Detailansicht
Der Top-Flow-Kühler kommt im klassischen Alumniumkörper-Design mit vier Kupfer-Heatpipes (6mm Durchmesser) daher. Als Kühlgrundlage steht eine Kühlbodenfläche zur Verfügung, die nicht auf das Direct-Touch-Verfahren setzt. Insgesamt bringt der kompakte Shadow Rock LP 395 Gramm (ohne Lüfter) auf die Waage, was sich lediglich auf einer Gesamthöhe von gerade einmal 76mm erstreckt. Gerade kleine PC (HTPC, Office-System) bieten sich für die Verwendung nahezu an.
Beim Lüfter setzt der Hersteller auf den Allseits bekannten Pure Wings 2 in der 120mm Ausführung. Dieser wird u.a. auch bei der be quiet! Silent Loop 280mm Wasserkühlung verwendet, nur eben als 140mm Modell. Ein einfaches Clip-System hält den Lüfter am Kühler fest und lässt die Haltehaken auch nicht herausstehen, wie es bei manch anderen der Fall ist. Die Maximallautstärke wird mit 25,5 db(A) angegeben (bei max. Drehzahl).
Der be quiet! Shadow Rock LP mit verbautem Pure Wings 2 (120mm) Lüfter
Die zur Seite versetzte Konstruktion des Kühlkörpers, die CPU-Auflagefläche sitzt dabei weiter rechts oder links, je nach Betrachtungsweise, ermöglicht es, dass es zu möglichst wenigen Problemen bei der Montage mit RAM-Modulen kommt. Voraussetzung ist natürlich, dass man auch Low-Profile-Speicher verwendet, wie man weiter unten im Verlauf des Artikels sehen kann.
Montage
Die Montage gestaltet sich ähnlich wie bei fast allen anderen Modellen. Beachten sollte man natürlich bei einem Low-Profile-Kühler immer, dass bauartbedingt alles ein klein wenig „fummeliger“ wird als man es von großen Tower-Derivaten kennt. Begonnen wird mit der Platzierung der Backplate am Mainboard, die kleinen Stifte für die Sockellöcher können passend zurechtgeschoben werden. Auf der Gegenseite folgen nun kleine Abstandshalter, die handfest mit den Stiften festgezogen werden.
Im nächsten Schritt folgen zwei Halteschienen die über die Abstandshalter gelegt werden. Diese können frei platziert werden, so dass der Anwender die „Drehung“ des Kühlers frei bestimmen kann. Wir haben die Position so abgestimmt, dass der Kühler über die Sockel-Bänke ragt. Dann wird eine kleine Aluschiene auf die Sockelauflagefläche des Prozessorkühlers gepackt, die im nächsten Schritt von oben mit einem langen Schraubenzieher festgedreht wird (siehe Bilder).
Wie es auch bildlich zu erkennen ist, passt der Kühler perfekt auf das Mainboard. Ein positiver und zugleich auch gewollter Nebeneffekt ist der, dass die RAM-Riegel gleich vom Lüfter mitgekühlt werden. Gerade in einem Micro- oder gar Mini-ITX-System ein nicht zu vernachlässigender Punkt. Nach dem alles im Gehäuse verbaut war, ging es an die Temperaturmessung – auf der nächsten Seite.





