Temperaturen
All die großen Kühler-Designs welche die Hersteller Wochen, wenn nicht gar Monate an Entwicklungszeit kosten, erfüllen aktuell auch wirklich ihren Zweck. Vor einigen Jahren dienten diese mehr als Zierde auf den PCBs. Nichtsdestotrotz wollen wir auch die Temperaturen der Chips festhalten. Um auch wirklich die Leistungsfähigkeit des jeweiligen Kühlers zu ermitteln, haben wir uns dazu entschieden, jede Grafikkarte mit dem Furmark Grafikbenchmark zu strapazieren. Dazu wird die Lüftersteuerung im Treibermenü auf auto gestellt und der maximal erreichte Werte innerhalb des Testzeitraums dokumentiert. Es sollte nochmal erwähnt werden, dass diese Methode für den Grafikchip sehr fordernd ist und nur bei ausreichender Kühlung durchgeführt werden.


Lautstärke
Wie bei all unseren Tests, in dem die Lautstärke einer Komponente in Betracht gezogen werden kann, müssen wir auch bei den Grafikkarten erwähnen, dass es schlicht nicht möglich ist, die Werte zu 100% referenziell darzustellen. Dazu bedarf es einer mehreren tausend Euro teuren Messanlage nebst entsprechendem „Tonstudio“. So können wir aktuell eher eine Einschätzung abgeben, welche mehr bringt, als "verfälschte" Messwerte die am Ende sogar das Gesamtergebnis beeinflussen können.
Subjektive Einschätzung
Die Club3D R9 270X Royal Queen macht ab Start einen sehr angenehmen Eindruck. Im 2D- bzw. Desktop- oder IDLE-Betrieb ist die Karte defakto nicht wahrzunehmen. Die beiden 80mm großen Lüfter drehen gemütlich ihre Runden, ohne dabei in irgendeiner Weise in Erscheinung zu treten. (Anm. d. Red. - im offenen Aufbau wohlgemerkt) Im Auslastungszustand wird die Karte mitunter hörbar, stört aber keineswegs, da die erzeugten Geräusche eher als Summen oder Luftverwirbelungen wahrgenommen werden. In einem gedämmten Gehäuse sollte auch ein Großteil der Geräusche geschluckt werden. Kurz und knapp gesagt: leise Grafikkarte!
Spulenpfeifen
Das inzwischen schon (leider) etablierte Spulenpfeifen tritt bei der Royal Queen selten bis gar nicht auf.





