Auflade-Check
Um die Angaben von Arctic zu überprüfen, werden jeweils zwei Geräte (ein iPhone 5S und ein iPad -1st Generation) mit der Arctic Quick Charger 2.0 Station aufgeladen. Beide Geräte werden einmal gebootet und alle offenen Programme bzw. Apps geschlossen, um möglichen unnötigen Energieverbrauch zu vermeiden / reduzieren. Anschließend haben wir bei jedem Gerät exakt 40% des Akkus aufgeladen, wenn diese bei 20% der Maximalladung sind. Dieses Verfahren wenden wir erst mit dem Arctic Quick Charger an und anschließend mit dem Original Netzteilen der Geräte. Die jeweils benötigte Zeit wird hierbei ermittelt und anschließend ausgewertet um eine prozentuale Abweichung der Ladezeiten festzustellen. Arctic gibt an, dass bis zu 75% schnellere Ladezeiten erzielt werden können. Dies ist natürlich abhängig von dem Gerätetyp, sowie anderen Faktoren wie das Alter des Akkus oder das verwendete USB-Kabel.

Ladung mehrerer Geräte gleichzeitig - Bildquelle: Arctic
Ein Blick über den Tellerrand
Vorerst wird aber ein Blick auf die maximal mögliche Ausgangsspannung geworfen. Bei 8000mA wären bei fünf angeschlossenen USB-Geräten maximal 1.6A pro USB-Port möglich. Dies ist zwar schon mehr als der Standard, welcher üblicherweise bei 1A liegt, dennoch weit unter der möglichen Grenze von 2.4A bei den Smart-USB-Anschlüssen. Um die optimale Leistung zu erzielen ist es also ratsam, nicht alle fünf Ports auf einmal zu belegen.
Beim Quick Charge 2.0-Port ist es ein wenig anders, hier ist die Voraussetzung, dass das angeschlossene Gerät diese Funktion unterstützt. Hierbei ermittelt der Arctic Quick Charger die maximale Spannung und Stromstärke des zu ladende Geräts und beliefert dieses entsprechend mit entweder 5V, 9V oder 12V. Besonders bei Devices die diese Funktion unterstützen ist die Steigerung von bis zu 75% durchaus erreichbar. Auch wenn das USB-Gerät diese Funktion nicht unterstützt besteht keine Gefahr und der Port kann frei verwendet werden, da der Mikrocontroller von Snapdragon abwärtskompatibel ist.
Beim Test der Auflade-Geschwindigkeit des iPhone 5S hat es mit dem originalen Ladekabel 2564 Sekunden gebraucht um 40% aufzuladen, dies entspricht einer Ladezeit von ca. 42 Minuten und 44 Sekunden. Mit dem Arctic Quick Charger 2.0 wurden für 40% 1930 Sekunden benötigt. Dies entspricht einer Dauer von ca. 32 Minuten und 11 Sekunden. Dies entspricht einer Zeitersparnis von 634 Sekunden, bzw. 10 Minuten und 33 Sekunden. Nun wird die Effizienzsteigerung berechnet:
| hierfür nehmen wir den Höheren Wert und ziehen dem niedrigeren Wert ab: | 2564s - 1930s = 634s |
| Diesen Wert teilen wir nun durch dir Höhere Dauer: | 634/2564 = 0,247 |
| Diesen Wert multiplizieren wir nun mal Hundert und erhalten so den Prozentualen Zuwachs der Effizienz: | 0,247 * 100 = 24,7% |
Nach demselben Rechenprinzip wurde die Ladezeit des iPads berechnet:
3245 - 2567 = 678s
678/3245 = 0,208
0,208 * 100 = 20,8%

Dies ergibt bei den zwei Apple Geräten eine durchschnittliche Geschwindigkeitssteigerung von 22,75%! Das ist schon ein verdammt gutes Ergebnis. Vor allem in den Situationen in welcher Zeit ein begrenztes Gut ist, wird diese Ladestation die wichtigen Sekunden herauskitzeln. Das Wichtigste aber lässt sich nicht in Zahlen und prozentualen Steigerungen messen, ist die multiplizierte Anschlussmöglichkeit, welche oftmals ja begrenzt ist. Kommen wir abschließend nun zum Fazit.





