Detailansicht Sehr schön zu sehen ist, dass neben der brachialen Größe des Kühlkörpers, dass dieser einen sehr edlen Eindruck vermittelt und mit vernickeltem Aluminium einen Hauch von „Chrome and Shine“ in das eigene Gehäuse wandern lässt. Das massive Kühler setzt, wie schon vom Noctua NH-D14 bekannt, auf ein Doppel-Tower-Design, welches eine Montage von bis zu drei 140mm Lüftern ermöglicht. Auf der Stirnseite sind deutlich die fünf, im Durchschnitt 8mm großen Heatpipes zu erkennen. Direkt neben den Heatpipes befindet sich eine Wölbung der Lamellen, welche wohl gegen den „Totpunkt“ des Lüfters wirken und somit den Luftstrom optimieren bzw. abgreifen soll.
Die Auflagefläche, welche deutlich mit zusätzlichen Kühlfinnen versehen wurde, ist einer der größten die aktuell am Markt erhältlich ist. Von der Größeneinordnung kommt diese des Sockels 2011 aus dem Hause Intel gleich. Bei der Auflagefläche kommt die inzwischen gängige „Heatpipe-Direct-Touch“ Verfahren zum Einsatz. Die Kupferröhrchen sind ebenfalls vernickelt und direkt in die Bodenplatte eingelassen worden. Laut Hersteller soll die Wärmeübertragung direkt und besonders effektiv erfolgen. In der Praxis stellt sich aber der oben beschriebene Aufbau eher als Nachteil heraus.
Durch den parallelen Heatpipe-Aufbau werden nur die mittleren drei Rohre effektiv mit der Abwärme versorgt werden. Die äußeren werden bedingt, durch die kleine DIE-Struktur des Prorzessors nur noch zum Teil mit Wärmeenergie versorgt. Bei Intels High-End-Generation, Sandy Bridge-E, sollte dies sich jedoch wieder relativieren, da der Prozessor wesentlich größer ist, als zum Beispiel ein Sockel 1155 Sandy Bridge.
Die Verarbeitung des gesamten Kühlblock bewegt sich auf sehr hohem Niveau und kommt dem, gestandener Hersteller sehr nahe, wenn nicht gar auf das gleiche Level. Allein durch die Möglichkeit, drei 140mm Lüfter verbauen zu können, sticht das Modell aus der breiten Masse hervor und will ein prädestinierter Leistungskönig sein. Mehr dazu aber im Praxistest.
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