Hardware-Einbau
Für 5,25-Zoll-Laufwerke ist die Frontblende des jeweiligen Schachtes abzunehmen um anschließend das Laufwerk in den Laufwerkskäfig zu schieben. Das Laufwerk wird durch gut funktionierende Schnellverschlüsse gehalten. Leider mussten wir bei der Montage feststellen, das im Inneren des Laufwerkskäfig Kanten stehen geblieben sind - es ist daher nur schwer in den entsprechenden Schacht zu bekommen. Das Netzteil ist durch die Entkopplung sehr gut vom Gehäuse getrennt. Für die Bestigung sind keine Rändelschrauben vorgesehen - hier ist also auf jeden Fall Werkzeug von Nöten.
Auch für die Datenträger im 3,5- bis 2,5-Zoll-Bereich wird ein Schraubendreher benötigt - hier sind pro Datenträger vier Schrauben nötig. Eine Entkopplung der 3,5-Laufwerke findet durch Gummierungen der Schraubenlöcher statt. 2,5-Zoll-Laufwerke müssen auf eine Entkopplung verzichten. In Win zeigt mit dem GRone, das eine Montage von 3,5-Zoll-Speichermedien auch ohne Schrauben möglich ist.
Der Einbau des Mainboards geht einfach und ohne Probleme von statten - die Montagelöcher für die Mainboard-Abstandshalter sind nicht überlackiert. Für den CPU-Kühler stehen ausreichende 185-Millimeter Platz bereit, wobei z. B. das In Win GRone mit ähnlichen Abmessungen ganze 196-Millimeter Platz bietet. Die 2-Kanal-Lüftersteuerung bietet pro Kanal eine individuelle Lüftergeschwindigkeit sowie drei Anschlussmöglichkeiten - die Kabel sind für alle verbauten Lüfter ausreichend lang dimensioniert.
Im Auslieferungszustand können Grafikkarten mit einer Länge von 338 Millimetern im Nanoxia verbaut werden. Wird der obere Teil des Datenträgerschachtes heraus genommen, dann können Grafikkarten mit einer Gesamtlänge von bis zu 468 Millimetern montiert werden. Die Verkabelung auf der Rückseite funktioniert sehr gut - der Platz hinter dem Mainboard reicht auch für viele und dicke Kabel aus. Gehen wir nun zum Praxistest und den ermittelten Testwerten über.





