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Wie inzwischen fast alle neuen Gaming-Ableger aus dem Monitor-Segment von LG, hat auch der 27GX790B den sehr flachen Standfuß mit dem flexiblen Ergonomie-Design erhalten. Der Vorteil liegt buchstäblich auf der Hand: Das große, sperrige Dreibein, welches wir noch von früheren Modellen kennen, wird hier nicht mehr verwendet. Unter dem Panel ist daher deutlich mehr Platz für andere Gegenstände vorhanden. Ein weiterer Nebeneffekt: Man kann das Display jetzt noch dichter an die Wand positionieren.
Das Gehäusedesign ist grundlegend nicht neu und kennt man bereits von anderen LG-Monitoren. Im Vergleich zum direkten Vorgänger – dem 27GX790A, unterscheidet sich dieses deutlich. Daran kann man im Übrigen beide Modelle ebenfalls unterscheiden. Ebenfalls wie bei vielen anderen LG-Displays vorhanden, ist die charmante Ambiente-Beleuchtung mit dem markanten Namen „Hexagon Lighting“. Diese frei definierbar und es stehen zahlreiche Effekte zur Auswahl im Monitor-Menü. Dabei wird in sehr dunklen Räumen hinter dem Panel eine angenehme Leuchtatmosphäre erzeugt. Eine Kabelführung ist nicht direkt vorhanden, ein kleiner Clip soll hier aber Abhilfe schaffen. Das Gehäuse selbst ist in Grau gehalten und präsentiert sich farblich unaufgeregt.
Nicht nur beleuchtet - sondern auch flexibel drehbar das Panel
Neben der kompletten Flexibilität nach vorn, nach hinten im Neigungsbereich, lässt sich das Display in der Höhe verstellen und zusätzlich auch hochkant drehen – ergo im Pivot-Format. Die perfekte Darstellungseinstellung ist daher möglich.
Pivot-Funktion: auch hochkant nutzbar
Auch bei der Konnektivität ist der 39GX950B zeitgemäß ausgestattet. Neben DisplayPort 2.1 (UHBR20) und HDMI 2.1 verfügt der Monitor über einen USB-C-Anschluss (USB 3.0). Anders als beim größeren GX9 ist dieser nicht mit DisplayPort-Alt-Mode ausgestattet und anstatt 90 Watt Power Delivery, lediglich 5 Watt. Notebooks o. Ä. Geräte lassen sich daher nicht laden und auch kein Display-Signal übertragen. Die beiden USB 3.0 Ports sind mit 5 Gb/s als Downstream konzipiert.
Das Panel selbst ist wieder sehr gut und zugleich rahmenlos eingefasst. Es bietet bauartbedingt nur einen schmalen Rahmen innerhalb des Gehäuses. Das sieht nicht nur schick aus und vermittelt Wertigkeit, sondern nutzt den verwendeten „Raum“ möglichst effektiv aus. Zudem hat man hier eine „Anti-Glare-Beschichtung“ aufgetragen, was Spiegelungen entgegenwirken oder besser gesagt, in hellen Räumen für deutlich mehr Nutzbarkeit sorgen soll. Helle Lichteinstrahlung wird sichtbar „geschluckt“. Wenn man jetzt den Umstand von einem anderen Standpunkt aus betrachtet, verlieren die selbstleuchtenden OLED-Pixel aber ein wenig ihre Brillanz, welche eben so einzigartig ist für Panel dieser Art. Hier kann man es je nach eigenem Anspruch betrachten. Als „Alternative“ kann man ggf. zum ASUS PG27AQWP-W greifen, der in vielen Bereichen baugleich (aber auch teurer) ist.
Lichteinfall simuliert mit Punktquelle
Der Aufbau des Standfußes ist ein Kinderspiel, wie gehabt wird dieser in die Halterung eingeklickt. Der untere Sockel wird dann final mit einer Handschraube ohne Werkzeug festgedreht – einfacher geht es nicht. Am Fuß selbst gibt keine Durchführungen oder Ähnliches für Kabel. Ein kleiner Halteclip kann hier flexibel angebracht werden, an dem dann die Anschlusskabel geführt werden können.
Wertige Metallfuß sorgt für sicheren Stand
Halteclip für Kabelstränge
Beim Thema Ergonomie ist der Monitor auch wieder gut aufgestellt. So lässt sich das Gerät dank des flexiblen Standfußes vielfältig verstellen. Er kann 120 mm in der Höhe verstellt werden und kann auch einen Neigungswinkel von 10° nach vorn bzw. 15° nach hinten darbieten. Der Aufbau selbst ist ein Kinderspiel, wie gehabt wird dieser in die Halterung eingeklickt. Zusätzlich lässt sich das Display um seine eigene Achse nach links und rechts drehen sowie auch nach hinten kippen. Exakte Angaben bleibt uns LG allerdings schuldig. Eine Pivot-Funktion ist ebenfalls nicht vorhanden, was konstruktionsbedingt auch gar nicht möglich wäre.
Flexibel in der Ausrichtung dank eigenem Drehgelenk am Monitorfuß
Das Anschlusspanel ist in diesem Fall nach hinten ausgerichtet, was das Anstecken der Kabel etwas erleichtert. Eine Abdeckung gibt es allerdings nicht. Wichtig zu erwähnen: Der Monitor kommt ohne interne Lautsprecher daher. Eine Tonausgabe kann nur über den Klinkenstecker erfolgen.
Auf der nächsten Seite geht es dann weiter mit der Betrachtung des Monitor-Menüs und deren Funktionsumfang.





