Wer viel Wert auf ergonomische Eigenschaften legt und sich hauptsächlich mit Office-tätigkeiten durch den Alltag schlägt, der braucht weder FreeSync, G-Sync oder andere Wunderwaffen aus der Gamingriege. Hier zählt eher ein scharfes und gut ausgeleuchtetes Bild, mit vielen Einstellmöglichkeiten in der Aufstellung des Monitors. Genau so einen möchten wir uns heute näher anschauen. Der Iiyama ProLite XUB2492HSU eignet sich für den Business- bzw. Office-Bereich, und wie er sich in dem Aufgabengebiet geschlagen hat, erfahrt ihr auf den folgenden Seiten.
Wie wir schon im Review zum Viewsonic VG2448 angemerkt hatten, unterschätzen viele Arbeitgeber oder Leute in ihren Home Office den Nutzen eines gutes Monitors. Und dabei muss gerade bei Office-Tätigkeiten oder einfachen Webanwendungen ein ergonomischer Monitor nicht unbedingt teuer sein. Diese bewegen sich in einer Preisspanne von 160-200 Euro, solange man mit 24 – 27 Zoll und einer Full HD Auflösung leben kann.
Unser heutiger Proband liegt genau in diesem Preisgefüge und bietet neben 24 Zoll Größe, ein IPS-Panel mit einer Auflösung von 1920 x 1080 Pixel. Bevor wir uns dem Monitor genauer widmen, ein kurzer Überblick über den Lieferumfang und den technischen Daten des Iiyama ProLite XUB2492HSU.
Lieferumfang
Der Lieferumfang besteht aus dem Notwendigsten, dazu zählt ein USB- sowie HDMI-Kabel, ein Netzanschlusskabel, ein Display-Port-Kabel und die einfach gehaltene Bedienungsanleitung. Vorbildlich, denn damit kann der Nutzer direkt loslegen, da alles zum Anschluss im Paket enthalten ist.
Mit einem Marktpreis von aktuell um 170,- Euro liegt der Iiyama in einem üblichen Preisgefüge, bietet eine Full-HD Auflösung bei einer Größe von 24 Zoll und setzt auf ein IPS-Panel. Dieses bietet eine Helligkeit von 250 Nits und ein Kontrastverhältnis von 1000:1. Der Betrachtungswinkel ist mit 178 Grad auch großzügig angegeben und für die Konnektivität stehen ein Displayport, jeweils ein HDMI-und VGA-Anschluss sowie zwei USB 2.0 Schnittstellen dem Nutzer zur Verfügung. All diese Daten hören sich grundsolide an, gilt es von uns aber auf den folgenden Seiten zu überprüfen.
| Iiyama ProLite XUB2492HSU im Überblick | |
| Bezeichnung | XUB2492HSU |
| LCD-Größe | 23,8 Zoll |
| Curved | Nein |
| Anzeigefläche | 527 mm (B) x 296,5 mm (H) |
| Bildwiederholrate | ~ 55-75Hz |
| Hersteller Homepage | www.Iiyama.com |
| Preis | ca. 170 - 180,- EUR |
| Garantie | 2 Jahre Garantie |
| Kopfhöreranschluss | vorhanden |
| Gewicht | 3,6 kg - mit Fuß |
| Energieverbrauch | Verbrauch: typisch 16 Watt Standby: 0,5W |
| Netzteil | intern |
| Vesa-Standard | 100 x 100mm |
| Auflösung | 1920 x 1080 Pixel |
| Bildformat | 16:9 |
| Helligkeit | 250 cd/m² |
| Kontrast | 1.000 : 1 (Nativ) |
| Reaktionszeit | 4ms |
| Panel | mattes AH-IPS Panel |
| Blickwinkel | 178° vertikal |
| Anschlüsse | ▪ 2x USB-A Downstream ▪ 1x USB-B Upstream ▪ 1x HDMI ▪ 1x Display-Port ▪ 1x VGA-Port ▪ 1x Kopfhöreranschluss |
Detailansicht
Optisch ist der Iiyama elegant und schlicht in seiner Erscheinung gehalten. Das Gehäuse ist in einem matten Kunststoff eingefasst, hochwertig in seiner Haptik und bietet eine schicke und zugleich schlichte Optik.
Das Display wird von einem kaum sichtbaren, 2 Millimeter breiten Rahmen eingefasst und nur der untere Bereich des Rahmes ist mit zwei Zentimeter Breite, auch als solcher zu bezeichnen. Damit eignet sich der Monitor perfekt für Multi-Monitor-Setups, da der der Übergang zum nächsten Bildschirm so gering wie möglich gehalten wurde.
Das Logo ist dezent fühlbar auf dem Kunststoff aufgebracht und arrangiert sich optisch sehr gut mit dem rechts sitzenden Bedienfeld. Dieses besteht aus fünf Funktionstasten, die für die Menüsteuerung benötigt werden und einen zusätzlichen Power-Schalter, der durch seine blaue LED den Ist-Zustand signalisiert.

