Display
Das verbaute IPS-Panel ist in seiner Leuchtkraft keine Offenbarung, mit der von uns gemessenen maximalen Helligkeit von 230 cd/m² reicht die Leuchtkraft aber für eine Büroumgebung völlig aus, auch bei heller Umgebung.
Notebook einfach über den HDMI-IN verbunden und der MSI Modern AM271P wird nur als Monitor genutzt
Die Helligkeitsverteilung geht auch in Ordnung, unsere gemessenen Abweichungen fallen im täglichen Betrieb nicht auf und das IPS-Panel mit seinem LED-Backlight liefert ein homogenes Bild.
Beim Farbraum bzw. der Farbwiedergabe ist das Panel recht neutral abgestimmt, der sRGB-Farbraum wird nicht ganz erreicht aber ist trotzdem für die Bildbearbeitung gut geeignet, wie auch die Delta-E Messungen deutlich machen.
Denn die Abweichungen in den einzelnen Farbbereichen sind als gering einzustufen und somit ist das Komplettsystem auch für den Videoschnitt oder eine ernsthafte Bildbearbeitung denkbar, wenn man sich mit der Auflösung von 1920 x 1080 Pixel arrangieren kann. Denn diese ist im Zusammenspiel mit der 27 Zoll großen Oberfläche zwar scharf und kontrastreich, aber mit den knapp 81 PPI Pixeldichte hart an der Grenze. Hier hätte mir eine WQHD Auflösung von 2560 x 1440, üblich eigentlich bei dieser Panelgröße, deutlich besser gefallen und eben auch mehr Platz zum Arbeiten ermöglicht.
Lautstärke
Wie schon bei der Hardware-Ausstattung angesprochen, ist das All-In-One-System von MSI mit Notebook-Komponenten ausgestattet und eben solch einer Kühllösung. Hier hat sich MSI aber nicht unbedingt einen Gefallen getan, denn die Aufgabe, Performance mit geringem Platzbedarf für einen sinnvollen Home-Office-Arbeitsplatz zu kreieren ist leider nicht komplett aufgegangen.
So ist das System im Idle durch ein leichtes, nicht störendes, aber hörbares Rauschen wahrnehmbar und im täglichen Umgang, zum Beispiel einem Wohnzimmer gut einsetzbar. Leider ändert sich das, sobald Leistung erforderlich ist. Hier fordert die i7 Intel-CPU das Kühlsystem so, das die Geräuschkulisse am Sitzplatz hörbar auf gemessene 43.7dBA ansteigt (im Idle sind es um die 37dBA). Hört sich auf dem Papier erstmal nicht weiter schlimm an. Aber jeder, der dieses hochfrequente Surren eines Notebooks unter Volllast kennt, wird das sofort hier wiedererkennen. Aufgrund der Platzverhältnisse hätte hier MSI der Kühlung ruhig ein wenig mehr Bauraum zur Verfügung stellen können, ob auf der Rückseite nun 3,5 Zentimeter oder fünf Zentimeter abstehen, spielt hier nicht so eine große Rolle. Man hätte aber mehr Spielraum für eine performantere Kühllösung gehabt, die leiser agiert und dem Hitzkopf Paroli bietet. Ob da der Griff zur kleineren Konfiguration mit Intel Core i5-1135G7 die Lösung ist, glaube ich auch nicht. Denn Intel gibt eine identische TDP von 28 Watt an, somit sollte sich die CPU ähnlich verhalten.
Stromaufnahme
Bei der Stromaufnahme punktet das System durch die sinnvoll eingesetzten Komponenten aus dem mobilen Bereich. Betreibt man hauptsächlich etwas Internetsurfing und bastelt in Word bzw. Excel-Dokumenten rum, genehmigt sich das System 32-38 Watt, je nach Anwendung. Das ist für einen Komplett-PC ein guter Wert, wenn man bedenkt, das ein 27 Zoll Gaming Monitor wie der LG 27GN750 schon alleine 22 Watt benötigt.