Detailbetrachtung Corsair Strafe RGB MK.2
Als nächstes wird die Corsair Strafe RGB MK.2 genauer begutachtet. Bereits beim Zubehör sind Gemeinsamkeiten nicht von der Hand zu weisen. Auch hier finden wir eine Anleitung, einen Tastenzieher, FPS- und MOBA-Tasten die ebenfalls ergonomisch geformt sind und eine Handballenauflage. Auch auf diese wird später im vergleichenden Praxistest noch genauer eingegangen.
Die Ähnlichkeiten setzen sich beim Betrachten der Oberseite fort. Auf den ersten Blick scheinen beide Tastaturen komplett identisch zu sein. Beim genaueren Hinschauen, fallen allerdings Unterschiede auf. Im Gegensatz zur K70 RGB MK.2 besteht die Oberfläche der Strafe RGB MK.2 nicht komplett aus einer Aluminium Platte. Nur der obere Teilbereich ist mit Aluminium versehen. Der Rest des Korpus besteht aus einem texturierten Kunststoff.
Das generelle Layout der Tasten und ihre Anordnung, sind wiederum identisch. Auch bei der Strafe RGB MK.2 kommt ein volles Layout mit Nummernblock mit extra Tasten und dedizierten Mediatasten zum Einsatz. Somit ist es klar, dass Corsair bei beiden Modellen auf die gleiche PCB-Basis setzt. Bei der verwendeten Schriftart bleibt man sich treu und verwendet die gleiche, wie auch bei der K70 RGB Mk.2 und anderen aktuellen Corsair Tastaturen. Dem entsprechend bekommt dann auch wieder die Leertaste eine Texturierung.
Wie bereits angesprochen, finden wir auch hier wieder die drei Extratasten zur On-the-fly Steuerung der Benutzerprofile, der Helligkeit der Beleuchtung und zur Deaktivierung der Windowstasten. Bei den Mediatasten fällt ein weiterer Unterschied auf. Die Tasten und das Rad zur Steuerung der Lautstärke sind gleich, allerdings ist das Rad der K70 RGB MK.2 silbern gehalten, während das Rad der Strafe RGB MK.2 schwarz ist.
Unter den Tasten finden wir natürlich wieder die verbauten Cherry MX Switche. Während die K70 RGB MK.2 mit MX RGB Red ausgestattet ist, finden wir bei der Strafe RGB MK.2 die Cherry MX RGB Silent Red vor. Diese sollen beim Tippen leiser sein, als herkömmliche Cherry MX Red Switche. Ob sich dies bestätigt, klären wir im vergleichenden Praxistest.
Auf der Unterseite der Tastatur finden wir vier relativ kleine Gummifüße. Auch wenn die Strafe RGB MK.2 schwerer ist als die K70 RGB MK.2, scheinen die Gummifüße ziemlich unterdimensioniert. Die vier großen Gummifüße der K70 RGB MK.2 sahen vielversprechender aus. Im Vergleich fehlen auch die Kabelmanagement Rillen. Wird beispielsweise ein USB Headset an die Tastatur angeschlossen, muss das Kabel also herum oder über die Tastatur gelegt werden.
Um die Tastatur in der Höhe anpassen zu können, sind zwei kleine, ausklappbare Füße verbaut. Diese sind ebenfalls mit einer Gummierung versehen und werden zu den Seiten hin ausgeklappt. Wie schon bei der K70 RGB MK.2 beschränken die Füße die Einstellmöglichkeiten jedoch nur auf eine Höhe.
Auf der Rückseite der Tastatur, trifft man auf den bereits angesprochenen USB Port, der sich nun links des USB Kabels befindet. Das USB Kabel ist auch hier wieder fest verbaut und mit einem Textilgeflecht versehen.
Einen 3.5mm Klinkenanschluss vermissen wir auch hier wieder. Genug Platz wäre definitiv vorhanden gewesen und mit der TT Premium X1 RGB wissen wir, dass es bereits Tastaturen mit Klinkenanschluss gibt.



