Der verbaute Kunststoff ist mit einer matten Oberfläche versehen, die keine Fingerabdrücke speichert und einen sehr robusten Eindruck hinterlassen hat. Für den Aufbau braucht man nicht mehr als zehn Minuten, Standfuß mit dem Sockel verbinden und auf der Rückseite mit dem Panelgehäuse verschrauben.
Leider bietet der Iiyama hier keine Klick-Mechanik an, wie wir es zum Beispiel vom Viewsonic VG2448 kennen, was die Montage vereinfacht hätte aber auch nicht übermäßig erschwert. Der stabile Standfuß ist auch oberflächlich mit Kunststoff gestaltet, welches eine matte, leicht angeraute Oberfläche bietet. Optische Akzente sucht man bei diesem Iiyama Modell aber vergebens, die Farbsprache ist einheitlich und einfach.
Der Iiyama XUB2492HSU ist klar für den Business-Bereich definiert, dafür sprechen auch die ergonomischen Einstellmöglichkeiten, die den Einsatz im Alltag erleichtern sollen. Die Displayverstellung ist bis zu 12 Zentimeter in der Höhe möglich und der Schwenkbereich liegt bei bis zu 65 Grad zu jeder Seite. Zusätzlich kann der Monitor auch bis zu 22 Grad geneigt werden, auch ein Betrieb im Hochformat ist möglich (Stichwort: Pivot Funktion). Viele Funktionen, die den Monitor für jedes Einsatzgebiet auf einem Schreibtisch wappnen sollten.

Die schlichte Designsprache ist auch rückseitig wiederzufinden, bis auf ein großes Logo des Herstellers wurde hier auf weitere Akzente verzichtet und bietet somit den „betrieblich“ gewünschten Dresscode. Wer sich mit dem Standfuß nicht anfreunden kann und lieber eine Wandmontage bevorzugt, für den besitzt der Monitor den marktüblichen VESA Standard mit den Abmessungen 100 x 100 Millimeter.
Für die Kommunikation stehen aktuelle Standards zur Verfügung. Mit jeweils einem Display-Port, HDMI- und VGA-Anschluss bietet der Iiyama alle gängigen Anschlussmöglichkeiten für die Bildwiedergabe. Zusätzlich wurde noch ein USB-Hub auf dem Anschlusspanel untergebracht, welcher aber leider nur mit dem veralteten USB 2.0 Standard daherkommt und auch schwer zu erreichen ist im täglichen Datenaustausch.
Unser Testmuster ist in seinem Auftreten eher ein schüchterner Vertreter seiner Zunft, mattschwarze Optik soweit das Auge reicht und nur ein kurzes Aufbäumen von Selbstbewusstsein mit dem großen Logo auf der Rückseite. Somit sicherlich der perfekte Begleiter für einen geordneten Büroarbeitsplatz, ohne Anspruch auf Designelemente. Der kaum sichtbare Rahmen und der flexible Standfuß stehen dem Monitor ausgezeichnet und verleihen ihm das angesprochene Understatement. Iiyama möchte wohl eher mit inneren Werten überzeugen und die schauen wir uns jetzt genauer an.
Menü-Steuerung
Bei der Steuerung setzt IIyama auf ein On-Screen Menü mit vielen Funktionen. Aufrufen kann man dass Menü über die angebrachten Tasten rechts unter dem Rahmen und zum Navigieren benötigt man vier Tasten. Das Menü selbst ist umfangreich und bietet einige Anpassungen für den geneigten Nutzer. Farbanpassungen können in den jeweiligen Farbtönen einzeln justiert werden, oder man greift auf die vordefinierten Presets wie Spiel, Kino, Landschaft und Text zurück. Aber auch Einstellungen an der Ansicht, dem manuellen Farbmodus oder Bildeinstellungen wie Overdrive oder Schärfe bietet der Iiyama Monitor. Jeden Menüpunkt einzeln aufzulisten, würde aber den Rahmen sprengen und kann im Handbuch (Download-Link) detailliert nachgelesen werden.

