Detailansicht
Wie inzwischen fast alle neuen Gaming-Ableger aus dem Monitor-Segment von LG, hat auch der 27GM950B-B einen vergleichsweise flachen Standfuß mit flexiblem Ergonomie-Design erhalten. Der Vorteil liegt buchstäblich auf der Hand: Das große, sperrige Dreibein, welches man noch von früheren Modellen kennt, wird hier nicht mehr verwendet. Unter dem Panel ist daher deutlich mehr Platz für andere Gegenstände vorhanden. Die gleichen Ausführungen haben auch die weiteren 2026er-Modelle wie der LG 39GX950B (zum Test) und der LG 27GX790B-B (zum Test) erhalten.
Das Gehäusedesign ist grundlegend als typische UltraGear-Ausführung zu erkennen. Auch die charakteristische Ambiente-Beleuchtung ist wieder vorhanden und hört auf den Namen „Hexagon Lighting“. Diese lässt sich frei definieren und bietet verschiedene Effekte, kann bei Bedarf aber auch vollständig deaktiviert werden. Das Gehäuse selbst ist optisch eher zurückhaltend gehalten und passt damit sowohl in ein Gaming- als auch in ein klassisches Desktop-Setup.
Nicht nur beleuchtet - sondern auch flexibel drehbar das Panel
Bei der Ergonomie ist der Monitor ebenfalls flexibel aufgestellt. Das Display lässt sich in der Höhe verstellen, nach vorne und hinten neigen sowie zur Seite drehen. Zusätzlich ist eine Pivot-Nutzung möglich, wodurch sich das Display auch hochkant betreiben lässt.
Besonders interessant ist beim 27GM950B-B natürlich das eigentliche Panel. Mit 5K-Auflösung auf 27 Zoll erreicht das Gerät eine Pixeldichte von 218 ppi. Das ist deutlich höher als bei klassischen WQHD- oder 4K-Monitoren dieser Größe und macht sich vor allem bei Texten und feinen grafischen Elementen bemerkbar. Die hohe Pixeldichte ist dabei nicht nur beim Gaming interessant. Auch bei Office-Anwendungen, Bildbearbeitung oder Videoschnitt entsteht ein sehr präzises und detailreiches Bild.
Der Aufbau des Standfußes ist wie gehabt sehr einfach. Dieser wird in die entsprechende Halterung eingeklickt. Der untere Sockel wird anschließend mit einer Handschraube ohne zusätzliches Werkzeug fixiert.
Leider ohne Kabelmanagement - nur dieser Halteclip ist flexibel ansteckbar
Das Anschlusspanel ist nach unten ausgerichtet und ermöglicht dadurch einen relativ unkomplizierten Anschluss der verschiedenen Signal- und USB-Kabel. Dennoch gestaltet sich der Anschluss immer ein wenig fummelig.
Bei der Konnektivität ist der 27GM950B-B zeitgemäß ausgestattet. Neben DisplayPort 2.1 mit UHBR 20 stehen zwei HDMI-2.1-Anschlüsse sowie USB-C zur Verfügung. Letzterer unterstützt Displayausgabe, Datenübertragung und Power Delivery mit bis zu 90 Watt. Gerade für Notebooks ist diese Anschlussmöglichkeit entsprechend interessant, da das Display-Signal und der Ladestrom gleichermaßen übertragen werden können. Zusätzlich stehen zwei USB-A-Downstream-Anschlüsse zur Verfügung. Auch ein 3,5-mm-Kopfhöreranschluss ist vorhanden.
Die verwendete Hyper-Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung arbeitet mit 2.304 Dimming-Zonen. In Verbindung mit 9.216 LEDs soll die Darstellung von hellen und dunklen Bildbereichen deutlich präziser ausfallen als bei herkömmlichen LCD‑Monitoren. LG setzt außerdem auf eine sogenannte „Zero Optical Distance“-Konstruktion. Dadurch soll der Abstand zwischen Panel und Hintergrundbeleuchtung möglichst gering ausfallen, was unter anderem Blooming-Effekte reduzieren soll. Zum Vergleich: Das Mini-LED-Erstlingswerk der LG 27GR95UM (zum Test) hatte mit teils starkem Blooming in Schwarzbildern zu kämpfen. Das Panel unseres hiesigen Testgerätes ist vergleichsweise „glossy“, aber auch nicht hochglänzend – gleichermaßen aber auch nicht matt. Wie sich das bei Lichteinfall verhält, das zeigen unsere Aufnahmen.
Lichteinfall simuliert mit Punktquelle
Anders als bei vielen anderen LG Gaming Displays der letzten Zeit verfügt der 27GM950B-B über integrierte Lautsprecher. LG verbaut zwei 7-Watt-Lautsprecher und ergänzt diese durch verschiedene Audiofunktionen beziehungsweise AI Sound.
Wertige Metallfuß sorgt für sicheren Stand
Halteclip für Kabelstränge
Beim Thema Ergonomie ist der Monitor auch wieder gut aufgestellt. So lässt sich das Gerät dank des flexiblen Standfußes vielfältig verstellen. Er kann 120 mm in der Höhe verstellt werden und kann auch einen Neigungswinkel von 10° nach vorn bzw. 15° nach hinten darbieten. Der Aufbau selbst ist ein Kinderspiel, wie gehabt wird dieser in die Halterung eingeklickt. Zusätzlich lässt sich das Display um seine eigene Achse nach links und rechts drehen sowie auch nach hinten kippen. Exakte Angaben bleibt uns LG allerdings schuldig. Eine Pivot-Funktion ist ebenfalls nicht vorhanden, was konstruktionsbedingt auch gar nicht möglich wäre.
Steuerelemente - Joystick und Schalter für "Dual-Mode"
Auf der nächsten Seite geht es dann weiter mit der Betrachtung des Monitor-Menüs und deren Funktionsumfang.





