Die Software
Die Software der MSI Vigor GK40, besteht aus zwei verschiedenen Programmen. Zum einen kann zur Steuerung der Tastatur das universelle Mystic Light Programm verwendet werden. In diesem ist es möglich, alle kompatiblem MSI Gaming Produkte, also neben der Peripherie, auch die Hardware zu steuern. Nachdem das Produkt ausgewählt wurde, bei dem man die Einstellungen vornehmen möchte, kann die Beleuchtung an- und ausgeschaltet, der Effekt mit dazugehörigen Parametern ausgewählt, eine Farbpallete ausgesucht und die Beleuchtung aller erkannten Produkte synchronisiert werden. Der Party Button öffnet eine Art Freundesliste, zu der man Leute hinzufügen kann. Was man dann mit diesen Freunden machen kann, ist leider nicht ersichtlich.

Die zweite Software mit dessen Hilfe die Vigor GK40 individualisiert werden kann, ist das MSI Gaming Center. In diesem Programm wird sich ausschließlich auf die Beleuchtung der angeschlossenen MSI Peripherie beschränkt. Auch hier kann aus einer Farbpallete gewählt und ein Effekt ausgesucht werden. Das Gaming Center ist die deutlich übersichtlichere Software, nicht zuletzt dadurch, dass der Hintergrund des Mystic Light Programms zum Teil durchsichtig ist und eine Art Kohlefaser Textur besitzt. Dafür muss man beim Gaming Center mit etwas weniger Funktionsumfang leben.

Die Beleuchtung
Natürlich haben wir es uns nicht nehmen lassen, die MSI Vigor GK40 in ihrer vollen Farbenpracht abzulichten. Dabei konnten wir erfreut feststellen, dass die Ausleuchtung der Tasten, im Vergleich mit der MSI GK-701 RGB, um Einiges besser und nahezu perfekt ist. Es sind nur an einigen wenigen Tasten, kleine Abweichungen bei der Ausleuchtung zu erkennen. Dafür ist die Farbtreue der LEDs nicht von bester Qualität. Alle ausgewählten Farben haben einen teilweise deutlich sichtbaren blauen Schimmer. Gelbe Beleuchtung sieht so Stellenweise grün aus und wählt man weiß au, so hat man eine Mischung aus weiß und blau. Für den aufgerufenen Preis der Tastatur mag man dies leichter verschmerzen zu können, Nachbesserungsbedarf besteht aber weiterhin.




Der Praxistest
Bevor wir zu unserem abschließenden Fazit kommen, unterziehen wir der Tastatur einer Belastungsprobe in unserem Praxistest. Diesen beginnen wir zunächst mit einem Office-Betrieb. Verbaut wurden bei dieser Gaming Tastatur halbmechanische Switche, die sich dem Tippgefühl von mechanischen Switchen stark annähern. Tatsächlich erinnern die Switche der Vigor GK40 an eine sehr leichte Version der Cherry MX Brown Switche. Allerdings haben die Tasten deutlich mehr Spiel und fühlen sich etwas schwammig an. Nachdem wir bereits einige Tastaturen mit halbmechanischen Switchen in der Redaktion hatten, können wir sagen das die hier verbauten Switche zu den Besten der bisher getesteten, zählen.
Somit war es auch bei längeren Schreibperioden immer noch ein angenehmes Tippgefühl. Die fest verbaute Handballenauflage hat auch ihren Anteil dazu beigetragen, dass Ermüdungserscheinungen entweder erst nach sehr langer Zeit, oder gar nicht auftraten. Einzig das schwammige Gefühl der Tasten sorgte auch nach längerer Eingewöhnungszeit, immer mal wieder für einen Schreibfehler. In unseren virtuellen Lieblingswelten haben diese jedoch nicht weiter gestört. Wer allerdings vorhat mit dieser Tastatur kompetitive Spiele wie etwa Counter Strike GO zu spielen, sollte sicher sein das er immer die Taste trifft, die er treffen möchte. Wird es dann zusätzlich auch noch etwas hektisch, machen sich die fehlenden Gummifüße auf der Unterseite bemerkbar. So wird es quasi zur Pflicht eines der beiden Fußpaare aus zuklappen, damit die Vigor GK40 nicht willkürlich über den Tisch rutscht.
Sollte die Tastatur beim verrutschen dann auch noch das Lieblingsgetränk verschütten, wäre bei den meisten Tastaturen Feierabend. So aber nicht hier. Dank des Spritzwasser Schutzes, ist ein umgekipptes Getränk absolut kein Problem mehr. MSI hat zwar keine IP-Zertifizierung für die Vigor GK40 angegeben, wir haben aber mehr als nur ein Glas Wasser über die Tastatur laufen lassen und sie funktioniert immer noch ohne Probleme.
Damit das verschüttete Getränk auch wieder abfließen kann, musste eine Designtechnische Entscheidung getroffen werden. So wurden in den unteren Ecken der Tastatur kleine Löcher eingelassen durch welche die Flüssigkeit ablaufen kann. Leider sind diese Löcher nicht gut versteckt und fallen im normalen Betrieb auf. Auch wenn es nur ein kosmetisches Problem ist, hätte man dies jedoch umgehen können, indem man die Abflüsse anders gesetzt hatte. Hier wurde schlicht und einfach gepatzt. Auf der nächsten Seite kommen wir zu unserem abschließenden Fazit.