Persönlich haben wir das Menü als sehr einfach empfunden, nach einer gewissen Eingewöhnungszeit findet man sich auch zureckt, aber die Übersichtlichkeit hatte uns beim Viewsonic VG2448 besser gefallen. Hier werden die jeweils weiterführenden Unterpunkte direkt mit angezeigt und somit erübrigt sich eine Suche der gewünschten Einstellung. Auch liegt der Viewsonic im Umfang vorn, aber der Iiyama ist trotz all dem mit den wichtigsten Einstellungen ausgestattet.
Office-Betrieb
Um den Monitor unter realen Bedingungen testen zu können, verfassten wir diesen Testbericht auf dem Iiyama und nutzten ihn im alltäglichen Geschäft eines Redakteurs. Mit einer Pixeldichte von knapp 92 PPI & im Seitenverhältnis 16:9 ist der Monitor sicherlich kein Pixelmonster. Die Darstellung war subjektiv empfunden trotzdem angenehm, aber eben etwas grob in der Auflösung. Das matte IPS-Panel stellt Schriften auf Websiten oder Dokumenten scharf dar. Für normale Schreibtätigkeiten mit Office-Anwendungen stellt das Panel auch genügend Arbeitsfläche zur Verfügung.
Liegt die persönliche Präferenz bei Multitasking und dem Hantieren mit vielen Fenstern gleichzeitig, sollte die Wahl auf ein höherauflösendes Display fallen oder über ein Multi-Mointor-Setup nachgedacht werden, der schmale Rahmen gibt das jedenfalls her. Die Möglichkeit den Monitor auch im Hochformat verwenden zu können, empfanden wir im Alltag als sehr praktikabel, für das Verfassen von längeren Texten oder zum recherchieren auf Websiten ist die Pivot-Funktion immer hilfreich.
Gaming-Betrieb
Sicherlich nicht das Kerngeschäft des Iiyama Monitors, aber anschauen wollten wir uns das Verhalten im Zockerbetrieb trotzdem. Um ein wenig im redaktionellen Alltag „die Birne“ wieder frei zu bekommen, bot sich Battlefront 2 an, schließlich ist die "Macht" auch mit uns und was gibt es geileres als Lichtschwerter (...) Trotz fehlender High-End-Gaming Features wie G-Sync oder FreeSync, bringt der Iiyama die Dynamik eines hitzigen Gefechts gut rüber und bietet auch dank der Auflösung keine hohe Anforderung an unsere verbaute AMD RX480 Grafikkarte.
Enthusiasten sollten sich aber nach einem "echten" Gaming-Monitoren umschauen, das Panel ist dafür etwas zu blass um Blockbustertitel richtig darzustellen, die Reaktionszeit mit 5 Millisekunden zu hoch und das minimal vorhandene Ghosting entspricht nicht deren Ansprüche. Aber das Einsatzgebiet liegt auch eher im einfachen Office-Betrieb und dafür daddelt es sich recht ordentlich auf dem Iiyama Monitor.
Blickwinkel
Mit seinem matten IPS Panel stellt diese Disziplin den Iiyama vor keine Probleme und bietet auch seitlich ein gut wahrnehmbares Bild. Das Panel ist blickwinkelstabil und bei seitlicher Draufsicht ist eine Farbverfälschung nur minimal sichtbar. Iiyama gibt für den Monitor einen Betrachtungswinkel von 178° an, den wir so unterschreiben würden. Wir haben versucht mit Hilfe der Animation die Blickwinkelqualität einzufangen.

Messungen
Natürlich möchten wir unsere Aussagen auch mit Messwerten untermauern und greifen auf eine verlässliche und transparente Bewertungsgrundlage bei den Messungen zurück. Bei allen Messungen kam das X-Rite i1 Display Pro Kolorimeter zum Einsatz. Damit ist es möglich den Monitor zu kalibrieren, zusätzlich können auch unter präzise definierten Angaben verlässliche Vergleichsbasen geschaffen werden, um zum Beispiel Kontrast- oder Helligkeitswerte ermitteln zu können.
Helligkeit / Kontrast
Als Ausgangsbasis haben wir uns für das Normlicht-Profil CIE Lichtart D65 entschieden. Alle Messungen werden von uns bei eingestellten 100% Helligkeit, 70% Kontrast und Gamma 2 in den Monitoreinstellungen miteinander verglichen, natürlich nach einer Aufwärmzeit von ca. einer halben Stunde.

