AMD hat auf seinem Event Advancing AI erstmals eine langfristige Roadmap für seine Serverprozessoren vorgestellt. Nach dem Start der auf Zen 6 basierenden EPYC-Plattform "Venice" will das Unternehmen in den kommenden Jahren weitere CPU-Generationen veröffentlichen. Erstmals bestätigte der Chiphersteller dabei offiziell Zen 7 und Zen 8.
Laut AMD soll im Jahr 2028 die EPYC-Plattform "Florence" erscheinen. Konzernchefin Lisa Su erklärte dazu: „2028 werden wir Florence einführen. Florence bringt die neuen Zen-7-Kerne sowie modernste Fertigungstechnologie. Hinzu kommen neue KI-Rechenerweiterungen und Unterstützung für die neuesten Speichertechnologien.“ Konkrete Angaben zu Fertigungsverfahren, Kernanzahl oder den geplanten KI-Erweiterungen machte AMD allerdings noch nicht.
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Florence soll laut AMD nicht als einzelner Prozessor erscheinen. Stattdessen plant das Unternehmen mehrere spezialisierte Produkte für unterschiedliche KI-Anwendungen. Dazu zählen unter anderem Ferrara als AI-Host-System sowie die Plattform "Faenza Agentic Sandbox". Das Unternehmen verfolgt damit das Ziel, verschiedene Einsatzbereiche gezielt mit angepassten Prozessoren abzudecken.
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Auch über die Zeit nach Zen 7 sprach Lisa Su bereits. „Und wir hören dort nicht auf. Wir arbeiten bereits intensiv an "Ravenna", unserer EPYC-Familie der achten Generation auf Basis von Zen 8. Diese Produktfamilie befindet sich bereits weit in der Entwicklung und ist für 2030 vorgesehen.“
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Parallel dazu kündigte der Hauptkonkurrent von Intel weitere Fortschritte bei seinen KI-Beschleunigern an. Die kommende Instinct-MI500-Serie soll unter anderem neue HBM-Speichertechnologien sowie überarbeitete Kupfer- und optische Verbindungen erhalten. Laut Lisa Su werde „MI500 den größten Generationssprung in der Geschichte von Instinct liefern und den Inferenzdurchsatz innerhalb von vier Jahren um mehr als das 2.000-Fache steigern.“ Außerdem bestätigte AMD, dass auch die Instinct-MI600-Serie für 2028 bereits in Entwicklung ist.
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