Der Praxiseinsatz
Um einen Praxischeck zu gewährleisten, wurde die Drevo Caliubur dem Redaktionsalltag ausgesetzt und zudem bei verschiedenen Spielen getestet. Somit wurden mit der kleinen Tastatur einige Anschläge getätigt. Etwas Gewöhnung bedurfte dabei die kleinere Enter-Taste. Ansonsten konnte die Tenkeyless Tastatur ohne weitere Eingewöhnung verwendet werden. Als sehr praktisch stellte sich dabei die Konnektivität heraus. Durch die beiden Verbindungsvarianten kann man sie auch für zwei verschiedene System benutzen, insofern eines der beiden über Bluetooth 4.0 verfügt. Ist die Verbringung einmal hergestellt, klappt das Koppeln immer wieder schnell und ohne weitere Probleme. Das Herstellen der Bluetooth-Verbindung an sich hat der Hersteller auch sehr anwenderfreundlich umgesetzt. Dazu muss man einfach die Funktionstaste (FN) und eine der Tasten Q, W oder E gedrückt halten bis die Taste schnell blinkt. Damit steht sie für die Kopplung bereit. Benutzt konnte sie bei uns an den beworbenen Android und iOS Devices werden. Auch Windows 10 Mobile Geräte konnten direkt mit der Tastatur umgehen.
Die verbauten Drevo Schalter sind an die Cherry MX angelehnt. Dies wird nicht nur an der Farbe deutlich, sondern auch im direkten Vergleich des Tastengefühls. Sowohl Druckaufwand, als auch Tastenweg sind nahezu identisch. Beim Klang sind sie etwas heller als die Cherry MX Red der Cooler Master MasterKeys Pro L RGB, aber ungefähr gleich laut. Hier hat Drevo also einen super Job gemacht. Denn die Schalter ermöglichen in dieser Auslegung nicht nur einen Gaming Einsatz, sondern auch einen Einsatz im Office. Für erst genanntes haben wir natürlich auch das N-Key-Rollover überprüft. Hier gab es keine sichtbaren Probleme.
Auch die Beleuchtung haben wir ausgiebig ausgetestet. Das Umstellen der Effekte ist sehr einfach und schnell erledigt. Die Einstellung einzelner Tastenbeleuchtung hingegen, war zunächst nicht ganz eindeutig, mit etwas Übung aber auch gut machbar. Störend kann es allerdings sein, wenn man die Farbe aller Tasten wechseln möchte, da man jede einzelne dazu eventuell mehrmals betätigen muss. Die Effekte sind teilweise ähnlich, wie wir sie bei der Cool Master MasterKeys Pro L RGB und dem MasterSet MS120 gesehen haben.
Allerdings können die RGB-LEDs hier nur in sieben Farben leuchten und auch ohne Zwischenstufen. Daher muss man auf flüssige Farbübergänge verzichten. Die Ausleuchtung der Tasten kann man als gut bezeichnen. Die LED sitzt zwar oben, jedoch sind auch die Beschriftungen hier auf fast allen Kappen anzutreffen. Folgend ein paar Impressionen der Beleuchtung. Kommen wir nun abschließend zum Fazit.









