Testsystem im Überblick
Das gesamte Testsystem wird als offener Aufbau realisiert und durch die zu testenden Mainboards immer ergänzt. Bei der Stromversorgung wird auf ein Seasonic X-1050 (zum HW-Journal Testbericht) gesetzt. Für ausreichenden Leistungspuffer ist also gesorgt. Als zentrale Recheneinheit fungiert ein Intel Core i5-4670K mit einem Retail-Stepping. Als Datenträger setzen wir auf eine solide Kingston SSDNow V+ 200 240GB. Nachfolgend haben wir das Setup noch einmal komplett in der Übersicht aufgelistet.
Da Intel sich entschlossen hat, zwischen Heatspreader und DIE minderwertige Wärmeleitpaste aufzutragen, haben wir uns die Mühe gemacht und den Prozessor „geköpft“. Im nächsten Schritt wurde hochwertige Liquid Metall Paste aufgetragen und anschließend der Heatspreader wieder mit dem CPU-Sockel sauber verklebt. Das gibt uns die Chance aus der CPU das Maximum herauszuholen, ohne dabei an thermische Grenzen zu stoßen.
Intel (S. 1150)Haswell-Testsystem | | |
| Prozessor: | Intel Core i5-4670K (Retail) | |
| Mainboard: | MSI Z97 Gaming 7 | |
| Kühlung: | Prolimatech Megahalems | |
| RAM: | 2x4GB Kingston HyperX Fury @ 1866MHz | |
| Netzteil: | Seasonix X-1050W | |
| Grafikkarte: | Club 3D HD 7870 Royal Queen | |
| Betriebssystem: | Windows 7 x64 | |
| Grafiktreiber: | CCC 14.1 |
Kühlermontage
Bei der Kühlermontage haben wir auf ein bewährtes Modell aus dem Hause Prolimatech zurückgegriffen. Trotz des Alters hat der Megahalems genügend Leistungsreserven, um einen reibungslosen Betrieb zu ermöglichen. Die Montage erfolgte ohne jegliche Probleme. Die Kühler um den CPU-Sockel herum sind gut platziert und stören keineswegs. Jedoch sollte vor dem Kauf eines entsprechenden Kühlers auf jeden Fall ein Blick in die jeweilige Kompatibilitätsliste geworfen werden.
Lüftersteuerung
Die im MSI Command Center integrierte Lüftersteuerung ist leicht zugänglich und einfach zu handhaben. Auf ein Problem sind auch wir gestoßen: Zwar hat das Mainboard vier 4-PIN-Lüfteranschlüsse verbaut, jedoch sind nur der CPU-FAN1 und FAN2 über das PWM-Signal regelbar. MSI wurde darüber in Kenntnis gesetzt arbeitet an einer Lösung. Unschön ist dies trotzdem. Ein Blick ins Handbuch bestätigt dies im Übrigen nochmals, denn dort steht schwarz auf weiß, dass der vierte PIN nicht belegt ist.
Mal auf die reine Funktionalität beschränkt, kann die Software von MSI als wesentlich einfacher bezeichnet werden. ASUS zum Beispiel verliert sich an dieser Stelle gern mal im Detail (FanXPERT) und der Anwender dadurch die Übersicht.








