Hardware-Einbau
Lian Li ermöglicht mit den beiden HDD-Käfigen die Montage von insgesamt sechs 3,5-Zoll-Datenträgern. Zur Montage müssen Halteschienen aus Aluminuim durch Schrauben mit entkoppelnd wirkenden Gummis an den Datenträgern montiert werden. Danach ist der Datenträger nur noch in den HDD-Käfig zu schieben und durch Verschieben einer Halterung zu arretieren.
Zwei 2,5-Zoll-Laufwerke können auf dem Boden des Gehäuses montiert werden - hierzu sind Schrauben mit entkoppelnd wirkenden Gummis zuvor zu montieren. Weitere vier 2,5-Zoll-Laufwerke können ohne Entkopplung mit Schrauben in den HDD-Käfigen, oben und unten, angebracht werden. Auch für 5,25-Zoll-Laufwerke ist ein Schraubendreher unverzichtbar - hier sind vier Schrauben zu montieren und die Frontblende abzunehmen, um anschließend das Laufwerk in den Laufwerkskäfig zu verschieben und mit Rändelschrauben zu befestigen. Andere Gehäuse, zum Beispiel das Cooler Master CM 690 III, erleichtern die Montage dagegen durch Schnellverschlüsse.
Lian Li entkoppelt das Netzteil relativ einfach aber dennoch effektiv genug vom Gehäuse. Als Schrauben sind keine Rändelschrauben vorgesehen - hier ist also auf jeden Fall ein Schraubendreher von Nöten. Die fehlende Luftzufuhr ab Boden des Gehäuses sorgt bei gedrehter Montage dafür, dass das Netzteil keine direkte Fritschluft, sondern die Luft aus dem Inneren des Gehäuses, verwendet. Hier gefällt uns das Konzept - Öffnung an der Unterseite und einfach zu entfernender Staubfilter - des Fractal Design Define XL R2 Black Pearl besser.
Der Einbau des Mainboards geht sehr einfach von statten - bereits montierte Mainbaordabstandhalter beschleunigen den Einbau spürbar. Für den CPU-Kühler stehen ganze 180-Millimeter Platz bereit - somit sind auch sehr hohe Kühler wie der Thermalright Silver Arrow SB-E kein Problem.
Im Auslieferungszustand können Grafikkarten mit einer Länge von 330 Millimetern im Lian Li verbaut werden. Die Verkabelung auf der Rückseite funktioniert durch den vielen Platz in der zweiten Kühlkammer gut - einzig hinter dem Fesplattenkäfig fällt die Verkabelung mit dicken Mainboardkabeln recht schwer. Negativ wollen wir die nicht werkzeuglose Montage von Datenträgern und Laufwerken erwähnen.