Mit den 250cd/m² ist der Iiyama nicht unbedingt der "hellste", in sehr hellen Umgebungen könnte sich das als Flaschenhals heraustellen. Liegt aber mit seiner Leuchtkraft im üblichen Bereich dieser Preisklasse. Die vom Hersteller angegebene Helligkeit und den Kontrastumfang konnten unsere Messungen bestätigen und mit einer Punktlandung in der Helligkeit und etwas höheren Kontrastverhältnis erfüllt er die vom Hersteller versprochenen Werte souverän. Bei der Farbtemperatur bewegen wir uns im Bereich der Tageslicht üblichen 6500K, mit minimaler Abweichung aber natürlich in den Werkseinstellungen. Diese Farbausrichtung kann mit Hilfe des Menüs auch an seine Vorlieben angepasst werden, ob eher warme Farben das Gemüt positiv empfinden oder man auf der kalten Seite der Farbdarstellung seine Präferenz setzt, mit Hilfe der Einstellungen ist vieles möglich.
Farbraumabdeckung
Wie gut die Darstellung des sRGB-Farbraum vom jeweiligen Monitor abgebildet werden kann, kann von unseren 3D-Grafiken abgelesen werden. Die Messergebnisse werden dazu in einem sogenannten ICC-Profil abgespeichert und so können wir mit einem entsprechendem Viewer (ICC-View) ein Modell dazu erstellen. Es kommt wieder das bereits o.g. genannte Normlicht-Profil CIE Lichtart D65 bei 160cd/m² sowie eine Leuchtdichte nach ISO 3664 condition P2 zum Einsatz. Die Tonwertkorrektur wird mit dem 2.2 Gamma-Standardprofil versehen.
Der XUB2492HSU (was für eine Bezeichnung) schafft es leider nicht den kompletten sRGB-Farbraum abzudecken. Somit eignet sich der Iiyama eher für Office Tätigkeiten wir Excel, Word oder eben für die alltägliche Nutzung im Büro, wo es auf den Farbraum nicht so ankommt. Sicherlich ist er auch für die einfache Bild- oder Fotobearbeitung brauchbar, aber eben nicht ernsthaft dafür geeignet, was aber zum Preisgefüge passt. Wer sich die animierte 3D-Grafik selbst genau ansehen möchte, der kann das bei ICCVIEW.de machen. Das von uns erstellte Profil kann man sich hier herunterladen (ICC-Profil - zum Download).
Bildhomogenität
Die Bildhomogenität wird in drei Abstufungen (Weiß – 255, Grau- 128 und Dunkel-63) bei maximaler Helligkeit geprüft. Im Ergebnis werden dann etwaige Farbabweichungen in den jeweiligen Bereichen sichtbar. Hier kann aufgezeigt werden, ob das Panel gleichmäßig ausgeleuchtet wird.
Leuchtdichte-Weiß

Leuchtdichte-Grau

Leuchtdichte-Dunkelgrau

Weißpunkt

Die Ausleuchtung ist bei subjektiver Betrachtung recht homogen und bietet eine fast gleichbleibende Farbdynamik. Die Messungen zeigen bei der Helligkeit klar den Mittelpunkt des Monitors wieder als hellsten Punkt und die Intensität nimmt bis zu 10 Prozent zum Rand ab. Die gemessenen Abweichungen sind aber im Alltag kaum wahrnehmbar, sichtbar nur bei weißem Hintergrund und völliger Dunkelheit. Für uns war das Bild angenehm bei Office-Tätigkeiten ausgeleuchtet und deutlich teurere Monitore wie der LG 27UK850-W können das auch nicht besser.
Leistungsaufnahme
Auch den Verbrauch des Monitors möchten wir natürlich unter die Lupe nehmen und aufgrund eines Messgeräts-Wechsel, auch hier unsere Bedingungen etwas angepasst. An dieser Stelle möchten wir keine Vergleiche mehr mit anderen Geräten herstellen, was durch die verschiedenen Größen, Auflösungen und möglichen Helligkeitsunterschiede auch kaum einen nennenswerten Mehrwert bietet. Wir werden ab sofort die Leistungsaufnahme in verschiedenen Bereichen ermitteln, dafür steht uns ein Voltcraft Energy Logger 4000 zur Verfügung. Neben dem Standby-Verbrauch, wird der maximale Verbrauch (max. Helligkeit, FreeSync bzw. G-Sync an) ermittelt. Des Weiteren loggen wir die Leistungsaufnahme in einer üblichen Arbeitsumgebung (Helligkeit bei 160cd/m²) und auch eventuelle Sonderfunktionen, wie zum Beispiel eine zusätzliche Beleuchtung oder eine vorhandene Quick-Charge-Funktion werden, falls vorhanden, mit in die Ergebnisse einfließen.

