Menüanzeige / Steuerung
Wie von vielen Iterationen zuvor auch bekannt, steuert man diesen LG Monitor ebenfalls mittels eines kleinen Joysticks an der Unterseite. Die grundlegende Handhabung hat sich auch schon bei vielen anderen Herstellern etabliert. Allerdings hat die Menüstruktur eine Fülle erhalten, dass sich mittlerweile wirklich eine Fernbedienung anbieten würde.
Die Menüstruktur an sich ist wirklich sehr gut und verständlich aufgemacht. Die optische Gestaltung des Menüs ist ganz klar als Gaming-Monitor-Ausführung zu erkennen. Sie beinhaltete alle Informationen, die man als Schnellanzeige, sowie aber auch zum Umstellen von Funktionen benötigt. Die Upscaling-Modi nehmen eine eigene Kategorie ein, deaktiviert man diese, ändert sich die Menüfarbe in Blau.

Speziell im Falle unseres OLED-Testgerätes gibt es im Bereich der Bildeinstellungen auch einen Reiter für „Peak-Helligkeit“, der in drei Unterstufen aufgeteilt ist. Wie sich das in der Praxis auswirkt, findet sich auf den nächsten Seiten ausführlich dokumentiert bzw. wurde analysiert. In Kombination mit dem Profil „Gamer 1“ soll man laut LG auch das beste Bildergebnis beim Gaming erlangen. Dahinter hängt zudem auch eine Vesa HDR500-Zertifizierung.
Da wir zudem ein Display mit selbstleuchtenden Pixeln vor uns haben, hat LG natürlich auch die „Sicherheitsmechanismen“ eingebaut, die wir seit Jahren aus dem TV-Bereich kennen. Die Rede ist von einem Bildschirmschoner, der u. a. einem statischen Einbrennen entgegenwirken will, sowie aber auch die „OLED Image Cleaning“ Funktion. Ähnlich wie im TV-Segment, werden nach dem Ausschalten des Panels, die Pixel „neu geordnet“. Es ist daher dringend zu empfehlen, nicht mit einem Kippschalter zu arbeiten und den Monitor eben nicht "hart" vom Strom zu nehmen. Ein entsprechender Hinweis erfolgt dann, für den Nutzer ohnehin noch mal.
Wie schon von früheren Modellen bekannt, lassen sich kleine „Spielerein“ wie ein Fadenkreuz fest als Overlay einblenden. Der sogenannte Black Stabilizer will die Kontrastwerte justieren, sodass dunkle Bereiche besser ausgeleuchtet werden. Alles keine Neuheiten im LG-Universum, aber mitunter recht nützlich. In Summe alles super aufgebaut und nicht überladen.
Im Desktop-Betrieb mit anliegendem Bildsignal werden dann auch die wichtigsten Parameter angezeigt. Hier wären zum einen die aktuelle Bildwiederholrate zu nennen und ob VRR oder HDR aktiviert sind.
Selbstredend lassen sich auch die Beleuchtungs-Modi des „Hexagon-Lighting“ ebenfalls ausführlich definieren, oder gar abschalten. Auf der nächsten Seite starten wir mit den Messwerten.








