Detailansicht
Im direkten Vergleich fällt sofort der Größenunterschied beider Modelle ins Auge. Der generelle Aufbau und deren Verarbeitung bleiben aber unverändert. Der Hersteller gibt an, dass man zu 100 Prozent selbst als Fertiger des Kühlbocks/Pumpe fungiere und kein Dritthersteller mit dabei ist. Der Radiator stammt wie bei so vielen anderen AiO von Vendor, einem chinesischem Hersteller. Anders als zum Beispiel bei der Corsair H110i GT, sind die Lamellenabstände etwas größer ausgelegt, was in der Summe langsamer drehende Lüfter ermöglicht. Im direkten Vergleich der beiden Radiatoren hat sich dahingehend aber nichts getan.
Bei beiden Modellen sitzt zwischen Pumpe und Radiator ein fest verbauter geriffelter Schlauch. Cooler Master benennt diese als FEP-Schläuche, bei denen weniger Kühlflüssigkeit verdunsten soll. Beide wirken weniger elastisch als die Ausführungen er Konkurrenz, sind dafür aber auch recht robust. Die Wärmetauscher haben jeweils eine Bauhöhe von 27mm, ohne Lüfter versteht sich. Mit montierten Lüftern kommt man auf eine Bauhöhe von ca. 55 mm.
Nepton 280L: JetFlo 140 mm Lüfter - Nepton 240M: Silencio FP 120mm Lüfter
Bei der Nepton 280L liegen zwei potente JetFlo 140mm Lüfter aus eigener Produktion bei. Mit einem lastgesteuerten Betrieb von 800-2000 U/min kann ein ordentlicher Luftdurchsatz erzeugt werden, der sich bei maximaler Drehgeschwindigkeit aber auch in der Lautstärke wiederspiegelt. Die Nepton 240M greift ebenfalls auf „Hauslüfter“ zurück. Die Silencio FP 120 sollen sich durch besondere Laufruhe im niedrigen Drehbereich auszeichnen. Die Auflösung gibt’s auf den nächsten Seiten. Angeschlossen werden die Pumpen jeweils mit einem 4-Pin-Stecker am Mainboard. Gleiches gilt auf für die 4-Pin-PWM Stecker der Lüfter.
Montage
Beim Einbau ist ein bisschen Zeit von Nöten. Auf jeden Fall sollte am Anfang direkt das Mainboard aus dem PC ausgebaut werden. Beide Kühlblöcke setzten im Kern auf den gleichen Montageweg. Im ersten Schritt muss die Backplate vorbereitet werden. Dank bebilderte Montage-Anleitung auch soweit kein Problem. Etwas nervig ist nur, dass auf der Vorderseite keine Möglichkeit zum „Kontern“ besteht und sie die Halterung immer wieder herausfallen kann. Gleiches gilt auch für die schwarzen Kunststoff-Abstandshalter.
Der Kühlerboden hinterlässt einen sehr planen Eindruck, ist jedoch nicht poliert. So ist der Einsatz von marginal mehr Wärmeleitpaste notwendig. An dieser Stelle kommt wieder unsere Test-System-Paste, die Arctic MX-4, zum Einsatz. Seitlich am Kühlblock werden vorher noch die Halterungen für den Sockel eingeschoben und festgeschraubt.
Der abschließende Einbau ist etwas kniffelig. Es empfiehlt sich, die Pumpe durch etwas abzustützen und primär den Radiator unterzubringen. Sitzt dieser im Gehäuse, kann man sich an die Montage des Kühlblocks machen. Geübte Hände werden vermutlich wenige Probleme damit haben, für alle anderen gilt wohl, dass Geduld das höchste Gut ist.





