Blickwinkel
Das Panel selbst ist matt und bietet eine gewohnt erstklassige Blickwinkelstabilität, wie man es von OLED-Derivaten nicht anders erwartet bzw. kennt.
Desktop-Betrieb
Der Monitor ist natürlich auch für Office-Tätigkeiten zu gebrauchen und dank der sehr guten Farbdarstellung, durchaus auch für Bild- und Videobearbeitung. Dank der sehr guten Farbdarstellung dürfte auch der Bild- oder Videobearbeitung nichts im Wege stehen. Aber auch Webanwendungen werden zu keiner Qual. Die 109 ppi sind auf dieser Displaygröße immer noch sehr gut und lassen das Bild knackscharf erscheinen. Allerdings muss man sagen, dass in manchen Teilbereichen der Windows-Darstellung die Schriftarten ein wenig unsauber und ausgefranst erscheinen. Im Menü gibt es dazu ein „Schärfe-Setting“ – damit sollte man versuchen einen guten Kompromiss zu finden. Leider ist im Allgemeinen geurteilt, die Desktop-Schriftdarstellung nicht so gut, wie beim LG 39GX950B der ja bekanntlich mit dem selben Panel ausgestattet ist.
Kleiner subjektiver Eindruck: Dank der knalligen Farben sehen speziell Videos oder besser gesagt, generell Video-Inhalte wunderbar knackig aus. Auf der nächsten Seite geht es dann weiter mit der Darstellung der Feldhomogenität.
Eine der absoluten Spitzendisziplinen des Panels, oder besser gesagt der selbstleuchtenden OLED-Pixel, ist die Farbdarstellung von Bewegtmaterial. Schwarz oder schwarz, ohne Bleeding oder sonstiges. Die Farben und die Bewegungsdarstellung sind punktgenau und einfach überzeugend.
Wie schneidet das Gerät in der Homogenitätsdarstellung ab? Dieser Frage gehen wir auf der nächsten Seite auf den Grund.
Farbraumabdeckung - visualisiert
Das Gaming-Profil hatten wir bereits thematisiert, aber wie sieht das Ganze dann letztlich visualisiert aus? Das kann von unseren 3D-Grafiken abgelesen werden. Die Messergebnisse werden dazu in einem sogenannten ICC-Profil abgespeichert, sodass wir mit einem entsprechenden Viewer (ICC-View) ein Modell dazu erstellen können. Es kommt wieder das bereits o.g. genannte Normlicht-Profil CIE Lichtart D65 bei 160cd/m² sowie eine Leuchtdichte nach ISO 3664 condition P2 zum Einsatz. Die Tonwertkorrektur wird mit dem 2.2 Gamma-Standardprofil versehen. Nachfolgend die Messung mit dem Monitor-Setting „Gamer 1“ erstellt wurde.
sRGB-Profil
Deutliche Bending-Probleme
Jetzt aber zu einem wirklichen Problem. Der Monitor hat eine „merkwürdige“ Art und Weise der GreyScale-Darstellung, die an erste Mini-LED-Monitore erinnert. Wäre es diese Panelart, könnte man meinen, hier werden die einzelnen Dimming-Zonen sichtbar. Fakt ist aber, dass in den besagten dunklen! Grautonbereichen, Querbereichen und einzelnen Karosegmenten über den gesamten Monitor sichtbar werden – siehe dazu auch letztes Bild nachstehend.
Dieser Umstand kann entweder massiv stören oder man gehört zu der Kategorie Anwender, die sich aufs Gaming fokussiert. Wer nämlich mit knalligen Farben agiert, der bekommt davon kaum bis gar nichts mit. Wer allerdings auch viel im Betriebssystem agiert, denjenigen könnte das stören. Ein probates Mittel dagegen wäre die Einstellung einer hellen Menüoberfläche zu wählen.
Ab circa 70% Grautondarstellung werden die "Segmente" sichtbar
Querstreifen und Leuchtsegmente deutlich sichtbar
Auf der nächsten Seite werfen wir einen Blick auf die Ausleuchtungsgüte des Displays.







