Weitere Detailansichten
Das Design ist für diese Gerätekategorie gewöhnlich proportioniert und sieht im Vergleich zu manch anderen Modellen sehr dezent als auch gut durchstrukturiert aus. Markant ist der große Griff der in Carbon-Optik gehalten ist. Erfreulich dabei, dass es nicht nur ein optisches Element ist, sondern auch in der Praxis von Vorteil, da man besser umgreifen kann. Insgesamt ist das Gerät dezent gestaltet und erscheint auch dank der Formgebung, leicht und elegant. Markant ist auch die Farbgebung aus dunkel und dem kontrastreichen Blau der großen Walzen.
Wie alle Geräte dieser Art wird der Sauger auch mit großen, äußeren Gummiketten angetrieben. An der Front befinden sich große Saugwalzen mit groß dimensionierten Lamellen, die den Dreck im Wasser aufsammeln sollen. Dank der Größe und auch der weichen bzw. flexiblen Gestaltung können im Zweifel auch kleine Unebenheiten überfahren werden, ohne dass sie direkt Schaden nehmen. Die äußeren „Ketten“ sind ebenfalls angenehm weich ausgeführt, sodass auch der Freigabe für einen Vinyl-/Aufstellpool nichts im Weg steht.
Ein sehr feines Detail hat MOVA hier installiert, was man erst beim genauen Hinsehen erkennt: Kleine Abstandsräder an den Seiten ermöglichen eine nahtlose Reinigung im Becken, ohne dass das Gerät direkt daran entlangfahren muss und ggf. Schaden an den Wänden verursacht. Jene geben auch etwas nach, vergleichbar wie ein Dämpfer am Fahrwerk eines Autos – also ein nettes Detail.
Auf der Unterseite findet man zudem auch das große „Einsaugloch“, das mittels Gummilippe in einer Art Rückschlagventil ausgeführt ist. Schmutz wird eingezogen, hat aber keine Chance mehr, herauszukommen. Dank der großen Dimensionierung können hier auch problemlos größere Gegenstände wie Laubblätter eingesammelt werden. Auf der Oberseite befindet sich, wie bei allen Geräten dieses Genres, die Auslassdüse. Sehr prominent zu erkennen ist auch die Optik in Form der Kameralinsen, die für die Navigation im Wasser zuständig sind.
Ein Display hat der Sauger nicht, dafür eine einzige Steuertaste, die vollkommen ausreichend ist und den „einfachen“ Charakter in der Handhabung untermauern soll. Die verschiedenen Reinigungsmodi können selbstredend auch ohne App angesteuert werden. Dazu ist mehrmaliges Drücken notwendig und man kann durch die vier Presets durchwählen. Leuchtindikatoren untermauern die Auswahl dann letztlich.
Den Zugriff zum Schmutzbehälter nach dem Öffnen des leicht zugänglichen Deckels auf der Oberseite. Im Anschluss kann das großdimensionierte Netz mittels Griffes einfach herausgenommen und gereinigt werden. Das Netz ist sehr feinmaschig und hat zusätzlich noch ein zweites spendiert bekommen, das zusätzlich mit einer Art Stoffummantelung versehen ist. Der Vorteil liegt ganz klar auf der Hand: Die Filterleistung ist noch einmal um ein Vielfaches höher, wie wir gleich auf der nächsten Seite sehen werden.
Vergleichsweise aufwendige Filterstruktur mit gewisser "Saugkraft"
Geladen wird der Sauger ganz gewöhnlich mit einem externen Netzteil sowie dem proprietären Steckeranschluss, der sich hinter einer Gummikappe verbirgt. Hier hat die Lösung beim Aiper Scuba V3 (zum Testartikel) mittels Ladeschale deutlich besser gefallen, allerdings kostet das Gerät auch deutlich mehr.
Kommen wir auf der nächsten Seite zum Wichtigsten, der Reinigungsleistung.





