Detailansicht Cherry KC 6000 Slim
„Wer schreibt, der bleibt“ ist ja so eine Redensart im deutschen, das heißt: Leute die alles dokumentieren, ihren Job sicherer haben. Aber auch eine Studie der Uni Missouri soll bewiesen haben, Gedanken oder Ideen aufzuschreiben ist gut für einen psychologisch, auch wenn es nur wenige Minuten am Tag sind. Dann haben wir Redakteure es mit unserem Job ja genau richtig getroffen. Da kann man nur sagen „Augen auf bei der Berufswahl“. Naja ganz so einfach ist es dann doch nicht, aber gerade das Thema Schreiben nimmt in unserem Berufszweig einen Großteil unserer Arbeitszeit in Anspruch und das geht auf die Handgelenke bzw. führt zu Überlastungsschäden an den Händen, Fingern und Armen. Daher sind neben einem guten Office-Monitor, auch ergonomische Eingabegeräte wichtiger denn je. Hier möchte Cherry mit ihrer KC 600 Slim Tastatur dem belasteten Handgelenk was Gutes tun. Mit einer Höhe von gerademal 15 Millimeter und einer sehr flachen Bauweise, ist diese Tastatur zum vielschreiben prädestiniert. Cherry verpasst der Tastatur einen modernen Auftritt, der Farbkontrast gefällt und die Verarbeitung kann sich sehen lassen. Neben der hier gezeigten Farbvariante, ist die KC 6000 Slim auch in einer schwarz-roten Kombination erhältlich.
Bei der Tastentechnologie stzt Cherry nicht auf ihre neuen Cherry MX Low Profile RGB Taster, sondern auf die hauseigene SX-Technologie. Dabei handelt es sich um die Scherenmechanik, welche ein sehr gutes Schreibgefühl garantieren soll. Der Hersteller traut dieser Technik um die 10 Millionen Betätigungen zu was gleichzeitig die Langlebigkeit untermauern soll. Beim Layout bleibt man sich dem Standard treu, bis auf sechs zusätzliche Tasten, bietet die Tastatur die übliche Ausstattung. Die erwähnten Zusatztasten dienen der Lautstärkeregelung, der Stummschaltung, Schnellaufruf des Rechners oder Browsers und zum schnellen Sperren des PCs. Andere Funktionen kann man nicht hinterlegen, da man keine Software mitliefert.
Die Tasten selbst sind mit einem Laser beschriftet worden und sitzen auf einer stabilen Metallplatte, die sich unter der grauen Kunststoffabdeckung befindet. Dieses Element aus Metall verleiht dem Gehäuse eine gute Steifigkeit und lässt das Eingabegerät stabil auf dem Schreibtisch stehen.
Angeschlossen wird die Tastatur mittels dem 1,8 Meter langen USB-Kabel, weitere Kommunikations-Schnittstellen wie einen Klinkeanschluss oder USB-Hub sucht man vergebens. Die Status-LEDs sind mit einer weißen LED beleuchtet und mehr gibt es zu der Tastatur auch nicht zusagen. Somit kommen wir zum Praxistest.
Praxistest
Für den Praxistest nutzen wir die Cherry KC 6000 Slim in den letzten zwei Wochen im Redakteursalltag und haben die Tastatur schon mit über 35.000 Wörtern „gequält“. Aber eins vorneweg, das nimmt das Eingabegerät mit einem müden Lächeln hin bzw. die Tasten und der darunterliegende Technik verhalten sich noch wie am ersten Tag.
Wir empfanden die Höhe und die Form der Tastatur im täglichen Umgang als sehr angenehm und deutlich besser als übliche OEM-Produkte die den Bürorechnern meistens beiliegen. Dazu fällt die akustische Belästigung der Kollegen deutlich geringer aus, als bei OEM-Derivaten oder mechanischen Vertretern. Denn das eigentliche Tastengeräusch ist sehr leise, überhaupt nicht störend im Alltag und somit perfekt fürs Büro geeignet.
Das Tasten-Feedback der SX-Scherenmechanik ist etwas weich in seiner Bestätigung, die Tasten selbst lassen sich einfach und ohne großen Hub bewegen. Nur die eigentliche Rückmeldung ist etwas gewöhnungsbedürftig. Aber das ändert sich spätestens nach 1-2 Tage im Umgang mit der Cherry Tastatur. Danach geht der Anschlag in „Fleisch und Blut“ über, es arbeitet sich angenehm und flüssig mit der Tastatur, denn die flache Bauweise ist eine echte Wohltat für die Handgelenke. Die sinnvoll untergebrachten Zusatztasten reichen auch im Büroalltag für die wichtigsten Situationen aus und erleichtern teilweise den Umgang mit dem Rechner. Kommen wir zum abschließenden Fazit.












