Die Tastatur im Detail
Bei der Drevo Calibur handelt es sich um eine Tenkeyless-Tastatur, welche zudem auf gesonderte F-Tasten verzichtet. Ohne Nummernblock und F-Tasten bleiben somit nur noch 72-Tasten übrig. Durch diese Einsparungen ist sie wirklich sehr klein, was ihr einen Pluspunkt bei der Mobilität beschert. Das Layout ist zwar ein deutsches, jedoch gibt es einen ganz leichten Unterschied z. B. zur Cherry MX Board 5.0. Denn die große Enter Taste fällt niedriger, dafür aber breiter aus, was dafür sorgt, dass die Raute oberhalb dieser Taste aufzufinden ist statt links daneben. Dies ähnelt sehr dem US-Standard, welches wir bspw. beim Cooler Master MasterSet MS120 vorliegen hatten, und bedarf etwas Gewöhnung.
Das weitere Design ist bei Gaming-Tastaturen öfters zu sehen. Die Tasten sind freistehend, wodurch man am Rand direkt schon einen Blick auf die Taster erhält. Zum Reinigen muss man die Kappen aber dennoch entfernen, da der Abstand zwischen ihnen sehr gering ausfällt. Als Muster haben wir die Calibur in schwarz erhalten. Sie ist aber auch in weiß erhältlich. Auch dort werden die Kappen aus PBT gefertigt. Dadurch sind sie etwas robuster, was nichts anderes bedeutet, als das sie nicht so schnell speckig werden bzw. glänzen. Was Drevo nicht bewirbt ist die Tatsache, dass die Kappen auch die Cherry MX Kreutz-Aufnahme verwenden, was für eine hohe Kompatibilität am Markt sorgt. Im Vergleich zu den Caps der Cooler Master MasterKeys Pro L RGB fällt die Wandstärke etwas dicker aus. Die übrigen Maße sind aber nahezu identisch. Damit die große Leertaste nicht unbeleuchtet bleibt, hat Drevo hier das Firmen-Logo appliziert.
Da die Tastatur keine Software benötigt bzw. keine vorhanden ist, müssen alle Einstellungen auf der Tastatur selbst getroffen werden. Da jede Taste über eine eigene RGB-LED mit sieben möglichen Farben aufweist und Drevo viele Beleuchtungseffekte implementiert hat, dürfen Tasten zur Steuerung natürlich nicht fehlen. Die Steuerung erfolgt per Funktionstaste (FN) und dem Sechserblock sowie den Pfeiltasten. Auch die anderen Funktionstasten F1-F12 werden so ermöglicht.
Der beiliegende Kappenabzieher funktioniert prima und lässt schnell einen Blick auf die Schalter zu. Wie man unschwer erkennt, sind die Drevo Red Schalter tatsächlich auch rot. Ein leichter Unterschied zu Cherry Schaltern ist bei der Durchleuchtung zu erkennen. Statt das Gehäuse komplett durchleuchtet wird, hat man die LED direkt neben der Kreuzaufnahme platziert. Somit wird eine hohe Helligkeit garantiert.
Die Rückseite der Tastatur beherbergt mehrere Rutschstopper und einen kleinen Schalter. Dieser ist für die Aktivierung der Bluetooth-Funktion verantwortlich. Durch die tiefe Position ist dieser nur schwer erreichbar, vor allem mit dickeren Fingern. Allerdings legt man ihn somit auch nicht so leicht versehentlich um. Auf der Rückseite findet man zudem keine Schrauben. Zerlegen kann man die Tastatur trotzdem, denn die Verschraubung erfolgt von der Vorderseite unter den Kappen.
Natürlich lässt sich die Tastatur auch anstellen. Auch hier bleibt der Stand stabil, da auch die Füße mit Gummi versehen sind. Auf der Rückseite befindet sich der Micro-USB-Anschluss für den Kabelgebundenen Betrieb. Hier wird einzig auf die Arretierung durch den Anschluss selber vertraut. Eine zusätzliche Sicherung des Kabels, wie bei der Cooler Master MasterKeys Pro L RGB liegt nicht vor.
An der Verarbeitung sind uns keine Mängel aufgefallen. Alle Kanten sind entgrated und die Spaltmaße passen.











