet. Die Eingangsverzögerung (Input Lag) ist ein Nebeneffekt der Signalverarbeitung durch den Skalierer im Monitor sowie der internen Elektronik des Bildschirms.
Mit unseren gemessenen 4,8ms (BtW) in 4K rangiert sich der LG 27GM950B-B immer noch vorn mit ein. Auch wenn die Messung am HDMI-Eingang vollzogen wurde, ist diese auch auf den DisplayPort übertragbar. Diese Messung folgt auch keinem Standard oder ist in irgendeiner Weise mit anderen Messungen (Hochgeschwindigkeitskameras) vergleichbar. Im Alltag ist eine merkbare Verzögerung während des Spielbetriebs, wie die Messungen es unterstreichen, nicht spürbar. Ehrlicherweise aber nicht messen konnten, da entsprechendes Equipment nicht vorhanden ist.
Auf der nächsten Seite kommen wir zu den Messwerten der Leistungsaufnahme.
Leistungsaufnahme
Auch den Verbrauch des Monitors möchten wir unter die Lupe nehmen und die nachfolgend dokumentiert ausfallen. Gemessen wurde dabei im Vollbildmodus und mit einer Weißdarstellung.

Neben dem Standby-Verbrauch wird der maximale Verbrauch (max. Helligkeit, FreeSync bzw. G-Sync an) ermittelt. Des Weiteren loggen wir die Leistungsaufnahme in einer üblichen Arbeitsumgebung (Helligkeit bei 160cd/m²) und auch eventuelle Sonderfunktionen, wie zum Beispiel eine zusätzliche Beleuchtung oder eine vorhandene Quick-Charge-Funktion werden, falls vorhanden, mit in die Ergebnisse einfließen.
Kostenauflistung
| Kostenaufstellung - LG 27GM950B-B | |
| Monitor mit einem Verbrauch von: | 42 Watt |
| Dauer: | 4 Stunden am Tag |
| Dieser Verbrauch findet an: | 5 Tagen in der Woche statt |
| Strompreis: | 0,33 € pro kWh |
| Zeitperiode | Stromverbrauch | Stromkosten |
| pro Tag: | 0,14 kWh | 0,06€ |
| in der Woche: | 0,70 kWh | 0,28€ |
| in 4 Wochen: | 2,80 kWh | 1,11 € |
| im Jahr: | 36,40 kWh | 14,41€ |
| in 5 Jahren: | 182,00 kWh | 72,07€ |
Fazit
Der LG 27GM950B-B aus 2026 stellt einen interessanten Gegenentwurf zu den aktuellen OLED-Gaming-Monitoren dar. LG kombiniert hier eine extrem hohe 5K-Auflösung mit einer modernen Hyper-Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung und versucht damit, sowohl bei der Bildschärfe als auch bei der HDR-Darstellung neue Maßstäbe in der 27-Zoll-Klasse zu setzen – in Punkto der Helligkeitsleistung in Kombination mit der hohen Darstellungsqualität ist dieses Vorhaben auf jeden Fall als geglückt zu bezeichnen.
Die Kombination aus einer 5K-Auflösung (5.120 x 2.880 Pixeln), 165 Hz und 218 ppi ist dabei besonders interessant. Wer einen Monitor sucht, der nicht nur zum Spielen, sondern gleichzeitig auch für Office, Bildbearbeitung oder Videobearbeitung geeignet ist, bekommt hier eine sehr vielseitige Lösung. Richtig spannend ist der Dual-Modus, der auch dieses Mal wirklich als solcher bezeichnet werden kann. Zwischen der 5K/165- und QHD/330Hz-Auflösung gibt es nicht nur Effekthascherei, sondern einen echten Mehrwert.
Unser Testgerät kann bildtechnisch damit in einer sehr hohen Liga des Gaming-Segments mitspielen. Ganz kritikfrei kommt der Monitor allerdings nicht davon. Die Vorteile liegen vor allem in der enormen Schärfe, der hohen Helligkeit und der flexiblen Kombination aus 5K/165 Hz und QHD/330 Hz, aber auch in der extrem guten Farbdarstellung. Etwas Schwäche zeigt das Gerät bei der Grauabstufung.
Die 218 ppi sorgen für eine ausgesprochen scharfe Darstellung und machen sich nicht nur im Spiel, sondern auch im alltäglichen Desktop-Betrieb bemerkbar und bieten eine extrem hohe Bildbrillianz. Hinzu kommen moderne Anschlüsse mit DisplayPort 2.1, HDMI 2.1 und USB-C inklusive 90 Watt Power Delivery. Gerade für ein modernes Gaming- und Arbeits-Set-up ist das eine sehr gute Ausstattung. Die integrierten AI-Funktionen sind ebenfalls ein interessantes Zusatzfeature. Insbesondere das AI-Upscaling kann ggf. einen bildtechnischen Mehrwert bieten. Hier muss man allerdings selbst ein wenig testen.
Die alles entscheidende Frage, ob man zu einem OLED‑Monitor oder dem hier vorgestellten Mini-LED-Gerät greifen sollte, wird immer schwieriger, weil die Unterschiede gleichermaßen geringer werden. Im direkten Vergleich (innerhalb von LG) – hat der 27GM950B-B gegenüber dem 27GX790B leicht die Nase vorn, da er in Summe das scheinbar bessere Gesamtpaket darstellt. Fair to say – das hier vorgestellte Mini-LED-Display kostet auch mehr, bietet in Summe aber auch mehr.
Die Eier legende Wollmilchsau gibt es aktuell weiterhin nicht im Monitor-Segment und den einen oder anderen Abstrich muss man immer in Kauf nehmen. Die „Makel“ des 27GM950B-B sind aber so gering, dass wir vollkommen eine Empfehlung dafür aussprechen können. Allerdings sollte man sich diese für seinen konkreten Fall genau ansehen und abwägen, ob die hiesige Meinung geteilt werden kann.
![]() | LG 27GM950B-B (Mini-LED Monitor) 939,- EUR |
| Dual-Mode 165Hz / 330HZ, 1000 nits |
LG UltraGear 27GM950B-B - Mini-LED
- hohe Verarbeitungsqualität
- Standfuß bietet einige flexible Einstellungen
- schicke, moderne Optik
- Hervorragende Bildpräzision / Farbtreue
- grandioses Bild für Gaming-Darstellung (PC)
- sehr hohe Helligkeitswerte
- Farbwiedergabe / sRGB-Farbräume
- schickes Menü / Umfang
- Nvidia G-Sync / AMD FreeSync
- Dual-Mode: 520 Hz / 720 Hz
- Pivot-Funktion
- alle wichtigen Display-Kabel im Lieferumfang
- USB-C-Kabel ebenfalls mitgeliefert (für PD 90W)
- Deutlich sichtbare Bending-Probleme bei Dunkelgrau
- in Windows vereinzelt unscharfe Textdarstellung
- externes Netzteil
- USB-C nur mit 5 Watt PD
- leichte Schwächen bei Textdarstellung



























