Hardware-Einbau & Praxistest
Der Einbau unsere Setups verlief ohne jegliche Probleme und bereite auf Grund des sehr durchdachten Designs des Gehäuses wirklich viel Freude. Die Abstandshalter für das Mainboard sind teilweise vorinstalliert – die Löcher für die restlichen nicht überlackiert. Für CPU-Kühler stehen in der Höhe 182 Millimeter zur Verfügung, Grafikkarten können mit einer Länge von bis zu 315 Millimeter im Gehäuse untergebracht werden. Voraussetzung dafür ist aber, dass kein Radiator oder ähnliches in der Front verbaut ist.
Besonders interessant ist die Lage hinsichtlich des rückwertig gerichteten Laufwerksschacht, der bei Bedarf erst ins Gehäuse geschraubt werden muss oder kann. Wer nur gelegentlich auf ein optisches Laufwerk zurückgreifen muss, für denjenigen ist dies wohl die optisch ansprechendste Lösung. Alle anderen fahren mit einer externen Lösung sicher besser. Wir hatten während des Test unsere Scythe Kazemaster Pro installiert.
Das Netzteil ist durch die Entkopplung gut vom Gehäuse getrennt. Netzteile mit überstehenden Lüftergittern beeinflussen die Montage glücklicher Weise nicht, da der Hersteller dies mit den Entkopplungen in Form von „Abstandshaltern“ löst. Für die Befestigung des Stromversorgers befinden sich in der mitgelieferten Toolbox Rändelschrauben - somit ist eine Werkzeuglose Montage möglich. Auf der Rückseite zeigt sich ein ebenfalls sehr interessantes Bild.
Die Verkabelung auf der Rückseite funktioniert sehr gut - auch dickere Kabel machen keine Probleme. Es nicht so viel Platz vorhanden wie zum Beispiel beim Top Modell dem Phanteks Enthoo Primo, jedoch lässt alles sehr gut und elegant verlegen. Bedingt dadurch, dass wir bewusst ein Netzteil ohne Kabelmanagement verwenden, kann man gut sehen dass das Unterbringen kein Problem darstellt. Die Datenträgermontage erfolgt ebenfalls sehr komfortabel und einfach.
Eine werkzeuglose Montage für die beiden Halterungen der HDDs wurde vom Hersteller angedacht. In der Praxis geht dies auch sehr einfach von der Hand. Beim zusätzlichen SSD-Bracket muss zunächst der besagte Datenträger am Schlitten verschraubt und anschließend, ohne Schraubenmontage, am Chassis eingehängt werden. Die HDDs werden ebenfalls in vordefinierte Schienen geschoben. Eine Entkopplung fehlt leider gänzlich.





