WLAN-Benchmarks
Wie auch schon bei dem ASUS RT-AC88U, haben wir hier das Standardtestverfahren angewandt welches für diese Art von Leitungsmessungen herangezogen wird. Das Testprinzip ist immer gleich und ziemlich aussagekräftig, denn es werden abwechselnd jeweils dreimal eine .ISO-Datei, eine MP3-Musikbibliothek sowie eine Bildergalerie vom PC auf das NAS-Gerät geschrieben. Anschließend wieder "gelesen", also vom NAS-Server auf den PC kopiert. Aus den drei Durchgängen wird der Mittelwert ermittelt welcher die durchschnittliche Datendurchsatzrate wiederspiegelt die während des Tests erreicht wurde. Wie das Testverfahren im Detail ausgeführt wird, kann im Artikel "Wie wir Testen" nachgelesen werden. Die nachfolgende Skizze verdeutlich den Netzwerkaufbau und die verwendeten Komponenten und wie diese untereinander verbunden / angeschlossen sind.

Nighthawk S8000 Gaming & Streaming Switch
Um alle Geräte in einem Heimnetzwerk effizient zu vernetzen, kann nicht immer auf eine W-Lan Verbindung zurückgegriffen werden. Auch bei unserem Test benötigen wir eine Möglichkeit um verschiedene Endgeräte möglichst effizient miteinander zu vernetzen, um dies zu erreichen haben wir uns dazu entscheiden den NETGEAR Nighthawk S8000 Gaming & Streaming Switch einzusetzen, ein 8-Port Gigabit Switch der von NETGEAR entworfen wurde um den Ansprüchen dieser Zeit im Punkto intelligente Vernetzung von Endgeräten gerecht zu werden.
Mit einen modernen um Slimen design kommt dieser daher und kann sich mit seiner Optik durchaus sehen lassen. Gedacht für Anwender die eine sehr hohe Performance von einem Switch erwarten, ist der NETGEAR S8000 ausgestattet um problemlos 4k UHD-Streaming zu unterstützen, sowie QoS-Priorisierung um Datenstreams von z.B. spielen im Netzwerk zu priorisieren. So wird sicher gestellt das die Gewünschten Daten im Netzwerk immer mit Priorisierung behandelt werden um die erwartete Performance zu erbringen. Der NETGEAR S8000 hat ein sehr einfaches und verständliches Betriebssystem, welches es mit wenigen Klicks ermöglicht die Gewünschten Ports zu Priorisieren. Des Weiteren bietet dieser die Möglichkeit 2 LAG-Gruppen zu erstellen um die Datenraten von zwei Gigabit Ports zu bündeln umso die Datentransferrate zwischen 2 Geräten noch weiter zu erhöhen. Dies ist vor allem sinnvoll wenn regelmäßig größere Datenmengen auf eine NAS gesichert werden müssen, oder wenn zwei Geräte in einem Netzwerk regelmäßig größere Datenmengen austauschen. Da wir nun ein genaueres Bild davon haben, wie die Kommunikation zwischen den Geräten hergestellt wurde, kommen wir nun zu dem spannenden Teil: die Ergebnisse der Messungen.
Als erstes wurder der .ISO-Dateitransfer durchgeführt. Bei diesem Test haben die meisten Geräte den Vorteil, dass es sich um eine große Datei handelt. Bei solchen Daten können die Netzwerke das Meiste herausholen und unter Beweis stellen, welche Geschwindigkeiten durchschnittlich erreichbar sind. Hier hat sich der Nighthawk X10 schon unter ein beachtliches Ergebnis erzielt. Mit einer Schreibgeschwindigkeit von durchschnittlich 86 MB/s hat dieser im WLAN-Netz „fast“ dieselben Messwerte wie kabelgebundene Lösungen. Beim Lesen der Datei von der NAS zurück auf den Redaktions-PC hat dieser einen Durchschnittswert von 49 MB/s vorgelegt. Eine beachtliche Leistung in der Welt der WLAN-Kommunikation!
Beim Transfer der MP3-Bibliothek und der Bildergallerie kommen zwei Faktoren zusammen die dazu führen, dass auch Kabelgebundene Netzwerke herausgefordert sind. Zum einen ist es die Erstellung der verschiedenen Datein, aber hauptsächlich das für viele kleine Dateien immer wieder die Verbindung zum Ziel ausgehandelt wird um diese auch an den Speichertort ablegen zu können. Die Ergebnisse die dabei erzielt wurden sind beachtlich. Beim Transfer der MP3-Bibliothek hat der Nighthawk X10 durchschnittlich 21 MB/S Schreib- und 22 MB/s Lesengeschwindigkeit erzielt. Beim Transfer der Bildergalerie wurden die Messwerte von 28 MB/s Lese- und respektive 25 MB/s Schreibgeschwidigkeit erreicht. Alles im allen eine sehr starke Leistung.


Erfahrungsgemäß erweisen sich mittels robycopy ermittelte Benchmarkwerte als wahrheitsgetreu und zugleich als sehr gute Richtwerte. Jetzt haben wir diese aber unter „Idealbedingungen“ im gleichen Raum getestet. Dementsprechend kann bei mehreren Wänden oder Deckenebenen dieser Wert variieren. Wie genau, dass sind schlussendlich immer Individualfälle die sich schlecht als Referenzwert erzeugen lassen. Daher sind unsere Werte als Richtangaben zu verstehen.





