Fazit
Der Zalman CNPS20X bringt durch den sichtbaren Einsatz von Kupfer bei den Finnen direkt beim Auspacken ein nostalgisches Gefühl zum Vorschein. Verbunden werden die Kühler noch immer mit einer sehr guten Kühlleistung und auch beim aktuell stärksten Kühler des Herstellers wird man nicht enttäuscht. Erreicht wird die immense Leistung unter der Zuhilfenahme von verschiedenen Optimierungen, wie den gewellten Finnen, dem Einsatz von Kupfer sowie der Bodenplatte. Im Endeffekt liegt es wohl auch einfach an der sehr großen Oberfläche des Kühlers. Die markanten SF140 Lüfter sollen ebenfalls durch verschiedene Konstruktions-Eigenheiten für die hohe Leistung verantwortlich sein. Und auch anders als erwartet, erzeugen sie tatsächlich einen gerichteten Luftstrom und erliegen nicht dem Gegendruck der Finnen. Allerdings zählen sie nicht zu den leisesten im Testfeld, sind aber bei gleicher Drehzahl nicht wesentlich lauter. Ihre Beleuchtung könnte besser ausfallen, aber auch so tragen sie noch einmal zu der sehr speziellen Optik bei.
Das massive Auftreten sorgt aber auch dafür, dass die RAM-Kompatibilität stark eingeschränkt wird. Hier muss man beim Kauf sehr genau drauf achten, da mit einem Verschieben des vorderen Lüfters das Problem nicht bewältigt werden kann. Die Montage des Kühlers fällt auf allen Sockeln relativ einfach aus, wobei es im Detail leichte Kritik gibt. Zum Beispiel sind die beiden letzten Schrauben schwer zugänglich und die Passform ist fast schon überkorrekt.
In der Summe ist der Zalman CNPS20X ein gelungenes Produkt. Mit einem Preis von ~80€ liegt er ~7€ oberhalb des be quiet! Dark Rock Pro 4 und ~10€ unterhalb des Noctua NH-D15, welche beide auf einem ähnlichen Leistungsniveau angesiedelt sind. Man könnte den Preis also durchaus als fair betrachten.
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+ Sehr gute Kühlleistung | - eingeschränkte RAM-Kompatibilität | |







