Detailansicht
Beim Design der AX6100 Router kann man schon Parallelen zu andern Produkten des Herstellers feststellen, insgesamt hat man sich aber für ein eher dezentes Auftreten entschieden. So wird mit WTFast zwar ein Gaming-Feature implementiert, jedoch tragen das die Router nicht nach außen. Orientiert hat sich der Hersteller bei der Formgebung an anderen Netzwerk-Produkten. So konnte man das Muster im Deckel in ähnlicher Weise auch bereits bspw. beim ASUS ROG Rapture GT-AC5300 vorfinden, jedoch tragen die RT-AX92U nicht das ROG-Logo. Auf Gold statt Rot bei der "Charakterlinie" zu setzen, unterstützt die umgänglichere Ausrichtung.
Ein weiterer Unterschied der Router ist bei den Antennen ersichtlich. Statt wie beim ASUS RT-AC5300 werden die Antennen nicht seitlich verschraubt, sondern sind fest verbunden und werden lediglich aufgestellt. Das sogenannte Spinnendesign ergibt sich damit nicht. Die schlichte Eleganz der Netgear Orbi Router (siehe Mesh-XXL-Test) erreicht der Hersteller damit allerdings immer noch nicht. Zumindest sind die beiden Geräte deutlich kompakter als der zuletzt getestete Netgear XR500 Gaming Router (322x244x55mm vs 155x155x53mm) und sollten sich damit schon einfach im verstecken lassen, sollte man dies anstreben.

Aufgestellt werden können der Router und Knoten horizontal auf den gummierten Füßen oder vertikal über zwei Bohrlöcher. Eine Bohrschablone lag dem Lieferumfang leider nicht bei. Insgesamt ist das Gehäuse relativ luftig gestaltet, was sicherlich mit der Leistungsfähigkeit zusammenhängt. Die beiden Geräte des Kits sind übrigens komplett identisch. Das hängt damit zusammen, dass eigentlich beide Geräte des Kits als eigenständiger Router funktionieren. Erst durch das ASUS AiMesh erhalten sie die Mesh-Funktionalität. Mit diesem Software-Update sorgt der Hersteller auch dafür, dass ältere Router ebenfalls Mesh-Fähig gemacht werden. Hierdurch begründet sich auch ein wenig, weshalb die RT-AX92U kein dediziertes Backhaul nutzen. Es handelt sich schlicht um eine Softwarelösung. Da das Mesh jedoch durch das WiFi 6 Band aufgespannt wird, dürfte es hier nur wenig Engpässe geben.
Am Rand der Geräte sind sozusagen drei Areale vorzufinden. Sozusagen an der Front findet man mehrere Status-LEDs vor. Auf der Rückseite sind vir Gigabt LAN sowie ein WAN-Anschluss vorhanden. Auch der Stromanschluss sowie Power-Schalter und Reset-Taster sind hier platziert. Seitlich befinden sich der WPS-Taster sowie zwei USB-Anschlüsse. Als Standards kommen USB 2.0 und 3.2 Gen1 zum Einsatz. Während der eine also lediglich für langsame Endgeräte wie Drucker verwendet werden kann, sollte der andere auch schnellere Laufwerke direkt ins Netzwerk einbinden können.











