Impressionen Innen
Wie es nicht anders zu erwarten war, erschlägt einem die fast schier unendliche Größe des Innenraums, natürlich immer in Relation der Mitbewerber gemessen. Das verwendete Stahlchassis sowie der aufgetragene, etwas raue Lack, zeigen sich von einer sehr überzeugenden Seite. Beides hinterlässt einen sehr robusten und zugleich wertigen Eindruck. Der gesamte Innenraum ist modular aufgebaut und kann mittels Lösen von wenigen Rändelschrauben umgestaltet und den eigenen Ansprüchen angepasst werden. Grafikkarten können mit einer Länge von bis zu 49 Zentimeter verbaut werden. Für CPU-Kühler steht eine maximale Bauhöhe von 23 Zentimeter zur Verfügung.
Das in zwei Kammern aufgeteilte Gehäuse ist sehr „luftig“ gestaltet worden. Im unteren Bereich konzentriert sich alles auf die Sekundär-Hardware wie Netzteil, Systemlaufwerke oder HDDs. Für letztere stehen zwei Einschubkäfige zur Verfügung, so dass insgesamt bis zu vier 3,5 Zoll Datenträger verbaut werden können. Beide Käfige können ohne weiteres entfernt werden um in der unteren Kammer zum Beispiel einen Radiator verbauen zu können. Auf der anderen Seite befinden sich drei Halterahmen für 2,5 Zoll Laufwerke. Die Datenträger müssen allerdings verschraubt werden. Gewiefte Bastler werden es vielleicht sofort erkennen, die Abmaße für die Kabeldurchführung ist ein wenig eng dimensioniert, dazu aber auf der nächsten Seite mehr.
Für die Montage des Mainboards hält der Hersteller etwas Besonderes bereit. Das Mainboard kann nämlich außerhalb des Gehäuses vormontiert werden. Dazu müssen lediglich drei weitere Rändelschrauben gelöst werden. Anschließend kann man den Mainboardtray entnehmen. Besagter ist mit einem großzügigen Ausschnitt für eine CPU-Kühler-Backplate versehen.
Anders als wir es bei den äußeren Staubschutzgittern vorgefunden haben, lassen sich die innen liegenden wunderbar einfach herausnehmen. Zuständig dafür ist ein gänzlich darum angebrachtes Magnetband, welches zugleich auch für sicheren Halt sorgt. Diese Gitter finden sich im Übrigen im Top-Deckel sowie der geschlossenen Seitenwand.
Die Verarbeitung des gesamten Gehäuses kann als durchaus wertig eingestuft werden. Es klappert oder verrutscht nichts, die Lackierung wurde ohne Makel aufgetragen und auch die vermittelte Haptik stimmt. Einziges Manko an dieser Stelle, die vielfach verwendeten Rändelschrauben sind teilweise so massiv angezogen, dass doch wieder ein Schraubendreher zur Hand genommen werden muss und der erhoffte werkzeuglose Effekt verpufft. Gehen wir nun ans Eingemachte und schauen uns an, wie sich das Thermaltake Core X2 mit der verbauten Hardware schlägt





