Nach der Vorstellung der Hawaii-Grafikkarten seitens AMD vor einigen Monaten war es bis zum Launch des Dual-GPU-Monsters R9 295 X2 recht ruhig gewesen. Viel wurde berichtet, viel wurde geschrieben und debattiert. Wir haben uns völlig unbedacht die R9 270X Royal Queen von Club 3D ins Hause geholt um diese auf die Leistung zu prüfen. Im Grunde genommen handelt es sich dabei um eine AMD HD 7870 (Club 3D) wie wir sie ebenfalls schon einmal im Test hatten. Der nachfolgende Artikel gibt Aufschluss darüber, wo die Unterschiede liegen.

Dieser Artikel entstand mit freundlicher Unterstützung von Club3D.
Verpackung / Lieferumfang
Wie bei fast allen Anbietern der Mid-Range-Klasse üblich, liefert auch Club 3D die Grafikkarte in einem, sagen wir mal notwendigen Übel, an den Kunden aus. Darin befindet neben der Karte selbst eine Treiber DVD, ein paar Beipackzettel, ein DVI-VGA Adapter und eine Stromanschluss-Peitsche.
Nachfolgend noch ein Unboxing Video sowie bewegte Detailaufnahmen der Grafikkarte:
Detailansicht
Das sehr kompakte Layout der Karte war im Grunde genommen 1:1 auch schon bei der HD 7870 zu sehen und tat sich dabei nicht negativ hervor. Bei der R9 270X wurde dies aus optischen Aspekten ansatzweise fortgesetzt. Der Kühler kommt nun mit zwei 92mm Lüfter daher, was der Kühlleistung und vor allem auch der Lautstärke zu gute kommen sollte. Welches Verhalten die Lüfter bzw. das gesamte Kühlkonzepkt in der Praxis an den Tag legen werden, ist an dieser Stelle noch unklar. Im weiteren Textverlauf gehen wir nochmals genauer darauf ein.
Am "Backpanel" des PCBs finden sich zwei DVI-Anschlüsse (DVI-D, DVI-I), ein Display-Port- und ein HDMI-Anschluss. Zwischen den Anschlüssen wurde noch ein kleiner, rückwertig geführter Lüftungsschlitz implementiert. Auf den ersten Blick betrachtet, befinden sich die beiden nach hinten raus abgewinkelten 6-Pin Stromanschlüsse an einer ungünstigen Position. Das Anklemmen wird vermutlich keine Probleme machen, aber beim Abbnehmen freuen sich dann all diejenigen, die keine zierlichen Hände haben.
Um die GPU herum positioniert befinden sich die acht, von Samsung stammenden, GDDR5-Speicherchips mit einer Kapazität von je 256MB. Ebenso unspektakulär pränsentiert sich die GPU-DIE, welche auf den Codenamen Curacao XT hört.
Kühler im Detail
Der bereits schon mehrmals angesprochene Kühlkörper basiert auf einem Eigendesign seitens Club3D, welches auf den Namen „Cool Stream“ hört. Auf den ersten Eindruck wirkt die Külhkonstruktion durch die beiden massiven 8mm Heatpipes recht potent. Aber erst einmal der Reihe nach. Im Top wurden zwei 80mm große Axial-Lüfter verbaut, welche von Seiten des Herstellers aus mit unglaublicher Laufruhe bestechen sollen. Genauere Technische Daten waren leider nicht in Erfahrung zu bringen. Zur Einschätzung der reellen Lautstärke-Entwicklung äußern wir uns im Laufe des Tests einmal genauer.
Schaut man weiter ins Detail wird leider sichtbar, dass die Kühlung des GDDR-Speicher leider nicht mit umgesetzt wurde. Es ist natürlich immer wünschenswert, aber wie in diesem Falle, nicht zwingend notwendig. Sollen großartige Übertaktungsversuche unternommen werden, kommt man an einer Kühlung der besagten Chips nicht vorbei. Montiert wird der Kühler mit vier Schrauben direkt am PCB. Wie auf den Bildern zu erkennen, besteht durchaus Optimierungspotential beim Aufbringen der werkseitigen Wärmeleitpaste.
Technische Details
Wie inzwischen schon bei jedem belesenen Grafikkarten-Interessenten angekommen sein sollte, lässt AMD die GPU-Chips weiterhin bei TSMC im 28nm-Prozess fertigen. Der 2,8 Milliarden Transistoren große Chip setzt dabei auf die bereits aus der von Pitcairn bekannte Graphics-Core-Next 2 (GCN) Architektur und verfügt selbst, über eine Nenngröße von 212 mm². Die Hauptunterschiede zwischen den Modellen, wie in der Tabelle zu sehen sind, finden sich Hauptsächlich in der Anzahl der Shader-Einheiten, dem Speicherinterface und der Speichergröße. Leicht abgeändert sind selbstverständlich auch die Taktraten des Chips.
Curacao GPU in der Nahansicht - hier auf der Club3D R9 270X Royal Queen
Die R9 270X kommt mit 1280 Shader-Einheiten daher. Zum Vergleich: AMD verpasst dem Top-Modell (Single-GPU), der R9 290X mit Hawaii-Chip, ganze 2816 Shader-Einheiten. Die Club3D R9 270X Royal Queen kommt mit einem Chip- von 1030 MHz und einem (erhhöhten) Boost-Takt von 1080 MHz daher. Den Speichertakt belässt der Hersteller mit den AMD-Vorgaben von 1400 MHz. Beim Speicherinterface hat AMD wieder die Trennung von High-End und Mittelklasse vorgenommen. So muss die R9 270X mit einer 256 Bit Anbindung auskommen. Da es sich aus technischer Sicht weitesgehend um eine "Altverwertung" der HD 7870 handelt, ist die Hardware ziemlich identisch. Lediglich die Taktraten wurden angepasst. Des Weiteren nennt AMD die GPU der R9 270X jetzt Curacao XT an Stelle von Pitcairn.
| Radeon R9 280 | Radeon R9 270X | Radeon R9 280X | Radeon R9 290X | Radeon R9 295X | |
|---|---|---|---|---|---|
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| Chip/Codename | Tahiti Pro | Curacao XT | Tahiti XTL | Hawaii | 2 x Hawaii |
| Transistoren | ca. 4,31 Mrd. | ca. 2,8 Mrd. | ca. 4,31 Mrd. | ca. 6,2 Mrd. | ca. 6,2 Mrd. |
| Fertigung | 40 nm | 28 nm | 28 nm | 28 nm | 28 nm |
| Chiptakt | 850 MHz | 1.030 MHz | - | - | - |
| Boost-Takt | 933 MHz | 1.050 MHz | 1.000 MHz | ||
| Shader-Einheiten | 224 (5D) | 1.280 (1D) | 2.048(1D) | 2.816 (1D) | 2 x 2.816 (1D) |
| FLOPs (MAD) | 3.046 GFLOPs | 2.688 GFLOPs | 4.096 GFLOPs | 5.733 GFLOPs | 2 x 5.733 GFLOPs |
| ROPs | 32 | 32 | 32 | 64 | 2 x 64 |
| Pixelfüllrate | 32.000 MPix/s | 33.600 MPix/s | 32.000 MPix/s | 65.152 MPix/s | 2 x 65.152 MPix/s |
| TMUs | 112 | 80 | 128 | 176 | 2 x 176 |
| Texelfüllrate | 95.200 MTex/s | 80.000 MTex/s | 128.000 MTex/s | 179.168 MTex/s | 2 x 179.168 MTex/s |
| effektive Windows Stromsparfunktion | ✓ (ZCP) | ✓ (ZCP) | ✓ (ZCP) | ✓ (ZCP) | ✓ (ZCP) |
| Speichermenge | 3.072 MB GDDR5 | 1.024 MB GDDR5 | 3.072 MB GDDR5 | 4.096 GDDR5 | 2 x 4.096 MB GDDR5 |
| Speichertakt | 2.500 MHz | 2.800 MHz | 3.000 MHz | 2.500 MHz | 2.500 MHz |
| Speicherinterface | 256 Bit | 256 Bit | 384 Bit | 512 Bit | 2 x 512 Bit |
| Speicherbandbreite | 240.000 MB/s | 179.000 MB/s | 288.000 MB/s | 320.000 MB/s | 2 x 320.000 MB/s |
| Leistungsaufnahme Typisch / Maximal | 225 / ? Watt | 180 / ? Watt | 250 / ? Watt | 200 / ? Watt | 500 / ? Watt |
Testsystem
Zum Einsatz kommt unsere Grafikkarten-Testplattform, welches in Form eines offenen Aufbaus realisiert und durch die entsprechenden Grafikkarten immer ergänzt wird. Den Unterbau dafür bietet dafür das ASUS Maximus V Formula, welches von Seasonic`s X-1050 (zum HW-Journal Testbericht) mit Strom versorgt wird. Für ausreichend Puffer ist also gesorgt. Als zentrale Recheneinheit fungiert Intels Ivy-Bridge Top-Modell, der Core i7-3770K mit einem Retail-Stepping. Wir verwenden für die Tests zwei identische Kingston SSDs, welche mit exakt dem gleichen Setup bespielt wurden. Auf den SSDs befinden sich jeweils ein AMD- und einmal ein Nvidia-Treiber. So können wir die Treiber-Problematik aus dem Weg gehen, welche beim Installieren sowie Entfernen der Treiber-Software mitunter entstehen kann.
Intel Z77 GPU-Testsystem | ||
| Prozessor: | Intel Core i7-3770K (Retail) | |
| Mainboard: | ASUS Maximus V Formula | |
| Storage: | Kingston HyperX SSD - 240GB | |
| Kühlung: | Noctua NH-D14 | |
| RAM: | 2x2GB Exceleram 1600MHz @ 2133MHz | |
| Netzteil: | Seasonix X-1050W | |
| Grafikkarte: | - | |
| Betriebssystem: | Windows 7 x64 | |
| Grafiktreiber: | CCC 14.1 |
Die CPU haben wir in den Benchmarks mittels des Multiplikators auf 4,5GHz übertaktet. Das ASUS Maximus V Formula bietet dazu die besten Voraussetzungen um dies auch umzusetzten. Die anliegende Spannung wurde nicht angepasst und blieb unverändert. Der Takt des Arbeitsspeichers wurde von 1600MHz auf 2133MHz angehoben und bei 9-9-9-27 1T mit 1,65V Spannung betrieben. Die getesteten Grafikkarten liefen alle mit den vordefinierten Standardspannungen.
Synthetische Benchmarks
Die Synthetischen Benchmarks haben, wie schon in den vergangenen Jahren oftmals gesehen, keinen wirklichen Einfluss auf die reelle Leistung einer Grafikkarte, können aber prima Richtwert für eine Geschwindigkeitsermittlung verwendet werden. Von daher sollte man die Ergebnisse immer mit ein wenig Skepsis begutachten. Folgende Benchmarks kamen während unseres Tests zum Einsatz:
3DMark 11, Version 1.03
- Entry
- Performance
- Extreme
Unique Heaven v3.0
- 1920 x 1080 ohne AA
- 1920 x 1080 4x AA
- 1920 x 1080 8x (Q)AA
- 2560 x 1440 ohne AA
- 2560 x 1440 4x AA
- 2560 x 1440 8x (Q)AA
Spiele Benchmarks
Wir führen alle Benchmarks mit maximalen Details durch. Dies hat zur Folge, dass die Grafikkarte möglichst hoch ausgelastet und die Leistung derer erkennbar wird. Bei den Auflösungen von 1920x1080 aufwärts und zusätzlich noch mit höchsten Detailstufen, gepaart mit Anti-Aniliasing (4- 8-fach) sowie anisotropischen Filter (16-fach), kann hier schnell die Spreu vom Weizen getrennt werden.
Anno 2070, Version 1.05
Battlefield 4 (DX11, maximale Details, 16x AF)
Batman: Arkham City
Crysis 2 (DX11, maximale Details,Hi-Res-Texturen, 16x AF)
Dirt Showdown (DX11, maximale Details, 16x AF)
Max Payne 3
|
3DMark 11
Bei der aktuellen Benchmark-Generation aus dem Hause Futuremark, welcher als erster vollwertiger DirectX-11 Benchmark gilt, wird besonders viel Wert darauf gelegt, die Features der neuesten GPU-Generationen auszunutzen. So verwundert es nicht, dass der Fokus dabei auf Tessellation, Depf of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute liegt.



3DMark 2013
Die neueste Version des 3DMarks aus dem Hause Futuremark für die Jahre 2013 und darüber hinaus, die ohne eine zusätzliche Bezeichnung erscheint. Bei dieser Version ist die größte Neuheit ist ein plattformunabhängiger Vergleichstest. Mit zunehmendem Alter soll der Benchmark um zusätzliche Tests wie Sky Diver erweitert werden.
Unique Heaven
Mit der beeindruckenden DirectX-11-Techdemo aus dem Hause Unigine Coporation wurde vor ein paar Jahren ein Benchmark ins Leben gerufen, der inzwischen fast den gleichen Stellenwert genießt wieder allseits bekannte 3DMark. Im Unique Heaven Benchmark wird der Fokus vor allem auf die Grafik-Features Tessellation, Advanced Screen-Space Ambient Occlusion und diversen Tiefenmodi gelegt.
Anno 2070
Entgegen der vielen Vorgänger haben die Entwickler die Szenerie nicht in die Vergangenheit verlagert, sondern lassen den Spieler in der Zukunft Insel erkunden, Städte aufbauen und Handel treiben. Nicht nur die Handlung ist der Gegenwart dichter gerückt, sondern auch die Grafik des Spiels. Mit maximalen Details lässt sich so jede erdenkliche Grafikkarte mit der Aufbausimulation in die Knie zwingen. Wer das Spiel also „komplett“ genießen will, brauch dafür auch einen potenten Grafikbeschleuniger.
Battlefield 4
Der lang erwartete Multiplayer-Kracher von DICE hat es nicht nur spielerisch absolut in sich, sondern auch grafisch. Mit modernsten Waffen und Gerätschaften kann man wieder die Schlachtfelder erobern. Der Multiplayer ermöglicht es sogar, bis zu 64 Teilnehmer auf den Server zu lassen. Optisch versüßt die bekannte Frostbite 3-Engine (DX11) das Spiel und fordet gleichermaßen auch seinen Tribut.
Batman: Arkham City
Das düstere 3rd-Person Action-Spiel überzeugt durch unglaublich gute Schatten- sowie Lichtspiele. Die Unreal-Engine mit DirectX-11 Unterstützung, fordert dem Beschleuniger einiges ab. Der Spieler hat im Actionreichen Titel seine wahre Freude daran, alle Schurken zu besiegen.


Crysis 2
Der Nachfolger mit verbesserter Engine (CryEngine3) und einem DirectX-11 Modus entführt den Spieler in ein postapokalyptisches New York, welches von Aliens besetzt wird und befreit werden muss. Besitzer älterer Hardware können dieses Mal den Spieletitel auch flüssig genießen, müssen dazu jedoch einen grafischen (DirectX-9) Kompromiss eingehen und den genannten Modus aktivieren.
Dirt Showdown
Der Schrecken für jeden TÜV-Prüfer aber gleich DAS Spiel für alle Auto-Action-Faszinierte. Der inzwischen vierte Teil der Dirt Serie weicht weit ab vom harten Rallye-Alltag und überzeugt bahnbrechender DirectX-11 Grafik sowie spektakulärem Spielverlauf. Wahlweise schlüpft der Spieler in die Rolle eines Streetracers, findet sich in Demolution-Derbys wieder, oder kann sein Können auf einem Geschicklichkeitsparcour unter Beweis stellen. Alles ist möglich - wenn du es willst.
Max Payne 3
Max is back! Der Kult-Shooter aus dem Jahre 2001 geht nun in die nächste Runder. In der Rolle des Polizisten geht der Spieler auf „Verbrecherjagd“, welche durch grafisch atemberaumbende Effekte unterstützt wird. Das Zeitlupenfeature oder auch „Bullettime-Modus“ genannt, machte das Spiel berühmt. Bei der Grafik setzen die Entwickler auf die bekannte Rockstar-Engine, welche ingame die Wahl zwischen DirectX9, 10, 10.1 und Version 11 zulässt. Das Spiel schafft es jedenfalls fast jeden Rechner in die Knie zu zwingen, sofern man die entsprechenden Detaileinstellungen wählt.
Temperaturen
All die großen Kühler-Designs welche die Hersteller Wochen, wenn nicht gar Monate an Entwicklungszeit kosten, erfüllen aktuell auch wirklich ihren Zweck. Vor einigen Jahren dienten diese mehr als Zierde auf den PCBs. Nichtsdestotrotz wollen wir auch die Temperaturen der Chips festhalten. Um auch wirklich die Leistungsfähigkeit des jeweiligen Kühlers zu ermitteln, haben wir uns dazu entschieden, jede Grafikkarte mit dem Furmark Grafikbenchmark zu strapazieren. Dazu wird die Lüftersteuerung im Treibermenü auf auto gestellt und der maximal erreichte Werte innerhalb des Testzeitraums dokumentiert. Es sollte nochmal erwähnt werden, dass diese Methode für den Grafikchip sehr fordernd ist und nur bei ausreichender Kühlung durchgeführt werden.


Lautstärke
Wie bei all unseren Tests, in dem die Lautstärke einer Komponente in Betracht gezogen werden kann, müssen wir auch bei den Grafikkarten erwähnen, dass es schlicht nicht möglich ist, die Werte zu 100% referenziell darzustellen. Dazu bedarf es einer mehreren tausend Euro teuren Messanlage nebst entsprechendem „Tonstudio“. So können wir aktuell eher eine Einschätzung abgeben, welche mehr bringt, als "verfälschte" Messwerte die am Ende sogar das Gesamtergebnis beeinflussen können.
Subjektive Einschätzung
Die Club3D R9 270X Royal Queen macht ab Start einen sehr angenehmen Eindruck. Im 2D- bzw. Desktop- oder IDLE-Betrieb ist die Karte defakto nicht wahrzunehmen. Die beiden 80mm großen Lüfter drehen gemütlich ihre Runden, ohne dabei in irgendeiner Weise in Erscheinung zu treten. (Anm. d. Red. - im offenen Aufbau wohlgemerkt) Im Auslastungszustand wird die Karte mitunter hörbar, stört aber keineswegs, da die erzeugten Geräusche eher als Summen oder Luftverwirbelungen wahrgenommen werden. In einem gedämmten Gehäuse sollte auch ein Großteil der Geräusche geschluckt werden. Kurz und knapp gesagt: leise Grafikkarte!
Spulenpfeifen
Das inzwischen schon (leider) etablierte Spulenpfeifen tritt bei der Royal Queen selten bis gar nicht auf.
Leistungsaufnahme
Selbstverständlich ist es in Zeiten der „Energiewende“ geworden, auch auf den Stromzähler zu achten. So kommt es nicht von ungefähr, dass der „Verbrauch“ einer Komponente im System ausschlaggebend für den Kauf sein kann. Wir messen daher das Testsystem im Ganzen. Durch die in der CPU verbaute IGP ist es uns möglich, die Leistungsaufnahme des gesamten Systems ohne dedizierte Grafikkarte zu messen. Den erzielten Wert geben wir künftig immer mit als Richtwert in den Tabellen an. Alle Werte wurden mittels Futuremarks 3DMark11 (Extreme Preset) erzielt und mit einem PSGI EG 1000 ausgelesen.



Fazit
Auch wenn es sich bei der Club3D R9 270X Royal Queen hardware-technisch nur um einen Aufguss der Pitcairn-Familie handelt, hat diese aber trotzdem eine Daseinsberechtigung. Im Vergleich zu früheren Revisionen, kann das PCB vom niederländischen Herstellers mit einem schickeren PCB und wesentlich verbessertem Kühldesign punkten. Im 2D-Modus quasi unhörbar und im Spielebetrieb surren die beiden Lüfter angenehm vor sich hin. Auch in Sachen Leistungsaufnahme und Temperaturverhalten weis die Grafikkarte zu gefallen.
Abgesehen vom defakto nich vorhandenen Lieferumfang bleibt ein durchweg positives Fazit. Aktuell ist die Grafikkarte für rund 160 EUR (Preisvergleich - Okt. 2014) im Handel erhältlich. Ein sehr faires Angebot wenn man bedenkt, dass AMD mit dem Never Settle Programm drei Spiele mit einem Warenwert von circa 125 EUR oben drauf packt. Für die große Masse der Spieler sollte die Leistung der Karte im übrigen mehr als ausreichend sein. Alternativ kann der Pixelbeschleuniger auch bei Amazon bezogen werden.
Club3D R9 270X Royal Queen | ||
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+ leise und angenehme Lüfter | - | |
Zählt man die erbrachte Leistung der Karte zusammen, kommt dabei ein durchweg überzeugendes Bild bei heraus. Die Club3D R9 270X hat sich unsere Preis-Leistungs-Auszeichnung redlich verdient. Anregungen, Kritik oder einfaches Feedback, können gern im Forum geäußert werden.
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Grafikkarten Testsystem vorgestellt
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