Fazit
Das Biostar Racing X370GT7 hinterlässt einen zwiegespaltenen Eindruck. Denn Verarbeitung und Technik sind eigentlich sehr gut umgesetzt. Leider macht die Problematik mit der Hauptsoftware diese positiven Eindrücke teilweise wieder kaputt. Kommen wir also zunächst zur Umsetzung der Platine an sich.
Das Layout ist insgesamt als gelungen anzusehen. Alle Steckplätze sind bedacht angeordnet und gut erreichbar. Nur der CMOS Jumper hätte etwas zugänglicher platziert oder sogar als Taster ausgelegt werden können. Bei den RGB-Headern verhält es sich ähnlich. Zumindest hätte derjenige über die SATA-Ports gedreht werden können, damit man das Kabel besser um das Board legen lässt. Die Kühler und die I/O-Blende kann man auch positiv hervorheben. Die Optik ist natürlich Geschmacksache, gefällt uns aber sehr gut. Vor allem die beleuchteten Elemente machen einiges her. Feststellen mussten wir allerdings, dass der obere Spannungswandlerkühler etwas kippelt, da die Bohrungen nicht auf einer Linie mit den MOSFETS liegen. Da der Kühler sich im Betrieb gut erwärmt hat und keine Instabilität auftrat, scheint er seiner Aufgabe dennoch gut zu folgen. Hervorheben wollen wir auch die gelungene Spannungsversorgung, welche auf sehr hochwertigen Komponenten aufbaut. Mit den LN2 Ambitionen, welche der Schalter suggeriert, sollte man das aber auch erwarten. Was uns aufgefallen ist, ist, dass das backpanel noch viel Platz für z. B. weitere USB-Anschlüsse bieten würde oder aber auch ein WLAN-Terminal.
Negativ ist uns wie gesagt die Software aufgefallen. Denn wir wollen nicht verschweigen, dass die Vivid LED DJ Software, welche auf der CD vorhanden ist, sogar Bluescreens verursachte. Erst der Wechsel auf die neuste Version und des Betriebssystems (von Win10 zu Win 8.1) konnte insgesamt Abhoilfe schaffen. Hier besteht also auf jeden Fall noch Handlungsbedarf, bei dem uns auch durch den engagierten Support (noch) nicht geholfen werden konnte. Denn an sich ist diese zwar sehr simpel, aber toll für diejenigen, die ihr System durch eine Beleuchtung individualisieren wollen. Die restliche Software funktioniert zwar besser, ist optisch, bis auf Fly.Net, doch sehr angestaubt. Insgesamt eine sehr solide Platine die leider noch ein paar Bauchschmerzen verursachen kann.
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