Praxistest
Zum Auslasten des Netzteils nutzen wir folgende Programme:
Coredamage, 3DMark Vantage 1.0.1, sowie Furmark. Um eine maximale Auslastung zu erzielen, wird in OCCT der Power Supply Test und Furmark parallel laufen gelassen. Wie weiter oben angesprochen, lesen wir die Werte nicht im Betriebssystem aus, sondern mittels Multimeter direkt an den +3,3V, +5,0V, +12V Leitungen des ATX-Strangs.
**Es wird der Adobe Flash-Player benötigt, um die Werte ansehen zu können**
Leistungsaufnahme
Die Toleranzen liegen in folgenden Bereichen bei PC-Netzteilen nach ATX Norm:
- +3,3 Volt: +/- 4% (3,17V bis 3,43V)
- +5,0 Volt: +/- 5% (4,75V bis 5,25V)
- +12 Volt: +/- 5% (11,4V bis 12,6V)
Leistungsaufnahme Stand by / set off
{fusionchart id="26" Netzteile 500-700W - Standby / set off *NEU*}
Leistungsaufnahme Leerlauf (idle)
{fusionchart id="27" Netzteile 500-700W - idle *NEU*}
Leistungsaufnahme Last (load)
{fusionchart id="24" Netzteile 500-700W - last *NEU*}
Leistungsaufnahme Peak-load
{fusionchart id="25" Netzteile 500-700W - Leistungsaufnahme Peak *NEU*}
Im Praxischeck zeichnet sich dann aber das erwartete Bild ab, was keinesfalls schlecht sein und auch entsprechend interpretiert werden muss. Zwar liegt das Xilence-Netzteil in fast allen Test auf den hinteren Rängen, kann sich aber unter anderem beim „Peak-Test“ sehr positiv zeigen. Es muss an dieser Stelle nochmal erwähnt werden, dass das Performance A Serie Netzteil lediglich eine „normale“ 80Plus Zertifizierung mitbringt und deshalb auch keine Wunder in Punkto Effizienz erwartet werden sollten.
Spannungsstabilität
Auch an dieser Stelle können wir die Vorgaben und die erreichten Ziele nur noch untermauern. Vorher muss aber gesagt werden, dass es uns durchaus bewusst ist, dass wir weder eine Chroma noch eine Sunmoon Teststation zur Verfügung haben. Daher stellen die ermittelten Werte eher eine Tendenz dar mit denen wir versuchen, an Hand unserer (subjektiven) Erfahrungswerte ein Praxisverhalten zu interpretieren. Die Grafiken dienen als Indiz für die (Spannungs-) Stabilität eines Netzteils, mehr aber auch nicht. Von daher gehen wir nochmals in Textform darauf ein.
{fusionchart id="59" Xilence Performance A Series - 630W - 12V}
{fusionchart id="60" Xilence Performance A Series - 630W - 5V}
{fusionchart id="61" Xilence Performance A Series - 630W - 3V}
Sehr positiv zeigte sich die Messung der Spannungen. Besagte waren zu jeder Zeit sehr stabil und zeigten keinerlei Anzeichen von Einfällen oder dergleichen, wenn ein Lastzustand auf die Spannungsschienen gelegt wurde. Die belasteten +12V-Schienen des Single-Rail-Netzteils machten aus unserer Sicht einen perfekten Job. Gleiches Bild zeichnet sich auch für die 5V- und 3,3V-Leitungen. Sehr gute Ergebnisse!
Lautstärke im Betrieb
An dieser Stelle kommt einmal mehr unsere subjektive Einschätzung zum Tragen. Im Normalbetrieb war das Netzteil angenehm leise, aber immer noch hörbar. Der verbaute YLTC (Young Lin Tech) kommt laut Hersteller mit einem maximalen Schalldruck von 34 db(A) daher. In der Praxis ist es natürlich immer schwierig einen Messwert zu erzielen, da selten ein schalltoter Raum oder gar Messequipment vorhanden ist.