Die maximale Leistungsaufnahme liegt innerhalb der Spezifikationen des Monitors die Iiyama rausgegeben hat und bewegt sich in den üblichen Kreisen beim Stromverbrauch. Eine Quick-Charge-Funktion oder andere Zusatzfunktion wurde hier nicht mit integriert. Der Standby-Verbrauch liegt bei vorbildlichen mit 0,1 Watt, hält damit die EU-Verordnung vom 06.01.2013 ein.
Kostenauflistung
Bei einer Nutzung von fünf Tagen in der Woche je bei 4 Stunden Betriebszeit, kostet einem der Monitorbetrieb bei einer Helligkeit von 160 cd/m² rund 4,16 Euro im Jahr. Ein Wert der locker zu verschmerzen ist, da gibt es im Hardwarebereich schwerere Geschütze die den Stromverbrauch und zugleich die Kosten in die Höhe treiben.
| Kostenaufstellung - Iiyama ProLite XUB2492HSU | |
| Monitor mit einem Verbrauch von: | 14,00 Watt (abgerundet) |
| Dauer: | 4 Stunden am Tag |
| Dieser Verbrauch findet an: | 5 Tagen in der Woche statt |
| Strompreis: | 0,28 € pro kWh |
| Zeitperiode | Stromverbrauch | Stromkosten |
| pro Tag: | 0,056 kWh | 0,016 € |
| in der Woche: | 0,28 kWh | 0,08 € |
| in 4 Wochen: | 1,12 kWh | 0,32 € |
| im Jahr: | 14,56 kWh | 4,16 € |
| in 5 Jahren: | 72,8 kWh | 20,08 € |
Fazit
Bei der Beurteilung des Iiyama XUB2492HSU haben wir uns nicht allzu schwer getan. Der Full-HD Monitor ist schlank gestaltet, die mattschwarze Kunststoffoberfläche hinterlässt ein wertiges Gefühl, dazu trägt der kaum vorhandene Rahmen bei. Bei den Einstellmöglichkeiten ist alles gegeben und die Beweglichkeit des Displays und Standfußes deckt jeden erdenklichen Einsatzbereich in einem Büro ab. Positiv erwähnen wollen wir hier die Hochkant-Funktion (Pivot), die einen Mehrwert für den geneigten Käufer bietet.
Die Bedienung ist simpel gelöst, die Menüführung ist strukturiert, könnte aber optisch ruhig etwas klarer gestaltet sein. Einstellmöglichkeiten gibt es das, was ein Nutzer bei solch einem Monitor auch benötigt und uns fehlte es da an nichts.
Die Bildwiedergabe im Office-Betrieb ist gut, Schriften wurden gut lesbar auf dem matten IPS-Panel dargestellt und konnten sich mit einer guten Grundschärfe auszeichnen. Sicherlich ist die Full-HD Auflösung nicht das Maß der Dinge, aber bei 24 Zoll Monitoren im Business-Bereich und diesem Preisgefüge aktuell gängige Praxis. Die Ausleuchtung des IPS-Panel geht so in Ordnung, die versprochenen Werte im Bereich Helligkeit und Kontrastumfang wurden eingehalten, auch wenn minimale Abweichung von der Bildmitte zum Rand messbar waren. Leider entschied sich Iiyama für den USB 2.0 Standard und bringt diese Konnektivität auch schwer erreichbar auf der Rückseite unter. Hier macht bspw. der Viewsonic VG2448 mit seinen seitlich untergebrachten USB 3.0 Schnittstellen eine bessere Figur, kann aber in Sachen Rahmendicke und Helligkeit dem Iiyama wiederum nicht das Wasser reichen.
Mit einem aktuellen Straßenpreis von um die 170,- Euro liegt der Iiyama XUB2492HSU in einem fairen und üblichen Preisgefüge und kann durch seine souveräne Vorstellung unsere Kaufempfehlung abräumen.
Iiyama ProLite XUB2492HSU Full HD Monitor | ||
| Monitor Testberichte | Hersteller-Homepage | Bei Amazon kaufen |
| Pro | Contra | ![]() |
+ umfangreicher Lieferumfang (Kabel) | - nur USB 2.0 Schnittstelle | |

Übersicht weiterer Monitor-Testberichte:














