Hardware-Einbau
Für unsere Benchmarks und Tests verwenden wir unser Mini-ITX-Testsystem. Mit dabei ist ein Intel Core i3 3225 (Retail), der auf ein ASUS P8Z77-I Deluxe platziert wird. Als Grafikkarte wird eine Club 3D Radeon R9 270X 2GB verwendet. Ebenfalls an Bord sind 4GB Arbeitsspeicher von Kingston und ein Noctua NH-L9i als CPU-Kühler. Der Hauptspeicher zeigt sich in Form einer Western Digital WD Blue mit 300GB, darauf ist Windows 8 Pro 64bit installiert. Für die Stromzufuhr sorgte diesmal ein neues SFX-Netzteil von SilverStone, genauer gesagt das SX500-LG.
Intel Z77-Mini-ITX Testsystem |
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| Prozessor: | Intel Core i3 3225 (Retail) | |
| Mainboard: | ASUS P8Z77-I Deluxe | |
| Kühlung: | Noctua NH-L9i | |
| HDD: | Western Digital 7200 U/min (WD3200AAJS) | |
| RAM: | 2x 2GB Kingston HyperX T1 DDR3-2133MHz | |
| Netzteil: | Cooler Master G700 / SilverStone SX500-LG | |
| Grafikkarte: | Club 3D Radeon R9 270X 2GB | |
| Betriebssystem: | Windows 8 Professional x64 | |
| Grafiktreiber: | AMD Catalyst 14.9 |
SilverStone setzt im Vergleich zu bisherigen Mini-Gehäuse aus unseren Testberichten auf ein schmales Design. Der Einbau sollte somit also im liegenden Zustand des Gehäuses erfolgen. So kommt man an alle Stellen im Inneren heran und bewahrt den Überblick. Der Einbau erfolgt im Allgemeinen in drei größeren Schritten. Gleich vorne weg, als Netzteil kommt das ebenfalls von SilverStone stammende, vollmodulare, SX500-LG zum Einsatz.

Als Erstes sollte das Mainboard und das Netzteil eingebaut werden. Dafür entfernt man das linke bzw. obere Seitenteil, sehr hilfreich für den engen Platz im Inneren wäre übrigens ein modulares Netzteil. Kabel haben im FTZ01 nicht viel Freiraum und werden vor allem direkt am Netzteil sehr gedrückt. Auf dem Netzteil kann man anschließend eine Festplatte installieren. Um die Grafikkarte einzusetzen, sollte man die Riser-Konstruktion aus dem Case nehmen, die Karte auf das System setzen und beides danach wieder einbauen.
Durch eine 90° gedrehte Riser-Card kann der Pixelbeschleuniger am Mainboard angeschlossen werden. So schafft Silverstone auch die schlanken Maße des FTZ01. Je nach PCB-Größe der Karte gibt es noch einen zusätzlichen Adaper, der zwischen PCIe-Anschluss und Riser-Stecker platziert werden muss.
Nachdem soweit alles Komponenten untergebracht sind, folgt nun die Installation kleinerer Hardware wie SSDs, einem Slim-Laufwerk oder Modding-Gear wie LED-Stripes. Weitere Lüfter sollten natürlich nicht vergessen werden, wenn man potentere Hardware einsetzt. Die Verkabelung klappt soweit ganz gut, da man sich die einzelnen Stränge an der Hardware entlang legen kann. An Befestigungsmöglichkeiten wurden aber nicht gedacht, so könnte es vorkommen, dass das eigentliche Kabelmanagement nach dem Aufstellen wieder "für die Katz" ist. Individualisierungen sind also gefragt. In der Summe wirkt der Aufbau aber sehr aufgeräumt und vorallem sehr durchdacht. Hinterlässt gleichzeitig einen extrem hochwertigen Eindruck hinsichtlich der Materialverarbeitung.
Abschließend kann der Nutzer entscheiden, in welcher Position er das FTZ01 benutzen möchte. Entweder er klebt die Gummifüße auf eine der Seitenteile (SilverStone empfiehlt das rechte Sidepanel) und kann das Case somit liegend platzieren, oder man benutzt die Standfüße in die das Gehäuse einfach nur eingesetzt werden muss. Leider werden die Gummifüße klebend befestigt und können somit nur einmal angebracht werden. Ob der Kleber auch noch ein weiteres Mal durchhält muss man prüfen. Wie sich das FTZ01 in Hinsicht auf Temperaturen und Lautstärke verhält, wird auf der nächsten Seite geklärt.















