Weitere Detailansichten
Das Design ist für diese Gerätekategorie gewöhnlich proportioniert und sieht im Vergleich zu manch anderen Modellen sehr dezent wie auch gut durchstrukturiert aus. Allerdings fällt der X10 doch sehr groß aus, dass sollte man immer mit bedenken. Markant sind auch die seitlichen Bürsten, die gerade bei der Reinigung der Wasserkante zum Tragen kommen sollen. Die Farbgebung ist sehr kontrastreich und im bekannten „Mova-Farbstyle“ gehalten.
Wie alle Geräte dieser Art wird der Sauger auch mit großen, äußeren Gummiketten angetrieben. An der Front befinden sich große Saugwalzen mit groß dimensionierten Lamellen, die den Dreck im Wasser aufsammeln sollen. Dank der Größe und auch der weichen bzw. flexiblen Gestaltung können im Zweifel auch kleine Unebenheiten überfahren werden, ohne dass sie direkt Schaden nehmen. Die äußeren „Ketten“ sind ebenfalls angenehm weich ausgeführt, sodass auch der Freigabe für einen Vinyl-/Aufstellpool nichts im Weg steht.
Ein sehr feines Detail hat MOVA hier installiert, was man erst beim genauen Hinsehen erkennt: Kleine Abstandsräder an den Seiten ermöglichen eine nahtlose Reinigung im Becken, ohne dass das Gerät direkt daran entlangfahren muss und ggf. Schaden an den Wänden verursacht. Jene geben auch etwas nach, vergleichbar wie ein Dämpfer am Fahrwerk eines Autos – also ein nettes Detail.
Auf der Oberseite sitzt der große 360 Grad LDS-Sensor. Dieser rotiert (ähnlich wie ein Radargerät – nur eben mit Laserstrahlen) und tastet auf diese Weise die Umgebung nach Hindernissen und Wänden ab. In Summe will man damit die Navigation deutlich verbessern. Direkt daneben befinden sich die Auslassdüsen. Sehr prominent zu erkennen ist auch die Optik in Form der Kameralinsen, die für die Navigation im Wasser zuständig sind.
Auf der Unterseite findet man zudem auch das große „Einsaugloch“, das mittels Gummilippe in einer Art Rückschlagventil ausgeführt ist. Schmutz wird eingezogen, hat aber keine Chance mehr, herauszukommen. Dank der großen Dimensionierung können hier auch problemlos größere Gegenstände wie Laubblätter eingesammelt werden.
Ein Display hat der Sauger nicht, dafür eine Indikatorleuchte sowie zwei Steuertasten, die vollkommen ausreichend sind und den „einfachen“ Charakter in der Handhabung untermauern wollen. Die verschiedenen Reinigungsmodi können selbstredend auch ohne App angesteuert werden. Dazu ist mehrmaliges Drücken notwendig und man kann durch die vier Presets durchwählen. Leuchtindikatoren untermauern die Auswahl dann letztlich.
Den Zugriff zum Schmutzbehälter nach dem Öffnen des leicht zugänglichen Deckels auf der Oberseite. Im Anschluss kann das großdimensionierte Netz mittels Griffes einfach herausgenommen und gereinigt werden. Das Netz ist sehr feinmaschig und hat zusätzlich noch ein zweites spendiert bekommen, das zusätzlich mit einer Art Stoffummantelung versehen ist. Der Vorteil liegt ganz klar auf der Hand: Die Filterleistung ist noch einmal um ein Vielfaches höher, wie wir gleich auf der nächsten Seite sehen werden.
Vergleichsweise aufwendige Filterstruktur mit gewisser "Saugkraft"
Geladen wird der Sauger ganz gewöhnlich mit einem externen Netzteil, das man an einen zusätzlichen Ständer anschließt. Somit ist der Sauger gut und sicher aufgebockt und wird ohne direkten Ladeanschluss mit Strom versorgt. Der Prozess selbst dauert etwas mehr als sechs Stunden. Der Stecker selbst wird auch dazu benutzt, die Boje mit aufzuladen. Hier muss man den Stecker allerdings direkt anklemmen.
Kommen wir auf der nächsten Seite zum Wichtigsten, der Reinigungsleistung.





