Die Testumgebung zeigt sich
Der Praxiseinsatz der Mesh-Systeme erfolgte in einem Einfamilienhaus mit etwas spezieller Struktur. Statt klassiche zwei Etagen, kommen sozusagen Halbetagen und Emporen zum Einsatz. Insgesamt kommt das Wonhaus somit auf über 250 Quadratmeter, also sogar eigentlich weniger als das Orbi RBK13 können soll. Bis auf das RBK23 sollen die anderen Mesh-Systeme ebenfalls mehr Fläche abdecken können.
Im Haus sind mehrere WLAN-fähige Geräte platziert, welche für die Tests teilweise auch verkabelt benutzt werden. Denn auch wenn die Mesh-Geräte auch (fast) immer einen Kabelanschluss bieten, so kann nicht auch jedes Gerät im Haushalt in unmittelbarer Nähe zu einem Satelliten oder Router stehen. Konkret stehen vier TV-Geräte parat, von denen zwei eine 4K Auflösung unterstützen, "Smart" sind und Videodienste wie Amazon Prime Video oder Netflix in hoher Qualität wiedergeben können. Weiterhin steht Sky mit zwei Receivern zur Verfügung. Mehrere Notebooks sind für die einfachen Geschwindigkeitsmessungen im WLAN zuständig. Der Internetanschluss bietet mit 400 Mbit/s ausreichend viel Geschwindigkeit.
Aufstellung in der Praxis
Natürlich war es bei der Aufstellung das Ziel, möglichst viel Fläche bzw. den gesamten Wohnraum mit WLAN zu vesorgen. Dies war mit der AVM Fritz!Box 6430 (Standort: blauer Router) nicht möglich. Im Elternschlafzimmer und darunter brach der Empfang fast komplett ab. Daher sollte für die optimale Mesh-Ausrichtung der grüne Satellit auf beinahe der selben Etage zunächst das Signal in eine Richtung verlängern, um es dann mit dem roten Satelliten in die unteren Etagen zu verlagern.

Die angesprochene Aufstellung bewirkt zudem, dass auch der Grundriss gut abgedeckt werden sollte. Zumindest die wichtigsten Bereiche haben maximal eine Wand oder Decke zum Router oder Satellit. Beim Netgear Orbi RBK50 wurde der Satellit am roten Ort aufgestellt, somit der Grüne eingespart.













