Fazit
Das Array R2 ist definitiv anders und versucht auch gar kein ITX-Allrounder zu sein, wie wir es zum Beispiel schon beim Bitfenix Prodigy gesehen haben. Als reines NAS System wird es angepriesen und auch verkauft. Die dem Käufer gebotene Leistung ist mehr als nur überzeugend. Punkten kann das Gehäuse ganz klar bei der Verarbeitung, der vermittelten Wertigkeit und beim Design. Bei Inneren Aufbau muss man an dieser Stelle ganz klar definieren zwischen einem „gewöhnlichen“ und einem „speziellem“ Gehäuse, welches das Array R2 definitiv ist. Das Platzangebot für sechs Festplatten ist mehr als ausreichend einzustufen, kann aber natürlich immer noch größer sein. Dafür würden die Maße aber mit Sicherheit nicht gehalten werden können.
Das geringere Platzangebot (bei Vollausstattung) schränkt natürlich die Wahl der Komponenten schon im Vorfeld immer ein, dessen man sich immer vor dem Kauf eines ITX-Gehäuses bewusst sein sollte. So kommen in die engere Auswahl lediglich low-profile-Kühler oder eben die Boxed-Varianten. Das kleine 300 Watt starke SFX-Netzteil verrichtet ebenfalls zuverlässig und leise seine Dienste. Informationen über mögliche Effizienzgrade waren nicht in Erfahrung zu bringen. Insgesamt gesehen kann das Fractal Design Array R2 mehr als überzeugen und erhält von uns den begehrten Gold-Award. Das Gehäuse ist unter anderem bei Amazon erhältlich.

Pro
+ erstklassig Verarbeitung und Design
+ hochwertig poliertes Aluminium
+ großer vorinstallierter 140mm Lüfter
+ 300W Pico-Netzteil
+ Platz für sechs Festplatten
Contra
- Geräusche werden nicht "gedämmt"
Zählt man die erbrachte Leistung der Karte zusammen, kommt dabei ein durchweg überzeugendes Bild bei raus. Wir verleihen dem Fractal Design Array R2 unseren Hardware-Journal Gold Award. Anregungen, Kritik oder einfaches Feedback, können gern im Forum geäußert werden.





