Praxis und Akkuleistung
In unserem Test ist der Mova sehr zuverlässig, gründlich und KI - sicher aufgetreten. Kabel, Spielsachen und herumliegendes hat er zuverlässig erkannt. Mit seiner Einstellung, welche er autonom mitgebracht hat, schaffte er 140 min mit 72 qm ohne eine Zwischenladung. Man sieht also, dass diese gründliche Arbeitsweise seine Zeit braucht. Mit einem Restakku von 10% fuhr er zur Ladestation zurück.
Er fiel neben des sauberen und schmierfreien Wischbild mit seiner Kantenreinigung positiv auf und konnte Schwellen problemlos überwinden. Beispielsweise umfuhr er auch den Wäscheständer.
Im Betrieb und nur bei Bedarf wird der LiDAR-Sensor ausgefahren
Perfekte reinigungsergebnisse - auch schon bei der ersten Überfahrt
Die Lautstärke wurde in unserem Test im "leiser Modus" mit ~55,0 dB(A) gemessen. Die weiteren Stufen zeigten ~58 db(A) (Standard), ~61,5 db(A) (Turbo) und bis zu 64,0 db(A) im Maximalmodus bei der Messung an. Gemessen wurde wie abgebildet im Abstand von circa 1,2 m Entfernung. Bewegt man sich bspw. vom Sauger weg, wird die empfundene Lautstärke logischerweise deutlich weniger. Hat man unter anderem eine kleinere Wohnung, kann das Sauggeräusch schon störend sein, aber das ist alles eine subjektive Sache, die sich nicht unbedingt pauschalisieren lässt.
Das Moppwaschen dauert höchstens ein bis zwei Minuten. Des Weiteren erzeugen auch das Absaugen des Schmutzes sowie das Zuführen von Frischwasser weitere Geräusche. Ein leises „Rattern“ der Bürste, ein „Blubbern“ des Wassers bleibt nicht aus. Das Föhnen des Mopps mittels eines zarten Rauschens kann je nach Einstellung bis zu 3 h dauern und bei einem ruhigen Abend auch als störend empfunden werden. Alles in allem bleiben Geräusche bei einer „autonomen“ Station nicht aus und sollten daher in Kauf genommen werden.
In unserem Test zeigte sich ein sehr zufriedenstellendes Saug- und Wischergebnis. Erstaunlich, wie viele feine Katzenhaare, trotz augenscheinlicher Sauberkeit in der Wohnung letztlich gefunden wurden. In seiner Arbeitsweise im Maximalmodus konnte die Lautstärke vom „Bewohner“ noch gerade ausgehalten werden, so, dass man sich „Zuhause“ auch noch aufhalten konnte, ohne genervt vom Roboter zu sein. Weiterhin arbeitete er im Maximalmodus sehr gründlich, wodurch eine sehr lange Saug- und Wischzeit von über 2,5 h zustande kam. Somit schaffte er, wie oben kurz erwähnt, 76 m² und benötigte danach eine Ladezeit, um fortzufahren.
Nachdem erste Reinigungen auf dem Teppich und auch auf Hartböden durchgeführt worden waren, sollten natürlich auch noch ein paar Härtefälle durchprobiert werden. Die Fähigkeit, Dreck und Schmutz zu beseitigen, konnte der Roboter im Test leistungssicher erbringen. Es war ihm möglich, Katzenstreu und große Staubflusen zu beseitigen. Das Saugen über einen Teppich ist u. a. mit der Teppicherkennung möglich gewesen. Wir erinnern uns: Der Sauger bietet insgesamt vier Saugstärken an (Leise, Standard, Turbo und Maximalmodus), welche je nach Einsatzzweck angewendet werden können.
Im Praxistest haben wir den Sauger unter „Stress“ gesetzt. Er nahm es mit Ketchup, Katzenstreu und Kaffeesatz auf. Dabei kam er kaum ins Schwitzen, lieferte dabei grundlegend ein hervorragendes, sehr gutes Ergebnis ab. Er beseitigte die Ketchupspur, ohne eine Spur zu hinterlassen. Die Kaffeeflecken besiegte er. Auch der Kaffeesatz wurde zu 99 % beseitigt. Lediglich zwei kleine Körnchen blieben auf dem Testareal zurück. Die Katzenstreu wurde zu 97 % in unserem Testareal vor dem Katzenklo aufgesaugt. Im Anschluss wurde der Sauger mit seinen Mopps restlos gesäubert.
Gemessen an den Erfahrungswerten können wir folgende Bewertung in den Einzelszenarien verleihen:
| Reinigungsleistung | |
| Akkulaufzeit | 5/5 |
| Wassertank | 5/5 |
| Schmutzerkennung | 5/5 |
| Qualität / Verarbeitung | 5/5 |
| Handhabung | 5/5 |
| Selbstreinigung | 5/5 |
| Kantenreinigung | 4/5 |
| Flüssiger Ketchup | 5/5 |
| Katzenstreu | 5/5 |
| Kaffeesat | 4/5 |
Hindernisserkennung
Die Hinderniserkennung ist ebenfalls als sehr gut zu bewerten:
- Stopp vor größeren Spielzeugen oder sonstigen Gegenständen
- Kabel wurden vom Roboter nicht aufgefressen
- Kleiderchaos eines Teenagers wird gekonnt umfahren
- Hundekorb/Hundedecke, herumstehendes Futternapf/Wasser erkannt
- Socken und Taschentücher wurden umfahren
- Stopp vor Tieren
Bewerten wir die Hinderniserkennung, so ist der Mova ein top Modell und lässt keine Wünsche übrig. Dabei war das Auslassen der Wischbereiche aufgrund von Abstandshaltungen weitgehend überschaubar.
Selbst das eigenständige Reinigen der Station lässt sich mit der mitgelieferten Bürste leicht durchführen. Im Reinigungsprozess wurde der Staubbehälter des Roboters mit Inhalt geöffnet, um die Füllmenge zu betrachten. Der Inhalt des reichlich gefüllten Staubbehälters wurde restlos von der Basisstation eingesaugt und der Staubbehälter des Roboters konnte anschließend wieder sauber vorgefunden werden. Auch die Wischmopps wurden von der Station wieder in Vorzustand gebracht. und dann leicht trocken geföhnt. Hierzu dient das Reinigungsmittel in der Basisstation.
Damit sind wir durch alle wichtigen Stationen durch und kommen auf der nächsten Seite zum finalen Fazit.





