Praxis und Akkuleistung
Der Roboter ist in seiner Handhabung einfach zu bedienen und reinigt sich nach der Nutzung selbstständig, vorausgesetzt, man hat die entsprechende Einstellung in der App hinterlegt. Seine Knöpfe für die manuelle Steuerung sind praktisch angelegt und der Bedienungszweck ergibt sich von selbst. Die gummierten Räder sind robust ausgelegt und weisen einen gewissen „Federweg“ auf. Die in der App gegebenen Hinweise leiten den Anwender zielgerichtet durch die Prozesse. Schauen wir mal, was das Gerät zu leisten im Stande ist.
Der ROMO zeichnet sich durch eine ausgezeichnete Saugkraft aus, einen fast schon leisen Betrieb, der auch Tiere und Menschen kaum stört, trotz seiner Saugkraft von 25.000 pa im Maximalmodus. Er ist in der Lage, in geraden Bahnen zu fahren und dreht sich bei Richtungswechsel. Wände und Möbel kann er tadellos erkennen. In unserem Test stach er nicht nur mit einer angenehmen Lautstärke hervor, sondern brachte auch eine ausgezeichnete Hindernisserkennung und Navigation mit sich. So war es ihm immer möglich, galant an Möbelbeinen vorbeizusaugen, ohne daran zu stoßen. Es gelingt ihm, flache Teppiche ohne Einschränkungen zu überwinden. Hochfloorteppiche stellten eben keine Herausforderung dar. In unserem Test gelang es ihm, eine Umrandung von 2,0 cm zu überwinden. Er war in der Lage, den aufgestellten Wäscheständer zu umfahren, ohne sich festzufahren. Es ist ihm möglich unter Möbelstücke von einer Höhe von bis zu 10 cm zu fahren.
Kabel werden nicht immer optimal erkannt und ausgelassen
Das Ausfahren der Wischmopps ist ein gelungenes Feature und zeigte nun im Test auch entsprechend gute Ergebnisse. In Bezug auf seine Wischintensität, welche in der App noch mal mit zwei weiteren Modi verbessert werden kann, zeigte er eine gute Zuverlässigkeit. Dazu bietet er ein extra Einspritzen des Bodenreinigers und Bodenduft auf die Mopps für ein verbessertes Reinigungsergebnis. Bei unserem Test hinterließ er damit keinen Schmierfilm auf dem Vinylboden.
Die schnelle Aufladezeit gibt der Hersteller mit einem Wert von 2 Stunden und 30 Minuten an. Im Standardmodus gelang es dem Sauger, rund 72 m² Reinigungsfläche in 2 Stunden und 35 Minuten tadellos zu saugen und gleichzeitig zu wischen. Dabei wurde sein Akku gefordert, sodass er mit 13 Prozent Akkustand zur Ladestation fuhr. Sollte der Akku während der Reinigung leer werden, fährt unser Kollege selbstständig an die Ladestation und setzt die Reinigung nach dem Laden von allein fort. Mit diesem Ergebnis ist der ROMO auch für Häuser/ Wohnungen für ca. 100 qm geeignet, wenn man ohne Zwischenladen reinigen möchte.

Nach erledigter Arbeit werden die Pads gereinigt
Der Mopp wurde nach der Einstellung in der App zwischengereinigt. Das Wischergebnis im niedrigen Wassereinstellungsbereich ist ausreichend nass und ist zufriedenstellend. Empfindsame Böden sollte man "sanft" wischen lassen. Die rotierenden Mopps vollbrachten eine sehr zufriedenstellende Arbeit. Besonders ist hier im Ergebnis auch noch auch die Ecken-Kantenreinigung anzusprechen, welche sehr sanft am Rand entlangfuhr.
Lautstärke
Die Lautstärke wurde in unserem Test im "leise Modus" mit ~53,5 dB(A) gemessen. Die weiteren Stufen zeigten ~54,9 db(A) (Standard), ~56,9 db(A) (Max) bei der Messung an. Gemessen wurde im Abstand von circa 1,2 m Entfernung. Bewegt man sich bspw. vom Sauger weg, wird die empfundene Lautstärke logischerweise deutlich weniger. Diese Ergebnisse machen Anwendung, Homeoffice und Familienleben, beispielsweise Ferien und Zuhause sein, komfortabel. Auch Haustiere reagieren nicht allzu geschockt auf die Geräuschkulisse. Oder noch deutlicher formuliert: Der ROMO ist einer der, wenn nicht sogar der leiseste Sauger am Markt, was ihn in dieser Disziplin ganz nach vorn im Ranking bringt.
Die Absaugstation ist im Vergleich zu anderen Modellen ebenfalls keine „Schreihbüchse“, aber dennoch nicht flüsternd – auch für Haustiere ein beträchtlicher Nutzen. Während des Absaugens über die Station wurde eine Lautstärke von rund 65 db(A) im Abstand von 1,2 m gemessen. Das Moppwaschen dauert höchstens ein bis zwei Minuten und erreicht eine Lautstärke von 48 db(A) . Des Weiteren erzeugen auch das Absaugen des Schmutzes sowie das Zuführen von Frischwasser weitere Geräusche. Ein leises „Rattern“ der Bürste, ein „Blubbern“ des Wassers bleibt nicht aus.
Kamera: Wer möchte, der kann über sein Smartphone bzw. in der App auch ein Live-View aus der Kamera des Saugers erhalten. Gesichert wird dies mit PIN, sodass man nicht ohne weiteres Einblick erhält.





