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Der LiDAX Ultra AWD verfügt serienmäßig über eine KI-unterstützte Frontkamera, die gemeinsam mit dem LiDAR-Sensor eine wichtige Rolle bei der Hinderniserkennung einnimmt und insbesondere beim Randmähen Vorteile bietet.
Der MOVA soll dadurch nicht nur statische Objekte wie Bäume, Steine oder Gartenmöbel erkennen, sondern auch kleinere Gegenstände auf der Rasenfläche. Gerade in einem Familiengarten ist das relevant: Spielzeug, Schuhe oder andere Gegenstände können schnell auf dem Rasen liegen. Die Praxistests zeigen, dass die Hinderniserkennung insgesamt zuverlässig arbeitet. Gleichzeitig gilt auch hier: Kein Sensorsystem erkennt jedes Objekt unter allen Licht- und Wetterbedingungen perfekt. Gerade bei sehr kleinen, flachen oder ungünstig positionierten Gegenständen sollte man sich deshalb nicht blind auf die Automatik verlassen.
Die große Arbeitsbreite hat einen entscheidenden Vorteil: Der Roboter kann bei jeder Fahrt mehr Rasenfläche bearbeiten. Gerade auf größeren Grundstücken wirkt sich das deutlich auf die nötige Arbeitszeit aus. Unserer Testfläche von ca. 1000 m² wurde im Normalbetrieb knapp unter drei Stunden abgearbeitet.
Große und auch flexible Räder
UltraTrim 2.0 für die Rasenkante
Eine der schwierigsten Aufgaben für einen Mähroboter bleibt der Randbereich. Selbst wenn die Navigation perfekt funktioniert, bleibt bei einem zentral angeordneten Mähwerk häufig ein Streifen Gras an Mauern, Beeten oder Rasenkanten stehen. MOVA begegnet diesem Problem mit der sogenannten UltraTrim-2.0-Technologie. Die Mäheinheit kann dabei seitlich näher an die Rasenkante geführt werden. Dennoch sollte bedacht werden, dass man immer noch etwas nacharbeiten muss und – sofern der Mähroboter den Rasen nicht überfährt – immer noch ein Rest an Schnittfläche vorhanden bleibt.
seitliche Griffe zum Tragen oder Wenden des Mähroboters
Die zentrale Steuerung erfolgt nicht nur über die App, sondern können die wichtigsten Einstellungen auch direkt am Mäher vorgenommen werden. Markant und klassisch, auch von anderen Herstellern bekannt, befindet sich an der Oberseite der Stop-Button, der zugleich die Abdeckung öffnen lässt.
Ein zentrales Drehrad mit Betätigungsfunktion dient zur Navigation. Hinzu gesellen sich noch vier Schnellwahltasten. Die Informationen und das Menü selbst werden auf einem gut ablesbaren Farbmenü dargestellt. Akustisch werden die Eingaben in der jeweils gewünschten Sprache untermauert. Die Lautstärke selbst kann man variieren, sowie auch die Töne selbst deaktivieren. Im Laufe des Betriebs gibt der Mäher so einige Infos ab, die vielleicht nicht immer ausgegeben werden müssen. (Wiederaufnahme nach Laden etc.). Die Menüführung selbst ist übersichtlich gehalten und bezieht sich auf das Notwendigste. Positiv zu erwähnen: Wird der Notstopp gedrückt, kommt sofort die PIN-Abfrage, ansonsten gelangt man nicht in die Menüstruktur. Die Kernsteuerung erfolgt aber über die App, da hier dank des großen Displays logischer Weise noch mehr Möglichkeiten bestehen.
Regensensor auf der Oberseite des Gehäuses
Eine Bürste reinigt den LiDAR-Sensor bei jeder Einfahrt in die Station
Applikation mit Funktion: Das Heck ist mit einem Rücklicht ausgestattet
Vergleich mit Dreame A3 AWD Pro
Da zum Testzeitpunkt glücklicherweise alle aktuellen Dreame-Mähroboter zur Verfügung standen, darf ein direkter, optischer Vergleich nicht ausbleiben. In der Abbildung befinden sich der MOVA LiDAX Ultra 2000 und der Dreame A3 AWD Pro 5000.
Im Kern sind die Geräte als identisch zu bezeichnen. Der Dreame-Mäher mit mehr als dem doppelten Wert an nomineller Mähleistung beziffert (5000 m²). Er hat zudem auch noch ein Frontlicht verbaut. Er wirkt insgesamt etwas filigraner und schicker. Auf lange Sicht gesehen dürfte das mattierte Gehäuse beim Mova aber robuster sein. Für den Kunden nicht ganz sofort ersichtlich soll der Umstand sein, dass die Erkennungsoptik etwas besser navigieren soll. Beworben wird dieser Umstand allerdings nicht.
Beide Geräte haben auf der Oberseite den Klappdeckel, unter dem sich die besagten Steuerelemente befinden. Auch die Steuermechanik ist deutlich vereinfacht und bietet zudem auch kein visuell unterstützendes Display. Ein Drehrad, wie man es von einem Herd kennt, beinhaltet hier die grundlegende Justage im Bereich der Mähhöhe. An dieser Stelle dürfte der Preisunterschied mit am auffälligsten sein, was aber gar nicht so schlimm ist, da die primäre Einrichtung ja bekanntlich über die App vollzogen wird.
Auf der nächsten Seite geht es dann weiter mit der Einrichtung via App und ohne Kabel.





